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Sonntag, 16. November 2025

„Hat ihre Liebe eine zweite Chance?
Kierra Hughes ist alles andere als glücklich, wie ihr Leben verlaufen ist, und sucht verzweifelt einen Ausweg für sich und ihre Tochter. Aber als sie auf einer Dinnerparty plötzlich Gabriel Sinclair wieder gegenübersteht, wird sie augenblicklich von ihrer Vergangenheit eingeholt. Gabriel, ihre erste große Liebe und der Mann, mit dem sie ihre schönsten Momente teilte. Die Gefühle von damals sind sofort zurück, und sich von ihm fernzuhalten scheint unmöglich - zu groß ist Kierras Sehnsucht nach einer Zukunft, in der sie doch noch zusammenfinden könnten. Aber Gabriel hatte einen Unfall und kann sich weder an Kierra, noch an ihre gemeinsame Zeit erinnern ...“

- Beschreibung des Verlags -

Ja, dieses Buch war wieder mal ein typischer Cherry, die Geschichte war ebenfalls wieder emotional, teils dramatisch und teils super süß und ja, irgendwie kann man einfach alle Bücher der Autorin absolut genießen. Zum Highlight hat es für mich aber leider dennoch nicht ganz gereicht.

Das liegt vor allem daran, dass ich solche Art von Geschichten einfach schon viel zu oft gelesen habe und ich glaube, das ist auch schon das Einzige, was diese wirklich herzerwärmende Story nicht perfekt für mich gemacht hat. Es ist also nicht der Fehler der Autorin, sondern einfach mein Ding. Ansonsten war das ganze Buch einmal mehr großartig, mit größtenteils wunderbaren Charakteren, aber auch einem richtigen Egomanen, die Themen sind wichtig und auf jeden Fall aktuell. So geht es hier vor allem um eine toxische Beziehung, häusliche Gewalt, aber auch um eine alte Liebe, die neu entfacht. Dabei fand ich gerade die Liebesgeschichte zwischen Kierra und Gabriel wirklich toll, sehr respektvoll und voller gegenseitiger Rücksichtnahme. Die Beziehung zwischen Kierra und ihrem Ehemann Henry hingegen ist einfach nur ein Albtraum, da hilft ihr gerade das Wiederaufeinandertreffen mit Gabriel, was ihr auch ein Stück weit Kraft gibt. Vielleicht ist das psychologisch gesehen nicht unbedingt die beste Idee, aber dennoch absolut nachvollziehbar. Gleichzeitig gibt es mit Henrys Tochter Ava aber noch jemanden, die Kierra in ihrer schrecklichen Ehe hält, schließlich hat sie das Mädchen als eigene Tochter angenommen und will sie nicht verlieren. Es ist also alles gar nicht so einfach, wie im echten Leben auch.

Die Charaktere waren, wie schon angedeutet, ebenfalls super geschrieben, sehr realitätsnah und greifbar. Gerade Kierra konnte ich sehr gut nachvollziehen, ihren Kampf, aber auch ihre Zweifel, ihre Liebe für ihre Tochter, aber auch die Zerrissenheit. Ebenso mochte ich Gabriel wirklich sehr, denn er ist, trotz alle Geheimnisse, die nacheinander aufgedeckt werden, einfach nur super verständnisvoll und immer für Kierra da. Und dann ist da noch die aufgeweckte und intelligente Ava, die man einfach nur ins Herz schließen muss, denn obwohl sie ein typischer Teenager ist, ist sie auch super lieb. Dagegen ist Henry ein echter Psychopath, der sich daran erfreut, wenn er seine Frau erniedrigen kann. Ihn kann man einfach nur scheiße finden.

Alles in allem bekommt man hier eben das, was man bei einem Buch von Brittainy Cherry erwarten kann, eine super emotionale, tiefgründige Geschichte, voller Drama und Liebe. Man kann also kaum enttäuscht werden, wenn man ihre Bücher kennt. Ich bin jedenfalls auch von dieser Geschichte wieder begeistert.

