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Montag, 2. Dezember 2019


Hallo ihr Lieben,

nun ist auch der November schon wieder rum und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und bevor ich mich so richtig in den neuen Monat stürze, hier noch schnell mein Monatsrückblick. Ich muss allerdings sagen, dass ich euch eins meiner gelesenen Bücher noch nicht zeigen kann, da es noch nicht erschienen ist und ich auch noch kein Cover dafür habe. Dieses stelle ich euch aber zumindest in einer Rezension vor, sobald es möglich ist. Ansonsten viel Spaß mit meinen gelesenen Büchern und geschauten Serien und Filmen.

Bücher:

gelesene Bücher: 14
Seiten: ~ 3.700
Neuzugänge: 22 Bücher (davon 1 E-Book) + 1 DVD
aktuelles Buch:
Emilia Flynn - Zeit der Sehnsucht auf Morgan's Hall

(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)






Mannomann, ich kann mich diesen Monat wirklich nicht entscheiden, welches Buch mich am meisten begeistert hat, aber die Beautiful Hearts-Dilogie von Emma Scott hat mich mal wieder umgehauen, genauso wie "Tell me no Lies" von A.V. Geiger. Diese drei Bücher sind ganz und gar Highlights und nicht nur für diesen Monat.

Aber es gab leider auch zwei Flops, was mir jedes Mal wieder wahnsinnig weh tut, aber sowohl "Die Liebenden von Coney Island", als auch "A Thing of Beauty" haben mich einfach nur enttäuscht, weil beide Bücher mehr versprochen haben, als sie halten konnten. Schade!

Filme:

Plötzlich Familie ↗

Ein kinderloses Paar, gespielt von Rose Byrne und Mark Wahlberg, entscheidet sich dafür, ein Kind aufzunehmen. Nur, dass aus einem Kind, gleich drei werden, nämlich die 15-jährige Lizzy und ihre zwei Geschwister Juan und Lita. Die drei stellen fortan das Leben des Paares ganz schön auf den Kopf.
Dieser Film war in erster Linie ganz schön überdreht, aber auf eine wirklich witzige Weise und auch ein bisschen Tiefgründigkeit hatte er zu bieten. Insgesamt ein toller und unterhaltsamer Streifen.

Pacific Rim. Uprising ↗

Zehn Jahre nachdem die Kaijūs besiegt wurden, beziehungsweise das Portal in deren Dimension geschlossen werden konnte, ist das Jaeger-Programm auf dem Höchststand, bereit um neuen Angriffen entgegenzutreten.
Okay, dieser Film ist ganz sicher nicht cineastisch hochwertig, doch es gibt wieder eine ganze Menge spannende Action und Scott Eastwood ist immer einen Blick wert. 

Serien:

Krieg der Welten →

Ich glaube, inzwischen kennt jeder die Grundgeschichte, die schon zigmal verfilmt wurde. Hier gibt es einmal eine ganz andere Version. Was relativ spannend beginnt, verliert sich allerdings irgendwann, weil die Serie auf einem Punkt stehen bleibt und sich nicht mehr steigert. Es fehlte einfach eine richtige Bedrohung, die Feinde waren für mich zwar gefährlich, aber dennoch ein Witz gegenüber der Originalgeschichte. Schade eigentlich.

The Walking Dead →

Ich weiß gar nicht mehr so richtig, was ich von dieser Serie halten soll. Es will und will einfach nicht mehr so richtig spannend werden. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und irgendwie fehlt es auch an charismatischen Charakteren und nicht mal das Midseason-Finale hatte noch groß etwas zu bieten. Dennoch hoffe ich, dass da noch etwas kommt, sonst werde ich die Serie wohl früher oder später abbrechen oder zumindest unterbrechen.

The Crown ↗

Die Geschichte des britischen Königshauses geht weiter und es bleibt wirklich interessant. Zwischendrin zieht es  sich zwar immer mal ein bisschen, aber dennoch mag ich die Serie doch gern. Allerdings werde ich mir die dritte Staffel wohl noch einmal anschauen, weil nicht allzu viel hängen geblieben ist.

