„Hast du dich schon mal gefragt, was
deine Eltern machen, wenn du schläfst? Warum sieht Papa morgens
immer so müde aus? Warum hat Mama das gleiche Geschenkpapier wie der
Weihnachtsmann? Und wer zum Geier ist eigentlich die Schlüpferfee?
Diese und viele andere Fragen,
beantwortet dir "Mama, die Schlüpferfee". Ein kunterbuntes
Bilderbuch für alle, die mal wieder die Welt durch Kinderaugen sehen
wollen.“
- Beschreibung der Autorin -
Drei Bücher hatte die junge Mutter
Maria von zwei kleinen Mädchen bereits herausgebracht, drei richtig
süße Kinderbücher, welche sie im Eigenverlag veröffentlichte,
selbst geschrieben, selbst illustriert und selbst beworben. Dieses
ist nun ihr viertes Werk und auch dieses hat mich einmal mehr
komplett überzeugt.
Die Autorin ist einfach ein riesiges
Talent, schreibt auch hier wieder ein Buch, welches zu begeistern
weiß. Dabei gibt es keine durchgehende Geschichten, sondern eher
kleine Episoden aus dem Leben von verschiedenen Kindern, die sich
alle so ihre Gedanken darüber machen, was ihre Eltern eigentlich
ausmacht, was das, was diese tun, zu bedeuten hat und was sie
besonders macht. Dies alles ist teilweise in kurzen Reimen gehalten,
teilweise in ungebundenen kleinen Texten und dennoch fühlt sich
alles sehr homogen an. Es passt einfach alles zusammen.
So auch die wirklich süßen
Illustrationen, die den Text nicht nur super gut untermalen, sondern
auch den besonderen und einzigartigen Stil der Autorin widerspiegeln.
Diese sind bunt und kindgerecht und es macht eine riesige Freude, sie
sich anzuschauen und immer wieder neue Kleinigkeiten zu entdecken.
Besonders gefällt mir aber, dass die Bilder den ganz normalen Alltag
in Familien widerspiegeln, dass die Figuren realistisch sind und
keinem Schönheitsideal entsprechen, sondern so gezeigt werden, wie
sie sich im wahren Leben auch wiederfinden. Und noch eine
Besonderheit gibt es in diesem Kinderbuch und das sind die Seiten,
welche in Schwarz-Weiß gehalten sind und von den Kindern selbst
ausgemalt werden können. Das ist einfach eine wirklich süße Idee,
auch wenn ich selbst nicht gern in meine Bücher male und macht das
Buch zudem noch zu einem Mitmachbuch. Vielleicht kaufe ich mir ja
noch ein zweites Exemplar, welches meine Tochter dann ausmalen darf.
Lässt sich nur sagen, dass mich Maria
Kristin Gerstenberg auch mit diesem tollen Buch wieder absolut
begeistern konnte. Egal ob zum Vorlesen oder selbst lesen lassen, es
ist einfach eine Wucht und ich freue mich schon auf das nächste
Kinderbuch aus der Feder dieser talentierten Autorin.
Montag, 2. Dezember 2019
Hallo ihr Lieben,
nun ist auch der November schon wieder rum und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und bevor ich mich so richtig in den neuen Monat stürze, hier noch schnell mein Monatsrückblick. Ich muss allerdings sagen, dass ich euch eins meiner gelesenen Bücher noch nicht zeigen kann, da es noch nicht erschienen ist und ich auch noch kein Cover dafür habe. Dieses stelle ich euch aber zumindest in einer Rezension vor, sobald es möglich ist. Ansonsten viel Spaß mit meinen gelesenen Büchern und geschauten Serien und Filmen.