Samstag, 2. August 2025

Band 1: Was wir im Stillen fühlten
Band 2: Was wir verloren glaubten
Band 3: Was wir leise hofften
Band 4: Weil wir es uns versprochen haben (08.11.2025)

„Für Willow Kingsley bedeutet Freiheit alles - immer unterwegs, ohne festes Zuhause. Doch als sie für einen Sommer nach Honey Creek zurückkehrt und ihr Wohnmobil auf dem Grundstück von Theo Langford parkt, gerät alles ins Wanken. Willow wirbelt das Leben ihres mürrischen Nachbarn komplett durcheinander, während sie selbst merkt, wie schwer es ist, die Fassade aufrechtzuerhalten, mit der sie sonst anderen Menschen begegnet. Theo erkennt bald, dass sich hinter ihrem Lächeln eine tiefe Traurigkeit und Gefühle verbergen, die er selbst nur zu gut kennt. Doch kann Willow alles, was sie sich aufgebaut hat, hinter sich lassen, um bei Theo endlich sie selbst zu sein?“

- Beschreibung des Verlags -

Ich muss zugeben, dass ich mit Liebesgeschichte in letzter Zeit zwar meist durchaus zufrieden war, aber mich kaum noch eine wirklich vom Hocker gerissen hat, umso mehr freut es mich, dass ich diesen dritten Band der Problems-Reihe von Brittainy Cherry einfach nur geliebt habe.

Dieser handelt von der dritten der Kingsley-Schwestern und damit auch der Jüngsten, Willow, ein echter Sonnenschein, welche auf den grummeligen Einzelgänger Theo trifft, was zu einigen interessanten, teils tragischen, teils echt süßen Ereignissen führt. Dabei bekommt man hier zwei vollkommen unterschiedliche Welten, die aufeinander treffen, was anfangs noch zu einigen Neckereien führt. Doch nach und nach kommen sich die beiden wie selbstverständlich immer näher, auf eine super süße Weise auch noch dazu. Aber natürlich gibt es auch eine Menge Drama, denn Willow wird insgeheim von starken Schuldgefühlen gequält, welche sie mit ihrer quirligen Art zu vertuschen versucht, während Theo scheinbar noch immer darunter leidet, dass er als Kind von seiner Mutter verlassen wurde.  Zudem ist da noch sein echt anstrengender und abstoßender Cousin Peter mit dessen Sohn Jensen, der ein total lieber Junge ist und dem sich Theo immer wieder annimmt.

Und dann gibt es da noch Theos Großeltern Molly und Harry, bei welchen er aufgewachsen ist und die für ihn wie Eltern sind, sein Großvater aber bereits hochbetagt und nicht mehr ganz gesund. Damit drängt sich auch noch das Thema Abschied und Tod immer näher heran. Schön fand ich diesbezüglich, dass die Geschichte auch teilweise aus Mollys und Harrys Sicht erzählt wird, sodass man ebenfalls eine Einsicht in deren Gedanken und Gefühle bekommt. Das Bonuskapitel aus Mollys Sicht, hat mich dann endgültig gecatcht, denn dieses ist super emotional und wunderschön. Ebenso fand ich schön, dass man auch noch einmal Yara und Avery begegnet, welche inzwischen eigene Familien gegründet und damit ihr Glück gefunden haben.  

Überhaupt fand ich auch die Charaktere in diesem Roman wunderbar geschrieben, sehr lebensnah und liebenswert. Vor allem Willow ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen und auch Molly ist eine super weiche und herzliche Person. Theo und Harry hingegen kommen eher etwas grummelig rüber, sind aber dennoch super weich unter ihrem harten Kern.

Alles in allem war dieser Band für mich der Schönste dieser Reihe und ich habe ihn von vorn bis hinten absolut genossen. Für mich war er ebenfalls ein würdiger Abschluss der Geschichten rund um die Kingsley-Schwestern, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe. 

Dienstag, 3. Juni 2025

Band 1: Was wir im Stillen fühlten
Band 2: Was wir verloren glaubten
Band 3: Was wir leise hofften (02.08.2025)
Band 4: Weil wir es uns versprochen haben (08.11.2025)

„Manchmal gewinnst du, und manchmal verlierst du. Aber egal was passiert, du spielst immer weiter
Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star Nathan Pierce zurück in Honey Creek - und mit ihm sorgsam verstaute Erinnerungen an Averys erste große Liebe. Nathan soll sich mit ihr die Leitung des Teams teilen, dabei möchte Avery nichts lieber, als sich von ihm fernzuhalten und ihr Herz zu beschützen. Denn sie spürt bei jeder Begegnung, dass das Spiel zwischen ihnen auch für Nathan noch nicht vorbei ist ...“

- Beschreibung des Verlags -

Der zweite Band dieser Reihe war wieder etwas emotionaler, mit ein paar Szenen, die doch mehr oder weniger auf die Tränendrüse drücken können und doch gab es auch wieder echt witzige Stellen.

