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Montag, 1. April 2019


Es ist mal wieder Zeit für einen Rückblick auf den letzten Monat. Wie viele Bücher habe ich gelesen und Filme beziehungsweise Serien geschaut? Und wie haben sie mir gefallen? Hier bekommt ihr Antworten.

Bücher:

gelesene Bücher: 11
Seiten: ~ 4.260
Neuzugänge: 41 Bücher
aktuelles Buch:
Mary E. Pearson - Der Kuss der Lüge

(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)




Monatshighlight:

Absolutes Monatshighlight war natürlich "Die letzte Melderin", ein Buch welches super gut geschrieben ist und mich von der ersten Seite an packen konnte. 

Enttäuschung des Monats:

Kein wirklich schlechtes Buch, aber dennoch eine Enttäuschung, weil es meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte, war "Der Pakt". Da wäre echt noch was gegangen. 

Filme:

Leider bin ich im März nicht dazu gekommen, für mich neue Filme zu schauen, aber mal schauen, was im April passiert.

Serien:

Deadly Class
Gestartet ist diese Serie zwar schon Ende Februar auf Syfy, aber zum schauen bin ich leider erst im März gekommen. Und was soll ich sagen, diese Serie über junge Serienkiller in der Ausbildung ist genial gemacht und anders.

I am the Night
   
Diese Miniserie mit gerade mal sechs Folgen war atmosphärisch und wirklich nicht schlecht, aber ich hätte gerade am Ende ein bisschen mehr erwartet. 
Channel Zero
   
Hier handelt es sich um eine Anthologieserie mit Mystery- und Horrorelementen. Im März kamen dazu die sechs Folgen der zweiten Staffel ins deutsche TV. Für mich war die Serie zwar spannend,  aber auch irgendwie skurril.

The Walking Dead
  
Es ist doch tatsächlich so, dass diese Serie für mich wieder ziemlich an Fahrt aufgenommen hat. Nach dem Weggang von Rick Grimes und dem Auftauchen der Wisperer passieren so viele spannende Dinge, dass ich wieder richtig gern rein schaue. 

Love, Death & Robots
 
Ebenfalls eine Anthologieserie, hier aber mal ganz anders, nämlich gänzlich animiert, in ganz verschiedenen Stilen. Dabei sind die Folgen höchstens siebzehn Minuten lang und größtenteils im Genre Science Fiction und Fantasy angelegt. Diese Serie ist einfach nur genial, aber manchmal ein bisschen zu blutig. 
The OA
 
Noch so eine geniale Serie, die mich sogar so sehr gepackt hat, dass ich alle zwei Staffeln hintereinanderweg an einem Tag geschaut habe. Ich musste einfach wissen, wie es weiter geht. Umso enttäuschter war ich vom Ende der zweiten Staffel. Weiß jemand, ob es noch eine dritte Staffel geben wird? Mir ist nämlich, als hätte ich gehört, dass die Serie beendet ist, was ich sehr schade fände. 

The Passage
   
Nun ist die erste Staffel dieser Serie, die es bisher leider noch immer nicht ins deutsche Fernsehen geschafft hat, auch schon beendet und ich bin nur mittelmäßig begeistert, weil sie einfach zu sehr vom Buch abweicht. Allerdings muss ich zugeben, dass mir das Ende richtig gut gefallen hat.

Das war er dann schon wieder, mein ziemlich erfolgreicher Monat März. Wie sah er denn bei euch aus? Was habt ihr schönes gelesen oder geschaut? Habt ihr Tipps für mich?


Samstag, 9. März 2019


Die 32-jährige Elisabeth hat eigentlich alles. Sie ist selbständig, wohnt in einem tollen Haus und hat zwei bezaubernde Töchter. Nur eines fehlt ihr zu ihrem Glück, nämlich eine beständige, liebevolle Partnerschaft, denn bisher sind ihre Beziehungen immer ziemlich schnell gescheitert. Doch dann landet sie auf dem Blog von Sky, einem Mann, der seine eigene, unkonventionelle Meinung zum Thema Liebe hat. Kurzerhand lässt sich Lisa auf seine Methoden ein und lernt damit nicht nur, ihr eigenes Denken zu ändern.

Ein ganz großes Dankeschön an die beiden Autorinnen, sowie den Wolfstein Verlag, dass sie mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben. Ich muss sagen, dass mir die Geschichte rund um Elisabeth, trotz Anfangsschwierigkeiten, wirklich gut gefallen hat.

Der Schreibstil von Ellen Kühne und Nadine Herberger ist einerseits recht einfach gehalten und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Andererseits ist er aber auch sehr tiefgründig und für die knapp dreihundert Seiten recht beschreibend, ohne aber ausladend zu wirken. Trotz der vielen philosophischen Ansätze in diesem Buch, bin ich jedoch insgesamt recht schnell durch die Geschichte hindurch gekommen.

Diese war für mich anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, gerade eben, weil sie viele philosophische Gedanken und Gespräche beinhaltet, die manchmal ein bisschen zu erzwungen wirkten. Außerdem lernt man auf den ersten Seiten erst einmal Elisabeth und ihre kleine Familie kennen, was  mich zwar erst nicht so richtig interessiert hat, weil ich auf die Liebesgeschichte gewartet habe, aber am Ende doch einen Sinn ergeben hat, der sehr gut zum Rest der Handlung passte. Und als ich erst einmal in der Geschichte angekommen war, konnte sie mich durchaus packen und ich wollte unbedingt wissen, wie sich das Liebesleben von Elisabeth wohl entwickelt. Auch das ganze Philosophische ringsherum hat mich gar nicht mehr gestört. Im Gegenteil fand ich es sogar richtig erfrischend und die Tiefgründigkeit der Geschichte hat mir gut gefallen. Gerade die Liebesgeschichte fand ich sehr gelungen und habe sie sehr genossen, vor allem, weil sie im Gegenteil zu anderen, Stil hat. Genauso mochte ich die kleinen Geschichten rund um die Liebesgeschichte herum, sei es das emotionale Schicksal von Harry, die Handlung rund um Valentina oder aber auch die Freundschaft zwischen Maxima und Sophie. Und das Ende hat alles noch einmal richtig schön und emotional abgerundet.

Die Charaktere in diesem Buch fand ich ebenfalls super. Nicht nur, dass es sich mal um eine ältere, erwachsene Protagonistin handelt, die auf eigenen Beinen steht, waren auch alle anderen Charaktere recht einprägsame und gut geschriebene Personen. Außerdem fand ich gerade Elisabeth und Victor sehr sympathisch und auch die Kinder sind liebenswert und richtige kleine Persönlichkeiten. 

Alles in Allem kann ich sagen, dass es sich absolut gelohnt hat, dieses Buch gelesen zu haben und ich bin sehr dankbar, dass mir das möglich gemacht wurde. Auch wenn es für mich kein Liebesroman im üblichen Sinne ist, steckt doch sehr viel Liebe in und zwischen den Zeilen dieses doch eher unaufgeregten, ruhigen Romans. Nur auf die doch recht philosophischen Gedanken musste ich mich erstmal einlassen können.