Donnerstag, 15. Januar 2026

Band 1: Songs for the Beautiful
Band 2: Songs for the Broken

„Manchmal kann ein einziger Song dein Leben zerstören …
Presley Wren ist eine der erfolgreichsten Pop-Sängerinnen, die Amerika zu bieten hat. Bis ein Shitstorm ihrer skandalträchtigen Karriere ein Ende setzt und sich das Label von ihr trennt. Presley ist gewillt, alles für ein großes Comeback zu tun – sie ist sogar bereit, sich auf eine Publicity-Beziehung mit dem gefeierten Football-Star Kane Crawford einzulassen, wie es ihr neuer Produzent von ihr verlangt. Doch der Musik-Mogul stellt noch weitaus härtere Bedingungen. Und Presley muss sich bald fragen, ob sie wirklich bereit ist, den hohen Preis für Ruhm zu bezahlen …“

- Beschreibung des Verlags -

Ich muss schon sagen, dass ich diesen Band hier durchaus besser fand als seinen Vorgänger, denn hier war die Liebesgeschichte tatsächlich um einiges intensiver und auch die Handlung insgesamt war spannender. Zudem wurde hier ein Thema eingewoben, welches echt wichtig ist und es Presley schwer macht, sich voll auf Kane einzulassen, obwohl die beiden natürlich mit der Zeit Gefühle füreinander entwickeln. Dabei fand ich schön, dass sich die beiden von Anfang an mit viel Respekt begegnen und auf Augenhöhe. Außerdem gab es wirklich schöne und romantische Szenen, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Preisverleihung, die nicht so verläuft, wie es sich Presley gewünscht hätte, aber vor allem bei einem gemeinsamen Besuch auf der Farm von Kane's Familie. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass Presley eher mit der Sprache über das, was ihr geschehen ist, herausrückt, kann aber auch ihre Bedenken, Zweifel und Ängste verstehen. Am Ende war die Geschichte aber, bis auf Kleinigkeiten, wirklich gut.

Was die Charaktere angeht, so war ich hier in Bezug auf Presley etwas hin und her gerissen, denn durch ihr toughes Auftreten im ersten Band hatte ich ein gewisses Bild von ihr in meinem Kopf, welchem hier komplett widersprochen wurde. Plötzlich war Presley eigentlich nur noch ein Haufen bedauernswertes Elend, gleichzeitig habe ich sie immer wieder als ziemlich arrogant wahrgenommen, obwohl sie es gar nicht wirklich war. Andererseits konnte ich sie aber absolut verstehen und auch ihre Maske, die sie nach außen hin aufsetzt, habe ich als solche erkannt. Kane hingegen habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn er ist einfach ein Traummann, der immer wieder versucht, es Presley so angenehm wie möglich zu machen, sie zu keiner Zeit bedrängt und stattdessen immer auf respektvollen Abstand geht. Auch seine Familie mochte ich sehr, denn diese hat, obwohl sie nur eine kleine Nebenrolle spielt, eine gewisse Gemütlichkeit in die Story gebracht. Und dann gibt es noch Kane's Haustier, welches mal was gans Besonderes war.

Alles in allem war dieser Roman nicht perfekt und es war nun auch nicht unbedingt so, dass ich ihn nicht hätte aus der Hand legen können, aber er war dennoch recht unterhaltsam und die Liebesgeschichte zwischen Presley und Wren echt süß. Mal schauen, ob ich demnächst noch einmal ein Buch dieser Autorin lesen werde.

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