Avery und Nathan sind dabei ein interessantes Paar, zwischen denen es eigentlich die ganze Zeit schon ziemlich prickelt. Dennoch kann Avery Nathan anfangs überhaupt nicht ausstehen. Nicht nur, dass er ihr ihren Platz als Trainerin des Highschool Baseball Teams streitig macht, hat er sie vor Jahren auch noch seiner Kariere wegen verlassen. Dass sie ihm gegenüber dementsprechend nicht allzu gut zu sprechen ist, war absolut nachvollziehbar, brachte aber auch einige unterhaltsame Szenen mit sich. Als dann ihr Leben wieder einmal in Scherben zu liegen droht, ist genau er ihre Rettung und es kommt, wie es kommen soll. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich auch das absolut verstehen konnte, denn Nathan ist einfach nur ein wahnsinnig liebenswerter Typ. Aber nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Avery und ihm nimmt hier viel Platz ein, sondern auch ihr eingeknicktes Selbstwertgefühl und damit verbundene Depressionen. Dieses Thema ist die Autorin wirklich sehr sensibel angegangen, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Ebenfalls fand ich gegen Ende den Twist etwas zu gewollt.

Ansonsten fand ich auch Avery etwas anstrengend, konnte sie teilweise jedoch dennoch ganz gut verstehen. Wer immer stark sein muss, bricht nun einmal irgendwann zusammen und ihr mangelndes Vertrauen ist bis zu einem Punkt auch verständlich. Mein Highlight am ganzen Buch war allerdings Nathan, weil er einfach perfekt ist und alles richtig macht. Dennoch wird sein Charakter manchmal nicht richtig von Avery gewürdigt. Und auch Averys Dad ist wieder großartig, ein absoluter Held.

Alles in allem fand ich diesen zweiten Band der Reihe wieder super. Teils emotional, teils witzig, aber auf jeden Fall unterhaltsam, eben ein typischer Cherry. 

Sonntag, 1. Juni 2025

Band 1: Was wir im Stillen fühlten
Band 2: Was wir verloren glaubten
Band 3: Was wir leise hofften (02.08.2025)
Band 4: Weil wir es uns versprochen haben (08.11.2025)

„WIR SOLLTEN IMMER MIT DEM UNVORHERSEHBAREN RECHNEN.
DU MUSST NUR DARAN GLAUBEN, DASS NACH DUNKLEN TAGEN AUCH WIEDER EIN LICHT AUF DICH WARTET
Yara Kingsley hat nach einer schlimmen Trennung genug um die Ohren. Dass sie ständig mit Sternekoch Alex aneinandergerät, der gerade sein neues Restaurant gegenüber von ihrem Geschäft eröffnet hat, ist das Letzte, was sie jetzt braucht. Doch beide können auch nicht leugnen, dass zwischen ihnen nicht nur die Fetzen fliegen, sondern bei jeder Begegnung auch ein heißes Knistern in der Luft liegt. Und als Alex Yaras Hilfe benötigt, ist das ihre Chance auf eine Gegenleistung: Sie gehen gemeinsam auf die Hochzeit von Alex’ bestem Freund, um Yaras Ex ein klares Signal zu senden. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie alles an Alex plötzlich viel zu sehr daran erinnert, wie die Liebe sein kann ...“

- Beschreibung des Verlags -

Ich muss schon sagen, im Gegensatz zu Brittainy C. Cherrys sonstigen, doch eher sehr emotionalen und tragischen Romanen, ist dieser hier schon beinahe gediegen, denn statt auf Drama setzt die Autorin eher auf den Unterhaltungsfaktor. Dennoch fehlt es natürlich nicht an wenigstens ein bisschen Alltagsdrama, wenn es auch oftmals eher flapsig zwischen den beiden Protagonisten zugeht.