Bücher:
gelesene Bücher: 14
Seiten: ~ 3.700
Neuzugänge: 22 Bücher (davon 1 E-Book) + 1 DVD
aktuelles Buch:
Emilia Flynn - Zeit der Sehnsucht auf Morgan's Hall
(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)
Mannomann, ich kann mich diesen Monat wirklich nicht entscheiden, welches Buch mich am meisten begeistert hat, aber die Beautiful Hearts-Dilogie von Emma Scott hat mich mal wieder umgehauen, genauso wie "Tell me no Lies" von A.V. Geiger. Diese drei Bücher sind ganz und gar Highlights und nicht nur für diesen Monat.
Aber es gab leider auch zwei Flops, was mir jedes Mal wieder wahnsinnig weh tut, aber sowohl "Die Liebenden von Coney Island", als auch "A Thing of Beauty" haben mich einfach nur enttäuscht, weil beide Bücher mehr versprochen haben, als sie halten konnten. Schade!
Filme:
Plötzlich Familie ↗
Ein kinderloses Paar, gespielt von Rose Byrne und Mark Wahlberg, entscheidet sich dafür, ein Kind aufzunehmen. Nur, dass aus einem Kind, gleich drei werden, nämlich die 15-jährige Lizzy und ihre zwei Geschwister Juan und Lita. Die drei stellen fortan das Leben des Paares ganz schön auf den Kopf.
Dieser Film war in erster Linie ganz schön überdreht, aber auf eine wirklich witzige Weise und auch ein bisschen Tiefgründigkeit hatte er zu bieten. Insgesamt ein toller und unterhaltsamer Streifen.
Pacific Rim. Uprising ↗
Zehn Jahre nachdem die Kaijūs besiegt wurden, beziehungsweise das Portal in deren Dimension geschlossen werden konnte, ist das Jaeger-Programm auf dem Höchststand, bereit um neuen Angriffen entgegenzutreten.
Okay, dieser Film ist ganz sicher nicht cineastisch hochwertig, doch es gibt wieder eine ganze Menge spannende Action und Scott Eastwood ist immer einen Blick wert.
Serien:
Krieg der Welten →
Ich glaube, inzwischen kennt jeder die Grundgeschichte, die schon zigmal verfilmt wurde. Hier gibt es einmal eine ganz andere Version. Was relativ spannend beginnt, verliert sich allerdings irgendwann, weil die Serie auf einem Punkt stehen bleibt und sich nicht mehr steigert. Es fehlte einfach eine richtige Bedrohung, die Feinde waren für mich zwar gefährlich, aber dennoch ein Witz gegenüber der Originalgeschichte. Schade eigentlich.
The Walking Dead →
Ich weiß gar nicht mehr so richtig, was ich von dieser Serie halten soll. Es will und will einfach nicht mehr so richtig spannend werden. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und irgendwie fehlt es auch an charismatischen Charakteren und nicht mal das Midseason-Finale hatte noch groß etwas zu bieten. Dennoch hoffe ich, dass da noch etwas kommt, sonst werde ich die Serie wohl früher oder später abbrechen oder zumindest unterbrechen.
The Crown ↗
Die Geschichte des britischen Königshauses geht weiter und es bleibt wirklich interessant. Zwischendrin zieht es sich zwar immer mal ein bisschen, aber dennoch mag ich die Serie doch gern. Allerdings werde ich mir die dritte Staffel wohl noch einmal anschauen, weil nicht allzu viel hängen geblieben ist.
Carnival Row ↗
Wie habe ich dieser Serie entgegengefiebert und ich wurde nicht enttäuscht. Die Mischung aus Fantasy und Krimi mit einem Steampunkfeeling ist wirklich gelungen. Es gibt etliche echt gut gemachte Fantasiewesen und tolle Effekte. Außerdem spricht die Serie auf unkonventionelle Weise wichtige Themen wie Rassismus an. Echt toll! Ich freue mich schon auf die zweite Staffel.
Das war er also, mein November 2019. Auf geht es in einen hoffentlich wieder lesereichen Dezember. Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne und heimelige Adventszeit.
Freitag, 29. November 2019
Klappentext:
„Hast Du dich nicht auch schon immer gefragt, wo die schönste Katze der Welt geboren wurde?
