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Dienstag, 1. Juni 2021

Leider habe ich im Mai überhaupt nicht viel gelesen. Zum einen, weil ich einfach keine Zeit hatte, andererseits, weil ich teilweise auch keine Lust hatte, aber ein paar Bücher sind es dann doch noch geworden, die ich gerade zum Ende hin noch gelesen und gehört habe.

gelesene Bücher: 5
Seiten: ~ 2.100
durchschnittliche Seiten pro Tag: 57
Neuzugänge: 5 Bücher, 1 E-Book
aktuelle Bücher:
Caragh M. O'Brien - Die Stadt der verschwundenen Kinder
Jay Crownover - In seinen Augen

Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr zu meiner Rezension!


Das wars dann auch schon wieder. Ich bin wirklich zufrieden mit meinen gelesenen Büchern, auch wenn "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" dann doch eine kleine Enttäuschung war. Dafür waren die anderen Bücher aber echt toll. 

Dann sage ich mal Tschüss, bis zum nächsten Post!

Samstag, 15. Mai 2021


„Als die Gleesons und die Stanhopes in dieselbe Nachbarschaft ziehen, scheinen die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander gestellt. Lena Gleeson fühlt sich in der neuen Gegend ein wenig einsam und versucht mit Anne Stanhope Freundschaft zu schließen. Doch deren kühle, distanzierte Art verhindert jeden Kontakt. Erst ihre Kinder bringen die Gleesons und die Stanhopes wieder miteinander in Verbindung. Lenas jüngste Tochter Kate und Annes einziger Sohn Peter sind von Anfang an unzertrennlich. Aber ihre aufkeimende Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als eine Tragödie beide Familien für lange Zeit auseinanderreißt.“

- Beschreibung des Verlags -

So sehr mir auch die Beschreibung dieses Buches gefallen hat und so sehr ich es unbedingt lesen wollte, so enttäuscht bin ich auch leider im Endeffekt ein Stück weit davon. Denn obwohl die Geschichte wirklich toll und interessant war, konnte sie mich dennoch nicht so richtig packen.

Das liegt vor allem am anstrengenden Schreibstil der Autorin. Dieser ist teilweise sehr ausschweifend und viele Sätze vor allem sehr verschachtelt, so dass ein flüssiges Lesen beinahe unmöglich war. Deshalb bin ich auch nur sehr langsam mit dem Lesen voran gekommen und war schon beinahe verzweifelt, dass es einfach nicht voran ging.

Die Geschichte selbst erstreckt sich über rund vierzig Jahre, beginnend, bevor die Gleesons als erstes nach Gillam ziehen, kurz, bevor auch die Stanhopes im Nachbarhaus ankommen. Dabei ist sie, meiner Meinung nach, nur wenig mit Romeo und Julia zu vergleichen, wenn man mal davon absieht, dass sich die beiden Familien nicht besonders grün sind. Krieg in dem Sinne gibt es aber nicht, sondern eher eine Abneigung aus verschiedenen Gründen. Und dennoch verbindet sie von Anfang an etwas, angefangen mit dem Job der Familienväter. Immer wieder kommen sie sich näher und letztendlich verlieben sich die beiden Kinder der Familien. Doch dann kommt es zu einem tragischen Ereignis, welches die beiden für lange Zeit trennt, in welcher man sie aber dennoch, jeden für sich, weiterhin begleitet. Und auch auf die anderen Charaktere wird immer wieder ein Blick geworfen. Auch ihre Schicksale werden über weite Strecken beleuchtet, so dass man niemanden von ihnen lange aus dem Auge verliert. Bis auf eine Figur, welche irgendwann einfach so verschwindet und bis zum Schluss nicht wieder auftaucht. Dabei geht es um ganz viele verschiedene Themen, wovon die Entwicklung der beiden Familien auf sehr menschlicher Weise im Vordergrund steht. Immer wieder merkt man, dass es in wohl jeder Familie, egal wie glücklich oder zerrüttet sie auch scheinen mag, Probleme aber auch schöne Dinge gibt, was sowohl die Gleesons als auch die Stanhopes sehr gut zeigen. Und auch psychische Probleme, Sucht und Liebe bekommen in dieser Geschichte sehr viel Bedeutung, genauso wie Vergebung. Soweit, so gut, würde sich die Geschichte passend zum anstrengenden Schreibstil nicht so sehr ziehen, denn an sich ist sie wirklich toll und wie aus dem wahren Leben gegriffen.

Sehr gut gefallen haben mir aber die vielen verschiedenen und total einzigartigen, lebendig und realistisch geschriebenen Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen, mit ihren teils tragischen Schicksalen und ihren Kämpfen innen und außen. Hier hat die Autorin wirklich etwas großartiges geleistet und ich habe jede einzelne Figur in diesem Buch wirklich gern ein Stück weit durch ihr Leben begleitet. Das liegt auch daran, dass jeder einzelne Charakter sehr vielschichtig ist. Es gibt kein Gut und kein Böse, sondern viele verschiedene Facetten, bedingt durch Erfahrungen und charakterliche Eigenheiten.