Dabei handelt es sich hier um eine typische Enemies to Lovers Romance in einem gemütlichen, aber teilweise auch etwas überspitzten Kleinstadt Setting, mit einem grummeligen Alex, der schon als Kind immer wieder allein gelassen wurde und jetzt auch noch seine einzige wichtige Bezugsperson verloren hat, sowie einer sonnigen, immer freundlichen Yara, die sich nicht so richtig durchsetzen kann und deshalb immer wieder ausgenutzt wird. Von der ersten Seite an merkt man den beiden allerdings an, dass da zwischen ihnen die Funken fliegen und doch kann Alex Yara anfangs noch überhaupt nicht leiden. Warum allerdings, wird irgendwie nie klar und ich glaube, auch er selbst weiß das bis zum Ende nicht wirklich. Trotzdem geschieht natürlich, was geschehen muss und die beiden verlieben sich ineinander, wobei ich der Autorin hoch anrechne, dass die Probleme in diesem Roman mal zusammen in Angriff genommen werden, statt sich, aus falsch verstandener Rücksichtnahme, erst einmal zu trennen. Und Probleme gibt es wieder ein paar. Zum Beispiel hat Alex einige Probleme in Honey Creek anzukommen und sein neues Restaurant wird immer wieder Ziel von Vandalismus. Währenddessen muss sich Yara mit ihrem Ex-Mann auseinandersetzen, der, um es nett auszudrücken, ein richtiger Vollidiot ist. Bis hierhin gab es an der Geschichte für mich auch nichts zu meckern, doch dann gab es so einen kleinen Verkupplungsversuch, den ich zwar einerseits echt süß fand, aber gleichzeitig auch etwas seltsam. Insgesamt hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen und ich wurde echt super unterhalten.

Genauso fand ich die Charaktere toll. Beide Protagonisten haben natürlich ihr Päckchen zu tragen und sind nicht perfekt, aber gerade diese Unzulänglichkeiten machen sie erst menschlich. So ist Alex ein echter Griesgram, der zu seinen Mitmenschen super unfreundlich ist. Dennoch hat er einen sehr liebevollen und loyalen Kern. Yara hingegen ist das absolute Gegenteil, aufgeschlossen, freundlich und sie sieht in allem nur das Gute. Allerdings wird ihr das auch fast zum Verhängnis und ich hätte sie schon ab und zu gern einmal geschüttelt, weil sie sich einfach zu viel gefallen lässt. Ansonsten gibt es noch Yaras Vater, den ich unbedingt erwähnen muss, weil er einfach ein großartiger Mensch ist, verständnisvoll und liebevoll, nicht nur seinen Töchtern gegenüber. Cole hingegen war der perfekte Antagonist und einfach nur zum Würgen. 

Alles in allem mochte ich dieses Buch der Autorin echt gern, wahrscheinlich auch, weil es einmal mit einer etwas lockeren Story daher kam. Das Kleinstadt Setting fand ich großartig, die Charaktere teilweise ein bisschen überspitzt, aber dennoch lebendig und der Schreibstil ist sowieso toll. Ich kann es jedenfalls durchaus weiterempfehlen und werde auch die weiteren Bände lesen oder hören.

Donnerstag, 1. Mai 2025

„Unsere Liebe verboten zu nennen, war einfach. Doch die Gefühle zwischen Daniel und mir waren mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, endlich wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Vielleicht war sie verboten. Dennoch war sie wundervoll. Sie war wie wir. Und deshalb werde ich es nie bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe.“

- Beschreibung des Verlags -

Endlich habe ich es nun mal geschafft, auch das erste Buch der Queen of Romance zu lesen und muss sagen, dass man schon merkt, dass sie damals noch nicht ganz so viel Erfahrung hatte und dennoch ist die Geschichte insgesamt, trotz einiger kleiner Mängel, wunderschön.

Ashlyn und Daniel sind aber auch ein super tolles Pärchen, wobei beide schon Verluste hinnehmen mussten. So hat sie ihre Zwillingsschwester an den Krebs verloren, während er sowohl seine Mutter als auch seinen Vater verloren hat. Gleichzeitig muss Ashlyn damit klarkommen, plötzlich bei ihrem entfremdeten Vater leben zu müssen. Dabei lernt sie neben Daniel aber auch weitere neue Menschen kennen, die ihr zur Seite stehen werden. Trotzdem hat sie weiterhin sehr zu kämpfen und dann ist da natürlich noch ihre Beziehung zu Daniel, welche die beiden geheim halten müssen, was eigentlich schon schwierig genug ist. Und da ist auch schon das Problem an diesem Buch, denn das Drama war mir persönlich etwas zu übertrieben und das lag nicht einmal an der Liebesgeschichte. Dafür fand ich aber ganz viele andere Dinge richtig toll, so zum Beispiel die Liebe beider zu Shakespeare, wie sie miteinander umgehen und auch die kleinen freundschaftlichen Beziehungen im Buch. Ebenfalls fand ich gut, dass das Ende zwar einerseits sehr gerafft wurde, aber eben somit auch nicht in die Länge gezogen.

