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Montag, 4. Februar 2019


Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran mit meinem Monatsrückblick, aber nun ist es endlich an der Zeit und ich will euch mal wieder daran teilhaben lassen, welche Welten ich im letzten Monat alles erkundet habe. Es waren zwar dieses Mal nicht ganz so viele Bücher, wie in den vorherigen Monaten, dafür habe ich aber wieder einige Filme und Serien geschaut. Seid ihr schon gespannt? Dann geht es los.

Bücher:
gelesene Bücher: 6
Seiten: ~ 2.200
Neuzugänge: 49 Bücher, 2 DVDs
aktuelle Bücher:
Kate Harrison - Soul Beach. Frostiges Paradies
Emma Scott - All In. Zwei Versprechen

(ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension)



Monatshighlight:

Ich muss ehrlich sein. Ich kann mich nicht entscheiden. Zwar waren die Bücher total verschieden, konnten mich aber dennoch beide mit ihrer Spannung und dem jeweils wahnsinnig interessanten Thema absolut fesseln. Deswegen möchte ich sowohl "Was geschah mit Femke Star", als auch "Angstrausch" als meine Monatshighlights küren.

Enttäuschung des Monats:

Nein, es gab im Januar für mich kein annähernd schlechtes Buch. Trotzdem gab es eines, von dem ich noch ein bisschen mehr erwartet hätte und von dem ich gedacht habe, dass es einfach perfekt sein muss und dieses Buch war "Wenn das Meer leuchtet". Allerdings ist es noch immer wahnsinnig gut.

Filme:

→ Brimstone-Erlöse uns von dem Bösen
Für diesen Film wurde mit einem grandiosen Cast geworben und auch der Trailer sah nicht schlecht aus, doch leider konnte er sein Versprechen nicht so ganz halten. Weder hatten diverse Schauspieler eine größere Rolle, noch fand ich die Geschichte wahnsinnig spannend. Dennoch muss ich dem Streifen zu Gute halten, dass er eine recht atmosphärische Stimmung rüber gebracht hat.

→ Maggie
Mal ein etwas anderer Zombiefilm war dieser Streifen, in dem man einen Vater begleitet, dessen Tochter sich langsam verändert und immer mehr in einen lebende Tote verwandelt. Die Geschichte war total interessant, aber ebenfalls recht langweilig und wenig emotional umgesetzt. Ich hatte jedenfalls ein bisschen mehr erwartet.
↗ Bird Box
Wenn man es sieht, treibt es einen in den Selbstmord. Ich habe diese Netflix-Produktion mit Sandra Bullock eher spontan geschaut, weil der Film mir bis vor Kurzem noch unbekannt war. Und er hat mir tatsächlich gefallen, weil die Geschichte mal wieder etwas anderes war, selbst wenn das Thema an sich mich ein bisschen an "The Happening" erinnert hat. 

↗ Deine Juliet
Überrascht war ich über diesen Streifen. Ich hatte zwar erwartet, dass er mir ganz gut gefallen könnte, aber was mir dann geboten wurde, war noch viel besser. Neben Liebe und Bücher gab es nämlich noch ein Geheimnis, wodurch die Geschichte richtig spannend wurde.

Serien:
Vikings
Die Serie ist einfach nicht mehr das, was sie einmal war und ich glaube auch, dass sich das nicht mehr ändern wird. Dennoch muss ich sagen, dass mir der zweite Teil der fünften Staffel doch nochmal richtig gut gefallen hat.

Outlander
Ich muss, glaube ich, nicht mehr viel über diese Serie sagen. Schade, dass sie schon wieder rum ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich sie nun auch in Deutsch noch einmal anschauen kann und dann hoffentlich auch bald die Staffel auf DVD erscheint. Leider kommt die fünfte Staffel allerdings wahrscheinlich erst 2020 raus. Es wird also eine lange Wartezeit.

The Passage
Lange habe ich mich auf die Serie gefreut, die den Stoff von Justin Cronins Passage-Trilogie behandelt. Nun bin ich nach drei Folgen schon wieder ein bisschen ernüchtert. Nicht nur, dass es noch lange dauern kann, bis es die Serie auch in Deutsch gibt, gefällt mir die Umsetzung bis jetzt nur eher semi gut, weil zu viele grundlegende Dinge abgeändert wurden. 

