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Dienstag, 3. September 2019


Hey ihr Lieben,

noch nie habe ich in einem Monat mehr Bücher gelesen, als im August. Es waren zwar ein paar Kinderbücher dabei und eine Kurzgeschichte, dennoch kann sich auch die Seitenanzahl sehen lassen. Fragt mich nicht, wie ich das geschafft habe. Hier kommen jedenfalls die Bücher, die ich gelesen habe. Und auch die Filme und Serien, die ich im letzten Monat geschaut habe, will ich euch nicht vorenthalten.

Bücher:

gelesene Bücher: 16
Seiten: ~ 5.000
Neuzugänge: 23 Bücher (davon 2 E-Books) & 1 DVD
aktuelles Buch:
Brittainy C. Cherry - Wenn Donner und Licht sich berühren
Katy Regnery - Loveless

(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)




Im August gab es so einige Highlights, angefangen bei der Backstage Love-Reihe, aber auch "(K)ein Milliardär für eine Nacht" und "Das Schmetterlingszimmer" haben mich einfach nur umgehauen. Das eine ist wahnsinnig witzig, das andere emotional und packend.

Einen richtigen Flop gab es zum Glück keinen.

Filme:

Drei Schritte zu dir ↗

Dieser Film ist wirklich schön und traurig, ein typischer Film halt über eine unmögliche Liebe zwischen von Krankheit gebeutelten Jugendlichen. Ich habe ihn sehr gern geschaut und werde ihn sicher auch noch einmal anschauen. Aber ein riesiges Highlight war er für mich nicht. Das Buch dazu habe ich übrigens nicht gelesen.

Aladdin ↗

Oh man, war dieser Film witzig. Das hätte ich ehrlich nicht gedacht. Aber diese Sprüche, die Darsteller und die tolle Geschichte in einem haben mich tatsächlich überzeugt. Der größte Überraschungsfaktor war aber der Auftritt von Will Smith als Dschinni. Ich bin eigentlich kein großer Fan von ihm, aber hier habe ich ihn geliebt.

Once upon a time in Hollywood ↗

Wohl das Highlight im August war für mich dieser Film. Nicht, weil es der beste Film war, den ich gesehen habe, sondern weil ich ihn zusammen mit meinem Mann geschaut habe. Ansonsten war es für mich wieder ein typischer Tarantino, coole Story, geniale Darsteller, aber manchmal auch ein bisschen in die Länge gezogen.

Serien:

The Rook

Auch die weiteren Folgen dieser Serie konnten mich nicht wirklich von sich überzeugen. Auch hier fehlte es wieder an Spannung und Mystery. Die letzte Folge habe ich bis jetzt noch immer nicht gesehen. Schade, ich hatte mir davon nämlich echt viel versprochen.

The Terror

Die erste Staffel fand ich gut, die zweite finde ich bisher richtig toll. Das Setting, die Zeit und auch die Spannung finde ich bisher einfach noch viel gelungener. Allzu viel habe ich aber auch noch nicht gesehen, weil erst vier Folgen draußen sind.

Fear the Walking Dead

Bis Staffel vier fand ich diese Serie noch richtig gut und auch, dass viele Hauptcharaktere gestorben sind, hat mich nicht gestört, doch so langsam wird sie mir echt zu viel. Es wird nur noch ellenlang diskutiert und philosophiert und die Story ist schlichtweg nur noch langweilig.

Tote Mädchen lügen nicht

Und auch diese Serie ist nicht mehr so gut, wie sie gestartet hat. Die dritte Staffel wurde einfach nur in die Länge gezogen und hat mich manchmal echt gelangweilt. Dennoch hat sie ihre guten Momente und auch die Themen, die angesprochen werden, finde ich sehr interessant. Ich hoffe nur, die vierte und letzte Staffel wird wieder ein bisschen mehr wie Staffel eins.

The Living and the Dead

Wohl die beste Serie, die ich im August geschaut habe. Sie ist zwar auch nicht perfekt, konnte mich aber absolut in ihren Bann ziehen, denn die Handlung ist einfach nur spannend und mystisch. Schade, dass es keine zweite Staffel gibt.