Auch die Charaktere fand ich großartig. Ashlyn ist zwar ständig am Heulen, aber ich konnte das absolut verstehen und irgendwie hat es sie auch sehr menschlich gemacht. Vor allem mochte ich an ihr aber, dass sie so eine nerdige Person ist, die mit Partys nichts anfangen kann, aber dafür in Büchern versinkt. Genauso habe ich Daniel geliebt, denn er ist ein wahnsinnig liebevoller Mann und natürlich hatte er für mich einen Bonus, weil er Musiker ist. Dann gab es auch noch Gabby, die man durch Briefe an Ashlyn kennenlernt und die ebenfalls eine großartige Person war. Ebenfalls mochte ich Hailey und Ryan. Nur Jace, Daniels Bruder, hätte noch etwas besser beleuchtet werden können. 

Alles in allem fand ich dieses Buch für einen Debütroman wirklich schön, herzzerreißend und emotional. Zudem hatte Brittainy C. Cherry auch damals schon einen tollen, flüssigen Schreibstil. Es lohnt sich also absolut, auch diese Geschichte aus ihrer Feder zu lesen.

Samstag, 18. Januar 2025

Band 1: Denn ohne Musik werden wir ertrinken
Band 2: Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen

„Du hast mich gefunden, als mein Herz kaum noch geschlagen hat. Du hast mein Herz wieder zum Leben erweckt

Als ich den Job als Köchin auf dem Luxusanwesen von Rockstar Oliver Smith ergattere, kann ich mein Glück kaum fassen. Schließlich ist es seine Musik gewesen, die mich durch die dunkelsten Tage meines Lebens gebracht hat - umso mehr tut es weh, mitanzusehen, dass Oliver eigentlich viel mehr braucht als nur eine Köchin. Seit dem Tod seines Zwillingsbruders hat er nicht nur seine Leidenschaft aufgegeben, sondern auch sich selbst. Doch ich weiß, dass Oliver nicht verloren ist. Ich weiß, dass unter all seinem Schmerz eine tiefe und einzigartige Seele schlummert, und ich werde ihn nicht aufgeben - auch wenn es mein eigenes Glück gefährden könnte ...“

- Beschreibung des Verlags -

Obwohl der zweite Band des Mixtape Duetts überhaupt nichts mehr mit dem ersten Band zu tun hat, außer, dass man es mit Musikern zu tun bekommt, ist er dennoch wieder wirklich gut und sehr emotional.

Dabei darf ein gewisser Kitsch aber auch einmal mehr nicht fehlen. Davon gibt es hier nämlich so einigen, was mich aber viel weniger stört, als das allseits bekannte Problem mit dem Schluss machen, weil es irgendwelche Probleme gibt, die man vielleicht lieber zusammen aus dem Weg räumen könnte. Immerhin war der Grund hier halbwegs nachvollziehbar und die Trennung nicht sehr lang. Ansonsten mochte ich aber alles an dieser Geschichte, denn sie ist wirklich schön und es werden wieder wichtige Themen angesprochen, zum Beispiel den Verlust eines wichtigen Menschen, sexuelle Gewalt und auch, wie falsches Christentum aussieht. Christentum ist nämlich Liebe und nicht Hass. Aber auch die Liebesgeschichte selbst fand ich wunderschön und romantisch, mit viel gegenseitigem Verständnis und Respekt, die Sexszenen sehr niveauvoll und dennoch prickelnd.

Außerdem mochte ich die Charaktere und deren Entwicklung sehr. Emery als junge Mutter gibt alles und ist eine wahre Kämpferin, welche gleichzeitig noch für ihre Schwester da sein will. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist wahnsinnig sympathisch. Gleich ging es mir mit Oliver, welcher Ecken und Kanten hat, aber dennoch ein sehr gutes, wenn auch gebrochenes Herz, hat. Beide passen einfach super zusammen und ergänzen sich perfekt. Dazu kommt noch die kleine, wahnsinnig selbstbewusste und freche Reese, die für ziemlich viel Unterhaltung sorgt.

