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Montag, 2. Juli 2018


Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Das Jahr verfliegt wie im Nu. Zeit, euch meinen Monatsrückblick für Juni zu präsentieren. Wie ihr sehen werdet, konnte ich meinen bisherigen Rekordlesemonat Februar sogar noch schlagen. Wie ich das allerdings geschafft habe, weiß ich absolut nicht. 

Außerdem habe ich vier Filme gesehen, von denen drei richtig gut waren und 

Bücher:

gelesene Bücher: 12
Seiten: ~4.780
Neuzugänge: 11 Bücher, 2 DVDs
aktuelle Bücher:
Timothy Keller - Es ist nicht alles Gott was glänzt
Jen Turano - Braut wider Willen






Filme:

↗ Letztendlich sind wir dem Universum egal

Rhiannon verliebt sich ausgerechnet in eine Seele, die jeden Tag in einem neuen Körper aufwacht. Gar keine so einfache Sache. Eine wirklich tolle Umsetzung des gleichnamigen Romans von David Levithan. Ich hätte echt nicht gedacht, dass der Stoff so gut umgesetzt werden kann.

↑ Your Name

Endlich habe auch ich es geschafft, diesen wohl besten Anime aller Zeiten zu sehen. Und was soll ich sagen!? Ich bin absolut begeistert. Um was geht es? Mitsuha lebt im ländlichen Japan und träumt von der großen Stadt. Taki hingegen lebt in Tokio und sehnt sich nach Ruhe. Eines Nachts träumt sich Mitsuha in Takis Leben und das Chaos beginnt.

↗ Call me by your Name

Auch diese etwas andere Liebesgeschichte zwischen dem 17-jährigen Elio und dem 24-jährigen Oliver im Italien des Jahres 1983 hat mir super gut gefallen. Obwohl mich das Thema Homosexualität in Filmen nicht besonders reizt, konnte mich dieser Film durch seine schlichte Emotionalität echt überzeugen.

→ Juressic World 2 - Das gefallene Königreich

Ok, dieser Film war vielleicht nicht unbedingt der Oberknaller, aber er war auf jeden Fall unterhaltsam und das reicht ja manchmal schon. Dieses Mal wollen Owen und Claire die Dinosaurier vor dem erneuten Aussterben bewahren. Allerdings hat Eli Mills, ein Partner Lockwoods, ganz andere Pläne.

Serien:

Fear the Walking Dead

Das Midseason-Finale hat es noch einmal richtig krachen lassen und im Gegensatz zu den meisten anderen, stören mich die Entwicklungen in dieser Serie so gar nicht. Deswegen bin ich auch schon gespannt, wie es weiter gehen wird.

Damit verabschiede ich mich sowohl lese- als auch filmtechnisch vom Juni und läute offiziell den Juli ein. Wie war euer Juni so? Habt ihr auch eins der Bücher gelesen, einen der Filme gesehen oder die Serie? Ich würde mich über Kommentare freuen.



Dienstag, 12. Juni 2018



Billy Graham war ein amerikanischer Baptistenprediger, der sich in seinem Buch damit beschäftigt, wie man durch den Glauben an Gott und das Leben nach christlichen Sitten inneren Frieden mit Gott und für sich selbst erreichen kann. Man kann aber auch sagen, dass er eine Ansprache für den christlichen Glauben geschrieben hat.

Ein großes Dankeschön geht einmal mehr an den SCM Verlag für die Bereitstellung dieses wunderbaren Buches für eine Leserunde auf Lovelybooks und dafür, dass ich einen so wunderbaren Menschen wie Graham auf literarische Weise kennen lernen durfte.

Dieser hat einen wunderbar einfachen Schreibstil, mit dem er dieses doch nicht so leichte Thema jedermann verständlich näher bringen kann. Er verzichtet dabei zwar nicht auf einige Fachbegriffe und Fremdworte, übertreibt es damit aber auch nicht. Allerdings schweift er manchmal aber ein bisschen ab, was ich jedoch nicht allzu schlimm fand, weil ich seine Ausführungen einfach mochte.

Für mich war sein Buch auf jeden Fall eine große Bereicherung, da es mir zu vielen Dingen die Augen geöffnet hat. Und auch, wenn ich nicht immer mit ihm einer Meinung war, so war dies kein riesiges Problem, denn im Großen und Ganzen kann ich ihm nur zustimmen. Ich kam zwar anfangs nicht so richtig gut in das Buch hinein, weil ich den ersten Teil noch ein wenig zu strukturiert fand, doch diese Strukturierung hat sich in den nächsten Teilen wahrhaftig gelohnt und machte einiges logisch, was vorher noch nicht logisch oder trotz der Struktur, noch ein bisschen verwirrend wirkte. Richtig gut gelungen fand ich außerdem, dass dieser religiöse Ratgeber einen Bogen schlägt und sich am Ende der Kreis schließt. So beginnt Graham mit dem Problem, welches es gibt, um tatsächlich zum Frieden mit Gott und sich selbst zu gelangen, geht über zu den Lösungen, erklärt also, was nötig ist, um diesen Frieden zu erlangen und fasst seine Erkenntnisse am Ende noch einmal als Ergebnisse zusammen. Dabei beschönigt er nichts und schafft doch, dass man sich und sein Leben selbst überdenkt und sogar in so manchen seiner Worten und den Worten der Bibel, welche er zahlreich anführt und sogar zitiert, Trost findet.

Ich kann nur sagen, dass Billy Graham bisher derjenige Prediger ist, dessen Ausführungen zum christlichen Glauben ich am besten folgen konnte und wessen Ansichten ich am meisten teilen kann, wenn es auch nicht alle sind. Mit seinem Buch „Friede mit Gott“ hat er nicht nur ein Plädoyer für ein christliches Leben geschrieben, sondern auch einen Ratgeber, den kein halbwegs gläubiger Mensch ignorieren sollte.