Was habt ihr denn schönes gelesen und geschaut? Ich hoffe, ihr hattet auf jeden Fall einen schönen August und seid in dieser Hitze nicht davon geschmolzen.


Dienstag, 27. August 2019


In Melissas Stadt ist alles trist und grau, Wiesen und Wälder gibt es nicht mehr. Dafür sind Regeln und ihre Einhaltung das Wichtigste und Melissa hält sich nur allzu gern daran, will sie doch das bravste Mädchen von Klein Sterilitz sein. Doch dann findet sie ausgerechnet unter der eigenen Terrasse eine Tüte mit seltsamen Samen. Von diesem Tag an hört sie eine Stimmen, die ihr immer wieder zuflüstert und der Drang, die Samen auszusäen wird immer größer, genauso wie das Chaos in ihrem Leben.

Ein ganz großes und liebes Dankeschön an den Dragonfly Verlag, dass ich dieses Buch in der Leserunde auf Lovelybooks lesen durfte. Ich bin wirklich begeistert von dieser etwas chaotischen, wilden und bunten Geschichte, die viel tiefgründiger ist, als ich gedacht hatte.

Erzählt wird diese aus der Sicht von Melissa, wodurch man direkt einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt bekommt. Dadurch wird die ganze Handlung auch sehr bildlich, was ebenfalls am sehr ausdrucksstarken Schreibstil liegt. Dieser ist super einfach und leicht zu lesen, bringt aber mit lustigen, einzigartigen Beschreibungen der Stadt und ihrer Bewohner genau das richtige Flair mit sich. Selbst die Namen sind hier nämlich perfekt auf die Stadt und die diversen Personen abgestimmt.

Die Handlung in diesem Buch ist einfach skurril, zuckersüß und witzig. Schon allein die Idee hinter der Geschichte ist meiner Meinung nach einfach genial, weist sie doch auf kindliche und fantasievolle Weise darauf hin, wie wichtig die Natur für die Menschen ist. Dabei erhebt die Autorin aber nicht den Zeigefinger, sondern verpackt wichtige Aussagen in eine Geschichte, die einzigartig ist und dazu anregt, selbst nachzudenken und seine Schlüsse zu ziehen. Aber nicht nur um die Natur und Umwelt an sich geht es, sondern auch darum, was im Leben wirklich wichtig ist, dass Regeln nicht alles sind und Kinder mehr brauchen, um glücklich zu sein. Denn letztendlich kommt es auf eine gesunde Mischung an. Und auch Mobbing, Freundschaft und Familie bekommen ihren Platz. Schade fand ich nur, dass es zwischendurch immer mal wieder ein paar kleinere Längen gab, die den Lesefluss durch die sonst eigentlich recht spannende und interessante Geschichte, gestört haben. 

Interessant sind auch die einzelnen Charaktere, allen voran Melissa selbst. Sie ist am Anfang des Buches noch eine perfektionistische Streberin, die sich in dieser Rolle auch noch total wohl fühlt. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich jedoch langsam weiter, meiner Meinung nach aber ein bisschen zu langsam. Bis sich endlich eine Wendung in ihrem Denken einstellt, vergehen einfach viel zu viele Seiten, so dass sie mich mit der Zeit ein bisschen genervt hat. Dennoch ist sie auf ihre Weise ein sympathisches Mädchen, dass man in sein Herz schließt. Richtig toll fand ich aber ihre Freundin Nia, die das genaue Gegenteil von Melissa ist. Sie ist rebellisch, macht sich dreckig und hat auch ansonsten nichts gegen Unordnung einzuwenden. Zusammen sind die beiden trotzdem unschlagbar. 

Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die etwas abgedrehte, lustige und dennoch tiefgründige Geschichten mögen. Und Kinder im richtigen Alter sollten dieses Buch auf jeden Fall lesen, weil es in einer Zeit, in der die Natur immer mehr den Städten weicht und das Leben sich mehr und mehr nach drinnen verlagert, so vieles vermittelt, was zum Nachdenken anregt.