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Dienstag, 3. April 2018


Ein klein wenig später als gewohnt, aber hier ist er, mein Monatsrückblick. Lesetechnisch lief es zwar nicht ganz so gut wie im Februar, dennoch sind eine ganze Menge gelesene Bücher zusammen gekommen, die allerdings von sehr gut bis schlecht alles zu bieten hatten. Dafür habe ich gerade mal vier Filme und genauso viele Serien geschaut. Und auch die Neuzugänge halten sich, für meine Verhältnisse, relativ im Rahmen. Im Großen und Ganzen lief der Monat gut und ich bin vollkommen zufrieden.

gelesene Bücher: 8
Seiten: ~ 3.000
Neuzugänge: 16 Bücher/2 DVDs
aktuelles Buch:
Lin Rina - Animant Crumbs Staubchronik

Bücher:





Filme:

↗ I, Tonya



Der Film über die Eiskunstläuferin Tonya Harding, die trotz ihres Erfolges kein einfaches Leben hatte, war wirklich gut. Mit viel Witz, aber dennoch der notwendigen Sicht auf die Tragik der Protagonistin, konnte er mich echt überraschen. Der Streifen ist auf jeden Fall einen Blick wert und Margot Robbie ist sowas von überzeugend, dass ich ihr die Rolle voll abgenommen habe. 

↗Tulpenfieber


Schon länger wollte ich diesen Film sehen, kam aber irgendwie nie dazu. Nun war es endlich soweit und obwohl er ganz anders war, als ich ihn mir vorgestellt hatte, war ich doch recht angetan davon. Für mich war der Film eine gute Mischung aus historischem Drama, Liebesgeschichte und irgendwie auch Thriller. Ich mochte ihn und auch die Leistung der jeweiligen Darsteller.

→ Auslöschung


Eine Expeditionsgruppe von fünf Wissenschafterlinnen wird in ein Gebiet geschickt, dass unter einer seltsamen Schicht, Schimmer genannt, verschwunden ist. Darunter auch Lena, deren Mann bereits vor einem Jahr in diesem Gebiet verschwand. Ich fand den Film durchaus spannend und die Idee dahinter richtig gut, aber trotzdem fand ich ihn auch ziemlich verwirrend und teilweise hatte er irgendwas ekstatisches, was mir gar nicht gefallen hat.

↘Mein Engel


Ein unsichtbarer Junge, von seiner Mutter nur "Mein Engel" genannt, lernt irgendwann das blinde Mädchen Madeleine kennen. Doch dann soll sie ihre Augen operiert bekommen und er weiß nicht, wie er ihr seine Unsichtbarkeit erklären soll. Innovativ war die Geschichte auf jeden Fall, aber auch wahnsinnig langatmig, dazu noch die furchtbare Synchronisation und schon war der Spaß an dem Streifen dahin.

Serien:

The Walking Dead



Der Kampf zwischen Rick und seinen Leuten gegen Negan und die Saviors dreht sich inzwischen so sehr im Kreis und kommt zu keinem Punkt, dass ich schon darüber nachgedacht habe, die Serie abzubrechen. Leider bin ich aber noch immer zu neugierig und so habe ich mir diese auch im März wieder angetan.

The Gifted



Diese Serie rund um neue Mutanten und die Familie Strucker, deren Kinder selbst welche sind, hat mir wohl diesen Monat noch am besten gefallen. Umso mehr finde ich es schade, dass sie nun schon wieder vorbei ist. Jedenfalls kann ich sagen, dass ich sie richtig gern hatte, auch wenn ich nicht alles zu 100 Prozent gut an ihr fand.

Ghost Wars


Eine abgelegene Stadt in Alaska wird plötzlich von Geistern überrannt und der einzige, der den Bewohnern helfen kann, scheint ausgerechnet Außenseiter Roman Mercer zu sein, denn er kann nicht nur die Geister sehen, sondern auch mit ihnen kommunizieren. Ich habe diese Serie gleich am Stück geschaut, weil sie trotz ihrer Mittelmäßigkeit was die Story und auch das Spiel der Darsteller angeht, dennoch ziemlich spannend war.