In unserer neuen Geschichte 'Wie alles begann' erfährst Du endlich, wo unser mutiger Abenteurer Vladimir Petrokov herkommt.
Eine Geschichte über Freundschaft. Denn weißt Du, zusammen ist man weniger allein.“
Ach, wie war ich froh und glücklich, als ich gehört habe, dass die liebe Maria Kristin Gerstenberg ein weiteres Buch über den süßen Vladimir Petrokov schreiben würde. Und so war klar, dass ich auch dieses Schmuckstück haben muss. Und wieder hat mich die Autorin absolut überzeugen können.
Sie schreibt wahnsinnig kinderfreundlich und mit so viel Liebe, dass man es dem ganzen Werk einfach von der ersten bis zur letzten Seite anmerkt. In jeder einzelnen Zeile und in jeder ihrer niedlichen und wunderschönen Illustrationen, die wieder ihren ganz eigenen Stil zeigen, steckt extrem viel Herzblut und Liebe zum Detail. Dabei gibt es zwar relativ viel Text, aber der lässt sich ganz wunderbar lesen und zum Vorlesen sind ihre Bücher sowieso immer geeignet. Und ich bin geneigt zu sagen, dass dieses Buch sogar noch besser ist, als ihr ohnehin schon großartiges Erstlingswerk. Man merkt einfach, dass ihr dieses ganze Schreiben ins Blut übergegangen ist und sie sich immer weiter entwickelt.
Für mich ist Maria Kristin Gerstenberg einfach ein riesiges Talent auf ihrem Gebiet und ich weiß, dass ich auch ihre nächsten Bücher kaufen werde, denn ich bin mir sicher, dass ein jedes davon wieder ein kleines Kunstwerk sein wird, welches ich in meinem Regal stehen haben will.
Sonntag, 30. Juni 2019
Oh man, ich kann es echt nicht glauben. Das halbe Jahr ist schon wieder rum. Habt ihr auch das Gefühl, dass doch gestern erst Weihnachten war? Aber egal, auch im Juni habe ich wieder einige Bücher gelesen, wenn auch nicht so viele, wie die letzten Monate. Dennoch kann ich mich nicht beschweren und habe wirklich gute Geschichten genießen können. Aber auch ein paar Serien habe ich wieder gesuchtet.
Bücher:
gelesene Bücher: 10
Seiten: ~ 3.200
Neuzugänge: 23 Bücher & 1 DVD
aktuelle Bücher:
Bernd Perplies - Flammen über Arcadion
G. S. Lima - Writers in New York
(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)
Mein absolutes Monatshighlight war auf jeden Fall und mit Abstand "Wie der Kakao erfunden wurde", denn wenn man bedenkt, wie viel Herzblut und Arbeit die liebe Maria in dieses Buch gesteckt hat und wie sehnsüchtig ich auf dieses Buch gewartet habe, kann da wirklich kein anderes Buch im Juni mithalten.
Einen Flop gab es zum Glück keinen.
Serien:
NOS4R2
Bücher von Stephen King werden nun schon seit Jahren verfilmt oder als Serie adaptiert. Manche davon sind echt gut, andere naja. Nun bekam auch der Roman "Christmasland" seines Sohnes Joe Hill mit "NOS4R2" eine Umsetzung in Serienform, die mir aber leider nur eher mittelmäßig gefallen hat. Nicht nur, dass ich mit der Story rund um die junge Vic, die sich gegen einen Unsterblichen stellt, der kleine Kinder aussaugt, nicht so wirklich etwas anfangen konnte, hat mir auch noch die Spannung und der gewisse Gruselfaktor gefehlt. Dennoch habe ich die erste Staffel beendet, weil ich dann doch wissen wollte, worauf alles hinausläuft.