The 100
Endlich gibt es die fünfte Stafel im deutschen TV zu sehen und ich habe mich wirklich drauf gefreut. Allerdings finde ich, dass die Serie abbaut. Die neuen Gegner nerven mich einfach nur und was aus Octavia gemacht wurde, gefällt mir so gar nicht. Aber die Spannung ist weiterhin super.

Midnight, Texas
Noch so eine Serie, auf die ich mich ewig gefreut habe und die jetzt endlich auch im deutschen TV zu sehen ist. Allerdings ging mir das eindeutig zu langsam und so habe ich gerade noch so Ende Januar die erste Staffel der Mystery-Serie durch gesuchtet.

Damit wars das dann auch schon wieder mit meinem Rückblick auf den Monat Januar. Nun hoffe ich, dass ich im Februar wieder ein paar mehr Bücher schaffe zu lesen. Und wieder einmal interessiert mich, was ihr schönes gelesen oder gesehen habt. Hinterlasst mir doch gern einen Kommentar.




Dienstag, 15. Januar 2019


Simon betreibt mit seinem Freund eine Website, die die beiden unbedingt pushen wollen. Dafür macht sich Simon zu einer hoch gefährliche Höhlentour auf, bei welcher er filmt, wie er beinahe ums Leben kommt. Als dieses Video jedoch durch die Decke geht, ist es an der Zeit, noch größere Risiken einzugehen, also begibt sich Simon auf eine Expedition auf den Mount Everest. Dort kommt er schon bald an seine Grenzen und wird zudem mit einer tragischen Familiengeschichte konfrontiert. 

Nach „Die Drei“ ist dies nun das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich muss sagen, dass ich überaus begeistert bin, welch grandiose und spannende Geschichte Sarah Lotz geschaffen hat. Außerdem möchte ich ganz herzlich dem Goldmann Verlag danken, dass er mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Anders als in ihrem Debütroman schreibt die Autorin hier in Form eines Ich-Erzählers und lässt den Leser damit ganz nah an ihren Protagonisten heran. Dadurch war ich total von der Geschichte gepackt und fühlte mich von der ersten Seite an direkt in sie hineingezogen. Dazu war der Schreibstil locker und leicht und richtig gut zu lesen.

Die Handlung dieses Thrillers ist zwar eher ruhig erzählt, aber dennoch wahnsinnig spannend und packend. Außerdem hatte die Geschichte die ganze Zeit über eine schaurige Grundstimmung, die sich durch das Auftauchen von gewissen mysteriösen Gestalten noch steigerte. Allerdings will ich anmerken, dass die Geschichte keine fantastischen Anteile hat, auch wenn es ab und an so scheint. Ebenso mochte ich die Beschreibungen des jeweiligen Settings und der Gefühle, die die Autorin sehr gut herüber gebracht hat. Gerade die Szenen in der Höhle fand ich sehr atmosphärisch und beklemmend. Auch die Kälte und Gefahr auf dem Mount Everest kam direkt bei mir an. So fühlte ich mich wie mitten im Geschehen und konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Und auch, wenn das Ende keine komplette Erklärung für all die seltsamen Geschehnisse gibt, so war ich doch damit vollkommen zufrieden. 

Was die Charaktere angeht, so gibt es hier neben Simon, den ich nicht sehr sympathisch fand, der mich aber dennoch sehr fasziniert hat, noch zwei weitere wichtige Charaktere, auf die ich aber nicht näher eingehen will. Auch diese beiden und deren Geschichte fand ich sehr interessant. Ansonsten fand ich alle Charaktere sehr gut und lebendig geschrieben, wodurch auch die Handlung beim Lesen lebendig wurde.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir dieser Thriller sehr gut gefallen hat und mich wahrscheinlich auch nicht so schnell wieder los lassen wird. Außerdem hat er mein Interesse am Thema Mount Everest geweckt. Jedenfalls kann ich dieses Buch nur jedem weiter empfehlen, der Thriller mag, die weder blutig noch besonders brutal sind, dafür aber viel Nervenkitzel und Drama zu bieten haben.