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Dienstag, 12. November 2024

„Dies ist eine Geschichte über einen Zauberer und einen Hund namens Namenlos und über Papas endlose Jagd nach der Wahrheit. Sie handelt von einem toten Jungen, der zuhört, und von der Suche nach Mamas Stimme. Und sie handelt von der Entdeckung der Liebe.“

- Beschreibung des Verlags -

Mal wieder habe ich hiermit ein Buch aus dem Regal befreit, welches dort schon echt lange ungelesen stand. Leider war es aber nicht wirklich mein Buch und obwohl ich die Charaktere interessant fand und der Schreibstil auch okay war, hat mich die Geschichte so gar nicht abgeholt.

Die 12-jährige Minou ist eine wirklich sehr sympathische Protagonistin, welche die Ereignisse aus ihrer Sicht erzählt. Sie lebt zu Beginn der Geschichte auf einer kleinen Insel zusammen mit ihrem Vater, Priester, Kistenmann und dessen Hund Namenlos. Vor einem Jahr ist ihre Mutter spurlos verschwunden und jetzt findet Minou einen toten Jungen am Strand. 

Bedauerlicherweise ist die Geschichte aber nicht wirklich lesenswert. Sie beginnt damit, dass Minou den Jungen findet und wechselt dann ständig zwischen der Zeit vor dem Verschwinden der Mutter und dem Jetzt hin und her, wobei sich kein roter Faden zeigt und Fragen aufgeworfen, aber niemals aufgelöst werden. So erfährt man nie, was wirklich mit der Mutter geschehen oder wie der Junge auf die Insel gekommen ist. Es werden nur immer wieder kleine Anekdoten erzählt, den Rest muss man sich denken oder auch nicht. Dabei ist die ganze Geschichte weder unterhaltsam noch irgendwie spannend. Dafür ist sie überladen mit Philosophie, welche aber größtenteils auch nicht weiter vertieft wird. Man braucht für sie also ziemlich viel Fantasie, welche sich Minous Mutter immer auf die Fahne geschrieben hat.

Wie schon erwähnt, fand ich die Charaktere in diesem Buch immerhin ziemlich interessant, aber auch nicht wirklich realistisch gezeichnet, eher sehr fantasievoll und etwas skurril. Damit passen sie allerdings ganz gut zur Geschichte. Minou strickt gern und ist bereits sehr selbständig. Sie glaubt daran, dass ihre Mutter noch lebt. Ihr Vater wirkt sehr in seiner eigenen Welt, ist auf den Spuren der großen Philosophen unterwegs, aber mehr erfährt man nicht von ihm. Dann ist da noch Kistenmann, von welchem man nach und nach erfährt, dass er, seinem Namen nach, Kisten herstellt für Zauberer und Zirkusse auf der ganzen Welt. Der Priester hingegen backt gern Brezel, warum oder für wen, wird niemals aufgeklärt. Und Namenlos ist einfach nur ein süßer Hund, der für Minou einen tollen Begleiter und Freund abgibt, aber eigentlich zu Kistenmann gehört. Am interessantesten fand ich allerdings Minous Mutter, die mit ihrem freien Geist gar nicht so richtig auf die Insel zu passen scheint. Sie ist eine Künstlerin und versuchte, immer das Glück ins Haus zu bringen. 

Namen, außer dem von Minou, erfährt man in diesem Buch nicht, ebenso wenig, auf welcher Insel wir uns befinden, in welcher Zeit die Geschichte spielt und warum auf der Insel zwar eine Kirche steht, aber gerade mal vier Menschen und ein Hund darauf wohnen. 

Alles in allem bekommt man hier eine Geschichte, bei welcher man sich das Meiste einfach selbst zusammenreimen muss, Vermutungen aufstellen und abwägen, warum was geschieht. Dabei war der Schreibstil zumindest gut genug, dass ich recht schnell durch die Geschichte hindurch gekommen bin, obwohl die Handlung eben sehr verwirrend und teils sogar langweilig war. Dafür waren die Charaktere immerhin etwas, worauf man hätte aufbauen können.

