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Samstag, 30. Dezember 2017


Der letzte Monat diesen Jahres ist so gut wie vorbei und ich habe einige Bücher gelesen, trotz des Weihnachtsstresses für meine Verhältnisse sogar richtig viele. Dafür habe ich mal wieder überhaupt keine Filme geschaut und nur ein paar Serien, aber da auch nur die für mich Wichtigsten.

Bücher:

gelesene Bücher: 7
Seiten: ~ 3.200
Neuzugänge: 16 Bücher
aktuelle Bücher: Shaun Usher - Letters of Note,
Mona Kasten - Begin Again





Serien:


Natürlich musste ich diese Serie weiter schauen, aber nun ist sie leider schon wieder zu ende. Schade, auch wenn ich diese Staffel nicht ganz so gut fand, wie Staffel eins und zwei. Nun warte ich auf die DVD und werde sie mir dann nochmal am Stück anschauen.


Die beliebte Zombie-Serie habe ich eigentlich nur noch sporadisch geschaut, weil ich auf der einen Seite zwar wissen wollte, wie es weiter geht, ich andererseits aber auch davon genervt bin, dass sie sich im Großen und Ganzen nur noch im Kreis dreht.


Endlich hat auch hier die fünfte Staffel begonnen und ich habe mich schon richtig drauf gefreut, nur leider fehlte mir auch hierfür dann die richtige Motivation. Also habe ich mir auch diese Serie nur mit eher selektiver Aufmerksamkeit geschaut.

Alles in Allem kann ich also sagen, dass der Monat Dezember lesetechnisch super gut lief, dafür aber die Filme und Serien zu kurz kamen. Wie sah es bei euch aus? Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Dann gibt es auch meine besten und schlechtesten Bücher aus 2017 und einen Film- und Serienüberblick.

Montag, 25. Dezember 2017


Martin Luther, 2017 war sein Jahr. In seinem Buch beschäftigt sich Ralf Lengen mit dieser beeindruckenden und richtungsweisenden Person in Zusammenhang mit dem Thema Trost und wie Luther selbst Trost erfahren und gegeben hat.

Vielen lieben Dank an Ralf Lengen für dieses Leseexemplar. Ich freue mich, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

Der Autor schafft es mit seinem Buch, „Luthers Trostkiste“, alle wichtigen Aspekte zum Thema Trost zusammenzufassen und beruft sich dabei auf Aussprüche und Zitate von Luther. Er hat es einwandfrei hin bekommen, beide Themen schlüssig, gut verständlich und auf sehr sympathische Art zu verbinden. Dabei passt gerade Martin Luther besonders gut in dieses Thema, denn selten gab es einen Menschen, der sowohl sehr gut Trost spenden konnte, aber ihn auch ganz oft selbst brauchte.

Sehr gut ist auch der Aufbau des Buches. Ganz am Anfang lernen wir Luther nicht nur als Tröster, sondern auch als Trostsuchenden kennen. Danach beschäftigt sich der Autor in drei Abschnitten, mit A: Innerem Trost, B: Äußerem Trost und C: Göttlichem Trost. Diese Kapitel enthalten auf jeweils zwei Seiten je ein Zitate von Martin Luther, sowie die Auslegung dessen durch den Autor. Und gerade da lag für mich das Problem. Während ich bei den Kapiteln A und C komplett seiner Meinung war, fand ich, dass in B manches ein Wenig zu einfach interpretiert wurde und gerade in religiöser Sicht nicht zu Luther passte. Am Ende des Buches gibt es dann auch noch einen kurzen Abschnitt, wie man selbst als Tröster tätig werden kann und ein sehr übersichtliches Quellenverzeichnis. Beides fand ich sehr schön und vor allem nützlich.

Wenn man dieses Buch als reine Trosthilfe nutzen will, dann ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Man sollte allerdings in religiöser Hinsicht nicht zu viel erwarten, auch wenn Luther hier im Mittelpunkt steht. Ansonsten kann ich es aber nur weiter empfehlen und es hat Spaß gemacht, es zu lesen.