Emerald City



Auch von dieser Serie habe ich zumindest die letzte Hälfte der Staffel am Stück geschaut und das nicht unbedingt, weil sie besonders gut war, sondern eher, weil ich neugierig war und die Serie endlich hinter mich bringen wollte. Allerdings hat mich dann das Ende richtig sauer gemacht, denn es gibt einen riesigen Cliffhanger und die Serie wird nicht mit einer zweiten Staffel fortgesetzt. 

Das war er also, der Monat März, was die Bücher, Filme und Serien angeht, die ich konsumiert habe. Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen März und wünsche euch einen schönen, lesereichen April!

Sonntag, 25. März 2018



Nach einem schrecklichen Vorfall traut sich Anna Fox, die allein in einem großen Haus in New York lebt, nicht mehr nach draußen. Statt dessen gibt sie sich mit Vorliebe dem Alkohol hin, chattet im Internet und spioniert ihre Nachbarn aus. So auch die Familie Russel, Vater, Mutter und Sohn, die eines Tages ins Haus gegenüber einzieht. Bald schon muss sie jedoch mit ansehen, wie ihre Nachbarin brutal überfallen wird. Jedoch will ihr, als sie den Vorfall bei der Polizei meldet, niemand glauben.

Noch einmal einen ganz herzlichen Dank an das Lovelybooks-Team und natürlich den Blanvalet Verlag für das Leseexemplar und das tolle Lesewochenende. Auch, wenn ich nicht zu 100 Prozent mit dem Buch zufrieden war, habe ich es gern mit all den andern lieben Leuten zusammen gelesen.

Der Schreibstil des Autors in diesem Buch, ist für einen Thriller ziemlich ausladenden und beschreibend, manchmal aber auch irgendwie poetisch. Mir hat er gerade am Anfang noch ein bisschen Sorgen gemacht und ich brauchte eine Weile, mich daran zu gewöhnen. Jedoch haben mir die sehr kurzen Kapitel sehr gut gefallen, weil diese mir geholfen haben, trotzdem durch die Seiten zu fliegen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr atmosphärisch und auch interessant. Gerade die Beschreibung von Annas Psyche konnte ich sehr gut nachvollziehen und ihre dadurch entstandene Weise zu leben, beziehungsweise das Leben zu meiden. Die immerzu verschlossenen Fenster und Türen taten ihr Übriges, um eine etwas gruselige Atmosphäre zu schaffen.Außerdem fand ich die Handlung sehr fesselnd, wenn auch nicht immer spannend, zumindest hatte ich immer das Gefühl, weiterlesen zu müssen. Leider ist der Autor, gerade auch am Anfang, teilweise zu sehr abgeschweift und so versank die Story an manchen Stellen in langweiligen inneren Dialogen und Gedanken der Protagonistin. Dafür konnte mich aber absolut begeistern, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, was geschehen sein könnte und wen ich verdächtigen sollte. Die Ungewissheit hat mich sozusagen genauso festgehalten, wie Anna. Das Ende dann hat mich total überrascht, denn gerade die Person, die ich überhaupt nicht vermutet hätte, war tatsächlich der/die Böse. Im Legen falscher Fährten ist Finn also sehr talentiert. Dass danach die Sache allerdings ein bisschen schnell abgehandelt wurde, hat mich ein klein wenig geärgert. Dennoch war das Finale wirklich zufriedenstellend.

Was die Charaktere angeht, so hat der Autor sie perfekt aufgestellt. Wie schon gesagt, konnte man niemanden so richtig einschätzen. Man verdächtigt so ziemlich jeden einmal und wird am Ende dann doch überrascht. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man selbst die Protagonistin, auf Grund ihrer psychischen Störung, nicht so richtig einschätzen kann.