Donnerstag, 28. September 2017

Nein, gelesen habe ich noch immer nicht wirklich, aber ich hatte es ja schon angekündigt, also will ich euch jetzt auch die letzten Neuzugänge für diesen Monat zeigen. Bücher kaufen geht schließlich immer!

 


Als erstes war ich nach längerer Zeit mal wieder beim T€di, wo ich eigentlich ganz andere Sachen gesucht habe. Dort habe ich in dem Regal mit den Büchern, ein paar gefunden, die wirklich sehr interessant klangen und das zu unschlagbaren Preisen von höchstens 2,00 € für Hardcover, wenn ich mich richtig erinnere. Von den meisten dieser Romane habe ich zwar noch nie etwas gehört, aber ich will mich mal überraschen lassen. Als erstes war da Die Herzentflammte, wobei es sich um einen historischen Liebesroman handelt und Der Libellensee, eine Internatsgeschichte mit ziemlich jungen Protagonisten, was mich aber erstmal nicht stört. Außerdem habe ich Boy Nobody gefunden, ein Buch, über das ich im Internet schon öfter gestolpert bin. Hier geht es um einen Jungen, der scheinbar zum Auftragskiller ausgebildet wurde. Auch Lost Land, ein Jugendbuch mit dem Thema Zombie, durfte mit. Leider ist dieses ein erster Band und die nächsten Bände gibt es nur noch als E-Book, doch ich möchte trotzdem mal rein lesen.

Auch bei Medimops habe ich nochmal bestellt, weil ich wieder eine Gutschrift für verkaufte Bücher bekommen hatte. Von dort habe ich dieses Mal einige Exemplare ergattern können, um Reihen zu vervollständigen. 

Darunter die letzten zwei Teile der Partials Trilogie von Dan Wells, Fragmente und Ruinen, eine dystopische Reihe mit bösen Kriegern, namens Partials und einer Seuche, die die Menschheit bedroht und gegen die Kira ein Heilung sucht. Leider gibt es die ganze Reihe als Hardcover nur noch gebraucht oder als E-Book.

Dann ist der dritte Band der Furien Trilogie von Elizabeth Miles, Im Herzen die Gier, bei mir eingezogen. In dieser Trilogie geht es um drei Furien, die in der Kleinstadt Ascension über Recht und Unrecht entscheiden.

Auch mit Wired von Robin Wassermann konnte ich wieder eine Reihe vervollständigen. In dieser Sience Fiction Dystopie geht es um ein Mädchen, dessen toter Körper ersetzt wurde. Viel habe ich hierüber noch nicht gehört, aber was ich gehört hatte, hat mich ziemlich neugierig gemacht.

Weiterhin habe ich bei Medimops einen weiteren Jugendthriller von Janet Clark bestellt, nämlich Singe, fliege, Vöglein, stirb.

Dann wollte ich schon lange mal ein Buch vom YouTuber Andreas Dutter, alias brivido libro, lesen. Interessant fand ich seinen fantastischen Jugendroman Beauty Hawk, der sich passend zu unserer Zeit mit dem YouTube Hype beschäftigt, soweit ich das bisher beurteilen kann.

Und dann kam noch der vierte und letzter Band der Alisik Comic Reihe mit. Dabei handelt es sich um wunderschön gezeichnete Heftchen, mit einer zwar eher kindlichen Geschichte, die sich aber gut lesen lässt.


Als letztes Buch diesen Monat habe ich von einer lieben Freundin den dritten Band, Showdown im Zombieland abgekauft, womit diese Reihe auch beinahe vollständig ist.


Das waren wieder eine ganze Menge neue Bücher und ich habe mich mal wieder über jedes einzelne davon gefreut, auch wenn mein Bücherregal langsam aus allen Nähten platzt. Was ist bei euch so Neues eingezogen? Habt ihr eines der Bücher schon gelesen? Über Kommentare würde ich mich freuen.