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Donnerstag, 3. Mai 2018



Wieder in bisschen später, aber ich hoffe, noch in der Zeit, kommt jetzt mein Monatsrückblick für den April 2018, in dem ich zwar nicht allzu viele Bücher gelesen habe, aber dennoch recht viele Seiten. Außerdem habe ich einige interessante Serien geschaut und drei Filme. Hier jetzt mein Überblick.

gelesene Bücher: 7
Seiten: 3.400
Neuzugänge: 17
aktuelles Buch: Anna McPartlin - Was aus Liebe geschieht

Bücher:




Filme:

↗Ready Player One


Lange habe ich auf diesen Film gewartet und war echt gespannt, wie er wohl sein wird. Nun, ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn Steven Spielberg sicherlich schon bessere Filme gemacht hat. Der Look war wirklich grandios, während die Geschichte im Großen und Ganzen nichts wirklich besonderes war. Wer sich allerdings gut unterhalten fühlen will, ist mit diesem Streifen durchaus richtig gut bedient.

→Das Zeiträtsel


Wieder ein Film, mit einem wirklich guten Look, wenn auch eher auf die märchenhafte Art, als futuristisch. Allerdings konnte selbst die Starbesetzung nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Film so seine Schwächen hat. Für mich war er ein bisschen zu verwirrend und mir fehlte die klare Linie, für welches Klientel er eigentlich gedacht sein soll.

→LenaLove


Hier geht es um Mobbing beziehungsweise Internetmobbing und dessen Folgen. Kein allzu neues Thema und leider auch nicht der beste Film seiner Art, dennoch für einen deutschen Streifen nicht wirklich schlecht. Ich habe mich zumindest unterhalten gefühlt.

Serien:

The Terror


Endlich gab es die Serie zum beliebten Buch von Dan Simmons zu sehen und ich war wahnsinnig gespannt darauf, auch wenn ich den Roman dazu bisher noch nicht gelesen habe. Ich fand die Serie auf jeden Fall sehr gelungen und atmosphärisch, auch wenn ich bereits wusste, wie die Geschichte um die HMS Terror ausgeht.

The Walking Dead


Langsam wurde es besser und dann war die achte Staffel auch schon wieder zu ende. Dafür hat mir das Finale wirklich gut gefallen. Nachdem sich ungefähr die ersten zwei Drittel der Staffel so gezogen hat, war das aber auch dringend nötig. Nun bin ich gespannt, wie es in Staffel neun weiter gehen wird.

Gomorrha


Die drei Staffeln dieser italienischen Mafiaserie habe ich eher sporadisch mit meinem Mann zusammen geschaut. Eigentlich war sie auch recht interessant, aber mir war dieser ewige Krieg zwischen den verschiedenen Clans ein bisschen zu viel des Guten. Ständig nur Mord und Totschlag und sich ständig wiederholende Konflikte sind nicht so meins.

Fear the Walking Dead


Endlich ist es soweit und die beiden Serien um die lebenden Toten bekommen ihr Crossover. Nun trifft Morgan Jones aus TWD auf Familie Clark und es wurde gleich am Anfang schon ziemlich spannend. Für mich kann diese Serie inzwischen ganz sicher mit "The Walking Dead" mithalten. 

Britannia


Wer eine Serie sucht, die mit zum Beispiel "Vikings" mithalten kann, in Großbritannien spielt und viel Blut und Action hat, der sollte sich diese Serie mal anschauen. Es geht um die Belagerung Britanniens durch die Römer, unter der Führung von Aulus Plautius, während die Kelten gerade selbst untereinander im Streit liegen. Für mich ein bisschen zu blutig, aber von der Grundstory her echt interessant.

Poldark


Oh, wie habe ich durch diese Serie meine Liebe zum 18. Jahrhundert gefunden. Nach "Outlander" hat mich auch "Poldark" wieder mitten ins Herz getroffen. Zwar ist diese Serie manchmal nicht ganz logisch, aber dafür spielt sie im wunderschönen Cornwall, hat eine spannende, emotionale Handlung mit Liebe, Hass und Intrigen und wunderbare Charaktere, die man entweder liebt oder verachtet. Ich musste einfach alle drei Staffeln durch suchten und kann Staffel vier kaum erwarten.


Damit ziehe ich dann mal einen Schlussstrich unter den April und wende mich dem Mai zu. Ich hoffe, dass es auch in diesem Monat wieder so gut läuft und ich tolle Bücher, Filme und Serien entdecken darf. Und euch wünsche ich natürlich auch einen wunderschönen, lesereichen Monat Mai!

Freitag, 27. April 2018



Seit einem halben Jahr muss Ashlyn, nachdem ihr Stiefvater sie raus geschmissen hat, auf eigenen Beinen stehen, als ihr ihre Kollegin Emily das Angebot macht, sie zu ihrem Tätowierer zu schleppen, um eine alte Jugendsünde überstechen zu lassen. Lane ist jedoch nicht der freundliche Typ von nebenan, sondern begegnet ihr mit Ablehnung und schlechter Laune. Ash weiß allerdings nicht, dass hinter dessen Verhalten ein großes Geheimnis steckt.

Cole Gibsen konnte mich mit ihrem Buch, trotz kleiner Macken, wirklich überzeugen. Sie hat einen wunderschönen, locker leichten und gut und schnell lesbaren Schreibstil, der richtig gut zur Handlung und zum Genre passt. So war es nicht verwunderlich, dass ich in gerade mal zwei Tagen durch das Buch geflogen bin.

Genauso hat mir die Geschichte an sich gefallen. Diese konnte mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen und war sehr emotional und romantisch. Allerdings fand ich das Drama an manchen Stellen ein bisschen zu konstruieren. Zwar konnte ich die Probleme der Protagonisten vollkommen nachvollziehen und fand deren jeweilige Vergangenheit sehr bewegen, aber wie damit umgegangen wurde, war mir manchmal ein kleines bisschen zu viel. Dennoch mochte ich die Story wirklich sehr und habe mit den beiden gelacht, geweint und gelitten. Ich mochte außerdem, wie das ganze geendet hat und könnte mir gut vorstellen, noch mehr von den beiden zu lesen.

Dazu kommen Charaktere, die ich durchaus gelungen fand. Ich konnte die Gefühle und Gedanken der beiden Protagonisten größtenteils vollkommen nachvollziehen und verstehen, hatte aber damit meine Probleme, wie Ash auf Lanes große Enthüllung reagierte, auch wenn sie in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht hat. Dennoch fand ich sowohl Ash, als auch Lane sehr interessante Charaktere, mit einer jeweils interessanten, emotionalen Geschichte. Aber auch Emily war mit ihrer spritzigen Art echt super sympathisch.

Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. Die Geschichte hatte mir zwar hier und da ein kleines bisschen zu viel gewolltes Drama, ist aber sehr schön geschrieben und ohne jeden Kitsch sehr emotional. Ich mochte es jedenfalls sehr und kann es nur weiter empfehlen.