Alles in allem hat die Autorin auch hier erneut, mit einem großartigen, flüssigen Schreibstil, einen super guten, emotionalen und tiefgründigen Liebesroman geschaffen, welcher mich gerade zum Ende hin wieder extrem berührt und an den Rand der Tränen geführt hat.

Mittwoch, 8. Januar 2025

Band 1: Denn ohne Musik werden wir ertrinken
Band 2: Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen

„Sie bestimmt die Schläge meines Herzens. Jedes Liebeslied, das ich abends singe, ist für sie

Hazel Stone und ich konnten uns schon in der Schule nicht ausstehen. Aber als sie eines Nachts vor meiner Tür stand, völlig aufgelöst, und nicht wusste, wo sie hin sollte, brach die Traurigkeit in ihren Augen mein verdammtes kaltes Herz. Je mehr Zeit ich mit ihr verbringe, desto klarer wird, wie falsch ich lag. Hazel hat nichts mit meiner Vergangenheit zu tun. Sie ist mitfühlend, witzig, wunderschön - und vor allem hat sie mir geholfen, meine Stimme wiederzufinden. Hazel inspiriert mich auf eine Art und Weise, die ich noch nie erlebt habe. Zusammen schreiben wir Songs, die ich mir nie hätte vorstellen können. Sie ist meine Muse, meine Musik. Jetzt steht meine Band vor dem großen Durchbruch. Mein Traum ist zum Greifen nah, doch Hazel droht mir dadurch mehr und mehr zu entgleiten ...“

- Beschreibung des Verlags -

Noch immer bin ich ziemlich begeistert von den Büchern der Autorin, denn sie kann einfach emotionale und tiefgründige Geschichten, in denen sie wichtige Themen aufgreift, schreiben. Allerdings muss ich auch zugeben, dass sich diverse Entwicklungen stets wiederholen, so auch hier.

Achtung, es kann im nächsten Satz zu einem Spoiler kommen! Zum Beispiel wird über ein bestimmtes Problem nicht gesprochen wird, weil man den anderen angeblich schützen will, macht lieber Schluss, um ihm nicht weh zu tun und tut ihm damit nur noch mehr weh. 

Ansonsten war die Geschichte wieder großartig, sehr gefühlvoll und herzerwärmend. Es wurden einige Themen angesprochen, ohne, dass sie überladen wirkte. Vor allem der Aspekt mit der Band kurz vorm Durchbruch und die damit einhergehenden Probleme für die junge Liebe fand ich super. Genauso, wie toxisch das Showbiz wirklich sein kann, wurde richtig gut dargestellt. Aber Rockstar Geschichten liebe ich in der Regel ja sowieso, selbst, wenn sie hier dann doch etwas anders aufgebaut ist. Ebenso mochte ich Hazels Hintergrundgeschichte und dass sie dennoch so eine starke, junge Frau geworden ist. Auch die Liebesgeschichte zwischen Hazel und Ian konnte mich von Anfang an packen. Ich mochte ihre Chemie einfach und wie sich die Beziehung zwischen ihnen langsam aber stetig entwickelt. Dabei und auch bei anderen Gelegenheiten gab es dann einfach wunderschöne und rührende Szenen, die mich echt mitgenommen haben. 

So richtig toll fand ich auch die Charaktere geschrieben, vor allem Big Paw und seine Frau Holly, Ians Großeltern, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Big Paw ein strenger Patriarch ist, der als größter Arbeitgeber der Stadt respekteinflößend wirkt, aber dennoch ein gutes Herz hat, so trägt Holly ihr Herz auf der Zunge, ist eine Seele von Mensch und einfach nur zuckersüß. Hazel und Ian sind aber auch liebenswerte Protagonisten und könnten ebenfalls nicht unterschiedlicher sein, wobei ihre Schicksale sich jedoch gar nicht mal so sehr unterscheiden. Beide wurden mehr oder weniger verlassen, wobei Ian aber von seinen Großeltern aufgefangen wurde , Hazel hingegen erst einmal für sich selbst einstehen und schnell Verantwortung übernehmen musste.

Alles in allem wäre dieser Roman für mich durchaus fünf Sterne wert gewesen, hätte es nicht diese eine Sache gegeben, die mich inzwischen wirklich stört und das nicht nur hier. Trotzdem ist die Geschichte wirklich schön und emotional, flüssig geschrieben und die Charaktere ebenfalls liebenswert und menschlich. Deshalb kann ich es absolut weiterempfehlen und freue mich schon auf den zweiten Band.