Carnival Row ↗

Wie habe ich dieser Serie entgegengefiebert und ich wurde nicht enttäuscht. Die Mischung aus Fantasy und Krimi mit einem Steampunkfeeling ist wirklich gelungen. Es gibt etliche echt gut gemachte Fantasiewesen und tolle Effekte. Außerdem spricht die Serie auf unkonventionelle Weise wichtige Themen wie Rassismus an. Echt toll! Ich freue mich schon auf die zweite Staffel.

Das war er also, mein November 2019. Auf geht es in einen hoffentlich wieder lesereichen Dezember. Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne und heimelige Adventszeit.


Samstag, 23. November 2019


Als Charles nach seinem Studium durch die Welt reisen will, führt ihn sein erster Weg zu Frances Dean, einer alten Freundin seiner Eltern. Dort erwartet ihn ein wunderschön angelegter Garten, der ihn vom ersten Moment an beeindruckt. Doch dann möchte Frances Dean wieder zurück ins harte Musikbusiness und damit in eine ganz andere Welt.

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Ein großes Dankeschön an den Phantom Verlag, dass er mir den Roman dafür kostenlos zur Verfügung gestellt hat. 

Leider sind wir aber nicht so richtig Freunde geworden, denn das Buch war einfach etwas ganz anderes, als ich erwartet hatte. Irgendwie hatte ich nämlich erwartet, dass ich am Ende sagen würde „Ach, war das schön!“ Doch leider fand ich die Geschichte eher deprimierend und langatmig.

Schon der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftig. Einerseits schreibt sie relativ flüssig, andererseits beschreibt sie teilweise seitenweise, so dass es schnell langweilig wird. Außerdem wird die Geschichte zwar aus Charles Sicht erzählt, aber dann doch wieder irgendwie nicht. Insgesamt konnte sie mich jedoch weder mit ihrem Schreibstil, noch mit der Geschichte so richtig packen.

Denn auch diese ist gewöhnungsbedürftig. Aufgeteilt in zwei Teile, die die zwei Welten der Frances Dean kennzeichnen, konnte sie mich einfach nicht besonders beeindrucken. Im ersten Teil lernt man Frances kennen, eine Frau Anfang fünfzig, die relativ zurückgezogen auf ihrem Anwesen Ffrangcon lebt. In diesem Teil wird man auch durch den Garten geführt, der das Anwesen umgibt. Leider wurde dieser so dermaßen tot beschrieben, dass ich am Ende des Rundgangs so gut wie kein Bild davon vor meinem inneren Auge hatte und mir dementsprechend auch diese hochgelobte Schönheit nicht vorstellen konnte. Im zweiten Teil widmet sich die Geschichte dann dem Musikbusiness, der nicht ganz leichten Zusammenarbeit zwischen Frances und ihrer Entdeckung Siobhan und den Schwierigkeiten überhaupt, die dieses Business mit sich bringt. Hier wurde es schon interessanter, trotzdem blieb die ganze Geschichte sehr distanziert. Außerdem wird in dem ganzen Roman sehr viel geredet und philosophiert, was ich wirklich anstrengend fand. Dennoch gab es auch schöne Szenen, zum Beispiel ein Picknick im Grünen oder ein paar wirklich tiefgründige Gespräche, die auch mal gut nachvollziehbar waren. 

Die jeweiligen Charaktere fand ich durchaus in Ordnung, so wie sie geschrieben waren, vom Hocker reißen konnten sie mich allerdings nicht. Gerade Charles bleibt von Anfang bis Ende sehr blass. Er könnte alles und jeder sein, hat keine Persönlichkeit. Dafür hat Frances das mehr als alle anderen. Sie ist ein Arbeitstier, aber auch stur und unbelehrbar. Gemocht habe ich sie nicht, aber das ist auch gar nicht wichtig, denn auch Siobhan war mir unsympathisch, dennoch hatten beide eine Persönlichkeit und das ist wichtig.

Insgesamt war dieses Buch einfach nicht mein Ding, hatte aber auch seine guten Momente. Nur leider waren das für mich zu wenige, um es noch als gut zu bezeichnen. Da ich aber gesehen habe, dass es etwas erzählen will, gebe ich noch drei Punkte.