Chernobyl
Was ich von dieser Miniserie halten soll, die sich mit den Ereignissen 1986 in der Ukraine beschäftigt, weiß ich nicht so richtig. Sie war einerseits extrem realitätsnah, düster und bedrückend, konnte mich aber dennoch nicht so packen, wie ich erhofft hatte. Dennoch gab es zwischendrin immer wieder sehr spannende und emotionale Szenen und außerdem hat mich die Serie doch irgendwie sehr beeindruckt.
Dark
Wenn es eine deutsche Serie gibt, die mit amerikanischen und britischen Produktionen mithalten kann, dann auf jeden Fall diese hier. Wie schon die erste Staffel, hat mich auch die zweite, obwohl sie manchmal ziemlich verwirrend ist, wieder absolut in ihren Bann gezogen und ich habe sie komplett an einem Tag durch gesuchtet.
Fear the Walking Dead
Keine Frage, mit ihrer Mutterserie kann der Ableger nicht ganz mithalten. Trotzdem mag ich sie ganz gern und bin auch immer wieder gespannt, wie es weiter geht. Meiner Meinung nach, hat es der Story nicht geschadet, dass so viele Hauptcharaktere in Staffel vier die Serie verlassen haben. Vielmehr hat sie dadurch noch einmal frischen Wind bekommen.
Black Mirror
Lange habe ich auf eine fünfte Staffel dieser mega genialen und anspruchsvollen Serie gewartet. Und wie nicht anders zu erwarten, hat mich auch diese wieder komplett vom Hocker gerissen. Spannend, kreativ und aufrüttelnd, erzählt sie erneut drei Geschichten, rund um die virtuelle Welt, die immer mehr unser Leben beeinflusst. Es gibt nur ein Mako und zwar, dass es leider nur drei Folgen sind.
Wie war euer Juni? Habt ihr auch so tolle Bücher gelesen? Und was war euer Monatshighlight? Könnt ihr mir Serien empfehlen?
Ich wünsche euch jedenfalls einen schönen und lesereichen Juli.
Samstag, 15. Juni 2019
Klappentext:
Straßenkater Vladimir Petrokov ist die schönste Katze Russlands und lebt auf dem Roten Platz in Moskau. In einer magischen Oktobernacht macht er eine unglaubliche Entdeckung, die nicht nur sein leben verändern wird.
Was war das für ein Erlebnis, der lieben Maria beim Entstehungsprozess ihres ersten Kinderbuchs auf den sozialen Netzwerken zuzuschauen und so war ich überglücklich, dieses wunderschöne Buch auch endlich in den Händen halten zu dürfen. Natürlich musste ich es auch gleich lesen und bin vollkommen begeistert.
Nicht nur, dass die Illustrationen, die die Autorin allesamt selbst entworfen und gemalt hat, super süß und hochwertig sind, ist die Geschichte auch noch richtig toll. Sie wird aus der Sicht von den Mäusen erzählt (Wer Maria Gerstenberg kennt, weiß dass damit ihre beiden Töchter Vivien und Matilda gemeint sind, ansonsten erwähnt sie es auch am Ende ihres Buches noch einmal.) und ist sowohl kindgerecht, als auch sehr tiefgründig und zeigt, dass es tatsächlich nur auf das Herz ankommt und nicht auf Äußerlichkeiten. Außerdem handelt die Geschichte von Stärke und Mut und davon, dass man im Leben alles erreichen kann, wenn auch manchmal durch Zufall. Dabei ist die Sprache gut verständlich und lässt sich wunderbar vor- und selber lesen. Und wen das noch nicht überzeugt, dem sei gesagt, dass es am Ende der Geschichte noch ein Rezept für den berühmten Kakao Vladimir Petrokovs gibt, welches ich sicher auch ganz bald mit meinen Kinder ausprobieren werde.
Ich finde, Maria hätte es mit ihrem Buch nicht besser machen können und hoffe, dass sie noch viele Geschichten in Buchform herausbringen wird. Für mich ist dieses Kinderbuch jedenfalls eins der Schönsten und Besondersten in meinem Bücherregal.