Freitag, 23. Februar 2024

 

Band 1: Durch die kälteste Nacht
Band 2: Gegen den bittersten Sturm
Band 3: Über die dunkelste See
Band 4: Bis zum hellsten Morgen

„Der größte Schauspieler der Welt hat einmal mir gehört, aber jetzt sind wir nichts als Fremde füreinander.
Als Aiden Walters mir nach fünf Jahren wieder gegenüberstand, konnte ich es kaum glauben. Einst war er mein gewesen. Mein bester Freund, meine große Liebe. Doch inzwischen lag dem Oscarpreisträger die ganze Welt zu Füßen, und wir sprachen kein Wort mehr miteinander. Ich wollte ihn in die Arme schließen, ihn festhalten und ihm sagen, wie sehr ich ihn vermisste. Aber ein Blick in seine ozeanblauen Augen reichte, um zu wissen, dass ich ihm damals unwiderruflich das Herz gebrochen hatte und wir nie wieder zusammen sein würden. Doch ich sah darin auch den Jungen, den ich einst geliebt hatte und den es plötzlich mehr denn je vor der Welt zu beschützen galt …“

- Beschreibung des Verlags -

Nun habe ich auch den vierten Band dieser Reihe beendet und muss sagen, dass er mir wieder einmal echt gefallen und mich ebenfalls gut unterhalten hat. Dennoch gab es auch hier wieder die eine oder andere Sache, die ich nicht ganz so gut fand.

Insgesamt ist die Geschichte von Hailee und Aiden wieder einmal wirklich schön, romantisch, teilweise tragisch und es gibt sogar die ein oder andere witzige Stelle. Ebenso gibt es wieder ein paar angedeutete, niveauvolle Sexszenen. Ansonsten fand ich noch gut, dass es gegen Ende zu einer echt unerwarteten Wende kommt, die mich echt positiv überrascht hat, auch, wenn sie für Aiden nicht ganz so positiv ist. Außerdem fand ich das Zusammentreffen aller Protagonisten der vier Bände noch einmal richtig toll. Leider war Hailee da aber nicht dabei und das Zusammentreffen war auch viel zu kurz für mein Empfinden. Und noch einen Punkt fand ich hier gut gelöst, nämlich die Sache mit Hailees Übergewicht, welches innerhalb der Beziehung zwischen ihr und Aiden einfach neutral behandelt wird, dafür gibt es von außen genug Anfeindungen, mit denen die Protagonistin im Laufe der Handlung aber umzugehen lernt.

Trotzdem finde ich etwas schade, dass es wieder einmal eine übergewichtige, schwarze Protagonistin gibt. Hätte diese nicht mal zum Beispiel Asiatin sein können oder Latina? Nun glaubt wirklich keiner mehr an Zufall, da sich die männlichen Protagonisten in dieser Reihe immer in schwarze Frauen verlieben. Ansonsten fand ich die Charaktere okay, wobei ich Hailee jedoch etwas anstrengend fand. Auch ansonsten fand ich die beiden Protagonisten zwar ganz nett, aber ich denke, sie werden mir nicht ewig im Kopf bleiben. Für den Verlauf der Geschichte habe ich aber zumindest Aiden ganz gern gehabt, ebenfalls seine Mutter und auch Hailees Eltern.

Alles in allem bekommt man hier wieder einen Liebesroman im typischen Stil von Brittainy C. Cherry, wundervoll, flüssig und tiefgründig geschrieben, mit viel Drama, Liebe und Romantik. Dennoch ist er für mich nicht der beste Band der Reihe.

