Freitag, 12. Januar 2018


Inzwischen ist das Jahr schon wieder ein paar Tage alt und ich habe euch noch immer nicht meine liebsten Filme und Serien von 2017, sowie die Enttäuschungen, vorgestellt. Das will ich nun heute endlich nachholen. Natürlich bin ich kein Film- oder Serienkritiker und ich kann nur einen Bruchteil der Filme und Serien schauen, die im Jahr veröffentlicht werden, aber ich hoffe, ihr könnt mit meiner kleinen Auswahl etwas anfangen.

Kommen wir zu meinen ganz persönlichen Lieblingen.

Filme:


Ich war nie ein großer Fan von Ansel Elgort, aber in diesem Film liebe ich ihn. Er spielt Baby, einen Fluchtwagenfahrer, der den Job nur macht, um Schulden abzuzahlen. Als er sich aber in die Kellnerin Debora verliebt, will er den Job an den Nagel hängen.
Vom Thema her ist dieser Film nichts Neues, aber die Machart und das Spiel zwischen Pferdestärken und Musik ist einfach atemberaubend, genauso wie die Action und der Witz an der Sache.


Im zweiten Teil der äußerst skurrilen und humorvollen Weltraumparodie mit ihren grandiosen und einzigartigen Charaktere trifft der Star-Lord auf seinen lang vermissten Vater und natürlich gibt es wieder eine spannende Mission zu erfüllen. Aber schaut euch diesen Film einfach selber an. 
Wie schon der erste Film, konnte auch dieser wieder mit viel Witz, Space-Action und einem coolen Soundtrack aufwarten.


Charlie ist 18 und drogenabhängig und verantwortungslos. Nach mehreren gescheiterten Entzugsversuchen, schicken ihn seine Eltern in eine Entzugsklinik für Erwachsene. 
Nicht nur irgendein Drogenfilm, sondern ein Coming of Age-Film, der mich tatsächlich nicht nur mit Witz, sondern auch mit vielen Emotionen, Tiefgründigkeit und wie sollte es anders sein, auch einem Touch Liebe, überraschen konnte. Ein absoluter Geheimtipp.


Der 12-jährige Conor lebt zusammen mit seiner todkranken Mutter, als um sieben Minuten nach Mitternacht ein Monster vor seinem Fenster auftaucht, um ihm Geschichten zu erzählen.
Das Buch habe ich abgebrochen, den Film habe ich geliebt. Düster, emotionsgeladen und doch alles andere als gefühlsduselig erzählt er die Geschichte eines Jungen, der mit der schweren Krankheit seiner Mutter, einer strengen Großmutter und einem Vater, der ihn nicht haben kann oder will, klar kommen muss.

Natürlich gab es noch mehr Filme, die ich nicht schlecht fand, aber diese sind wohl die, die mich am meisten beeindruckt haben.

Serien:


Eine Frau muss feststellen, dass sie nur eine ist unter vielen, nämlich ein Klon. Fortan versucht Sarah, mit Hilfe einiger von ihnen, hinter ihre Herkunft zu kommen und bekommt es dabei mit Gegnern zu tun, die nicht nur mächtig sind, sondern auch mächtig gefährlich.
Diese Serie habe ich komplett am Stück geschaut und ich war total gefesselt von der Geschichte. Auffällig ist jedoch die riesige schauspielerische Leistung von Tatiana Maslany, die alle Klone, die durchweg unterschiedlich sind, herausragend und vor allem überzeugend verkörpert.


Endlich haben sich in der siebten Staffel ein paar Fragen geklärt. Neue Bündnisse wurden geschlossen und Intrigen gesponnen. Außerdem haben wieder ein paar wichtige Figuren ihr Leben aushauchen müssen und die Bedrohung aus dem Norden kommt immer näher. Der Winter ist definitiv da! Man merkt also, dass sich die Serie ihrem Ende nähert. Ich bin noch immer von dieser Geschichte geflashed und schaue schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die letzte Staffel, die ja leider erst 2019 kommen wird.


Natürlich darf auch meine absolute Lieblingsserie nicht fehlen, nämlich Outlander. Auch die dritte Staffel habe ich wieder gesuchtet und war mitten drin, statt nur dabei. Ich liebe Claire und Jamie einfach. Außerdem sind neue interessante Charaktere dazu gekommen und der Weg der beiden Protagonisten führt, nach anfänglicher Trennung, aus Schottland weg in den Westen. Ich weiß nicht, woher meine Faszination für diese Serie kommt, aber ich kann sie euch nur empfehlen, denn bei ihr ist für alles was dabei, egal ob Liebe, Drama oder auch Action. Ich liebe diese Serie!

Kommen wir nun aber auch zumindest zu den Filmen, die mich in 2017 enttäuscht haben. Die Serien erspare ich euch, weil ich die, die mich nicht packen konnten, bei Zeiten abgebrochen habe und ich mir deswegen darüber keine Meinung bilden kann und will.


Leider hatte sich diese Reihe schon vor einigen Filmen immer mehr verschlechtert. So konnte mich auch das Finale nicht überzeugen. Nach sinnloser, aufgeplusterter Action war das Ende dann doch etwas zu schnell und einfach abgewickelt. Für mich ist die Reihe sowieso schon viel zu lang und inhaltslos geworden. Leider mal wieder ein Beispiel dafür, dass man mit viel nicht immer viel bewerkstelligt.


Luce kommt auf ein Internat und trifft dort auf zwei vollkommen unterschiedliche Typen, die sich als Engel herausstellen, einer gut der andere weniger gut. In den einen verliebt sie sich, der andere will was von ihr. Schon ist die Geschichte im Großen und Ganzen erzählt.
Und genauso einfach war auch der Film zum dazugehörigen Buch, nämlich nichtssagend und ohne jeden Ausdruck. Selbst für einen Teeniefilm konnte mich dieser Streifen absolut nicht überzeugen und das, obwohl ich mich sehr auf ihn gefreut hatte. Schade!


Nachdem sein Cousin und Ziehvater verstorben ist, lernt der junge Philip dessen Ehefrau kennen, die er im Verdacht hat, ihn umgebracht zu haben. Doch Rachel wickelt ihn schon bald um den Finger.
So interessant wie sich die Story für mich anhörte und so gern ich auch die Schauspieler mag, die in diesem Streifen mitspielen, so sinnlos fand ich die Geschichte und blöd die Charaktere. Leider konnte mich der Film gar nicht packen und wie Philip an Rachels Rockzipfel hing, war für mich einfach nur lächerlich. 

Das waren sie dann aber auch schon. Es gab ein paar wirklich gute Filme und Serien, aber zum Glück haben mich recht wenige enttäuscht. Wie ging es euch da? Habt ihr irgendwelche der Filme und Serien gesehen und wie fandet ihr sie?