Montag, 19. Februar 2024

Band 1: Durch die kälteste Nacht
Band 2: Gegen den bittersten Sturm
Band 3: Über die dunkelste See
Band 4: Bis zum hellsten Morgen

„Vielleicht brauchte er mich und das Licht in mir, weil er sich sonst vollends in der Dunkelheit verloren hätte
Ich verstehe nicht, warum mich mein Vater in seinem Testament Damian Blackstone versprochen hat. Ich weiß nichts über ihn, nur dass er mit diesem Deal genauso wenig einverstanden ist wie ich. Trotzdem haben wir keine Wahl: Wir müssen heiraten und sechs Monate zusammenleben, oder wir verlieren unser millionenschweres Erbe für immer! Doch wir sind viel zu verschieden, als dass das mit uns gut gehen könnte. Damian ist eiskalt und von einer Dunkelheit umgeben, die jedes Sonnenlicht verschlingt. Aber manchmal sehe ich in seinem Blick, dass er sich nach meiner Leichtigkeit verzehrt. Und dann weiß ich, dass ihn zu heiraten vielleicht der Anfang von etwas Wunderschönem sein könnte …“

- Beschreibung des Verlags -

Wer Bücher mit einem super schönen, emotionalen und tiefgründigen Schreibstil lesen möchte, der kann immer bedenkenlos zu denen von Brittainy C. Cherry greifen. Aber das sollte den meisten New Adult-Lesern bereits bekannt sein. Trotzdem ist dieser Roman von ihr nicht perfekt.

Zwar ist die Geschichte wieder super schön, romantisch und toll geschrieben, aber so langsam merkt man, dass das Schema bei dieser Reihe immer ähnlich ist. Es sind immer schwarze Frauen, die sich in einen weißen Mann verlieben und dieser Mann ist immer ein Nebencharakter aus dem Band zuvor. So weit, so gut, doch jetzt, in diesem dritten Band war mir der Zufall dann doch zu auffällig. Ich habe nichts dagegen, dass ein Nebencharakter im nächsten Band zum Hauptcharakter wird, aber warum müssen die Charaktere immer so ähnlich sein. Viel schöner hätte ich gefunden, wenn mal beide schwarz wären oder eben weiß, oder er schwarz und sie weiß, von mir aus auch aus einer ganz anderen Kultur. Diese Konstellation wirkt aber insgesamt etwas zu konstruiert.

Trotzdem mochte ich die beiden Protagonisten rein charakterlich super gern, nicht nur, weil beide künstlerisch veranlagt sind. Stella ist Künstlerin, ein Sonnenschein, auch, wenn selbst sie ihre inneren Dämonen hat und sehr unsicher mit sich ist. Auch finde ich schön, dass sie ein paar Kilo mehr auf den Hüften hat, selbst wenn ich, wie damit umgegangen wird, zum Teil etwas schwierig finde und das sage ich als selbst übergewichtige Frau. Ich finde es toll, wenn man mit seinen Kurven im Einklang ist und auch, dass Damian sie so liebt, wie sie ist, doch sollte man nicht vergessen, dass Übergewicht einfach ab einem bestimmten Punkt auch ungesund ist und nicht schöngeredet werden sollte. 

Damian mochte ich ebenfalls wirklich gern. Zwar ist er nach außen ziemlich kühl, was auch zu sehr witzigen Dialogen im Buch geführt hat, wenn man das so nennen kann, aber tief im Inneren ist er sehr liebenswert, großzügig und verständnisvoll, einfach ein Mann zum Liebhaben. Außerdem fotografiert er, was ich wahnsinnig sympathisch finde.

Was die Handlung angeht, so ist diese, wie bereits kurz angeschnitten, wirklich süß und mir hat auch die Chemie zwischen Stella und Damian sehr gut gefallen. Beide nähern sich zwar langsam aneinander an, vor allem auch, weil Stella in einer Beziehung ist, aber dieser Mann ist, wie so oft, ein riesiges Arschloch. Darüber entwickelt sich dann eine sehr romantische, tiefgründige und teils auch wieder teils witzige Beziehung zwischen den beiden. Dennoch gibt es auch hier eins, zwei Dinge, mit denen ich nicht so ganz klarkam. So konnte ich zum Beispiel nichts mit dem ganzen esoterischen Thema im Buch anfangen. Ebenfalls war eine Entscheidung von Stella gegen Ende des Buches für mich nicht so ganz nachvollziehbar und es hat auf mich eher so gewirkt, als musste das noch reingequetscht werden, um die Geschichte noch etwas in die Länge zu ziehen.

Alles in allem mochte ich dieses Buch aber wirklich sehr. Es war wieder super schön geschrieben, tiefgründig, witzig und emotional. Zudem gab es abermals einiges an Drama, tolle Charaktere und ich wurde gut unterhalten. Auch war das Hörbuch wieder gut vertont. Nur hätte dieser Band halt doch noch etwas mehr und etwas individueller sein können.