Insgesamt mochte ich das Buch, war aber, wie schon erwähnt, dennoch ein Stück weit enttäuscht, weil mir an einigen Stellen die Spannung gefehlt hat und mich trotz der Tiefgründigkeit dieser Roman emotional nicht so richtig packen konnte. Dennoch denke ich aber auch, dass einige Leser sicher mehr Freude an diesem Buch haben werden als ich.

Sonntag, 28. Februar 2021

Früher gab es hier einmal im Monat meine Neuzugänge und ich muss zugeben, ich war stolz auf jedes der meist richtig vielen neuen Bücher, welche bei mir eingezogen sind. Jetzt, etwas ein Jahr später, hat sich meine Einstellung dazu komplett geändert, denn ich hatte immer das Gefühl, den Büchern gar nicht gerecht zu werden, da ich sie nur sehr selten zeitnah zu lesen schaffte. Jahre später haben mich einige dieser Bücher dann auch oft leider gar nicht mehr angesprochen und sind letzten Endes ungelesen wieder ausgezogen. Und genau deshalb sind auch kaum noch neue Bücher bei mir eingezogen, bis zu diesem Monat, in dem es dann doch mal wieder ein paar mehr wurden, wenn auch zum Glück bei weitem nicht noch einmal so viele, wie früher. Und diese möchte ich euch gerne zeigen.


Drei der neuen Bücher waren allerdings E-Books, nicht nur, weil es die Bücher nur als E-Book gab, sondern auch, weil ich neuerdings öfter mal zum E-Book greife, wenn dieses sehr viel günstiger ist als das gedruckte Buch und/oder wenn ich mir nicht sicher bin, ob mir das Buch auch wirklich gefallen wird. Dabei war "Ben: Libellen sterben nicht" ein Rezensionsexemplar, welches es als einziges dieser drei auch als Taschenbuch gibt. Zur Rezension kommt ihr mit einem Klick auf das Buchcover. "Seele aus Licht" ist der dritte Band einer Fantasy-Reihe, von welcher ich die ersten zwei Bände schon vor langer Zeit gelesen hatte und nun Zeit für die Fortsetzung war. "So heiß wie ein Rockstar" ist eine Novella zur von mir wahnsinnig geliebten Stage-Dive-Reihe, welche ich mal ausprobieren möchte.


Diese drei Bücher sind allesamt als Broschur bei mir eingezogen, weil ich alle drei Autorinnen einfach liebe und durch diese Geschichten hindurch blättern möchte. "Zum Horizont führt keine Treppe" ist der zweite Band einer richtig tollen Liebesgeschichte zwischen einem charismatischen und selbstbewussten Rollstuhlfahrer und einer süßen Studentin, auf die ich mich echt freue. Und die Bücher von Emma Scott und Kylie Scott sind sowieso Pflichtlektüre für mich.


Und da sind auch schon die letzten drei Bücher, die im Februar bei mir einziehen durften, alles drei Gegenwartsromane und eventuell nicht allzu leichte Kost, aber das mag ich. "Wenn du mich heute wieder fragen würdest" war für mich ein absoluter Spontankauf, weil sich die Geschichte einfach so super gut angehört hat und wenn die liebe Padi von WhatPadiLikes so für ein Buch schwärmt, dann fällt es mir selbst jetzt noch schwer, nicht zuzugreifen. Bei "Wie man die Zeit anhält" war es so, dass ich letzten Monat "Die Mitternachtsbibliothek" lesen durfte und geliebt habe. "Ich und die Menschen" von Matt Haig gehört zudem zu meinen absoluten Lebenslesehighlights und so wollte ich auch dieses Buch unbedingt ausprobieren, habe es aber gebraucht bestellt. Ein Rezensionsexemplar von Vorablesen war "Stay away from Gretchen", welches ich mir für meine angesammelten Punkte ausgesucht habe. Wenn ihr auf das Cover klickt kommt ihr zu meiner Rezension.

Das war es auch schon wieder und mit unter zehn neuen Büchern kann ich wirklich nicht meckern, denke aber, dass es im März eventuell wieder weniger Bücher werden.

Wie sieht es denn da bei euch aus? Kauft ihr viele Bücher oder eher weniger? Habt ihr eins der Bücher schon gelesen oder wollt es lesen? ich würde mich natürlich wieder super doll über eure Kommentare freuen.


Donnerstag, 15. Februar 2018


Es ist das frühe neunzehnte Jahrhundert, als das Bauernmädchen Mary von ihren nicht sehr liebevollen Eltern zum Dorfpfarrer geschickt wird, um sich dort um dessen kranke Frau zu kümmern. Diese schließt das schwer arbeitende, ehrliche Mädchen sofort in ihr Herz. Als die Frau des Pfarrers jedoch stirbt, bleibt Mary mit dem Pfarrer allein und es ändert sich alles. Im ersten Moment ist der Schreibstil in diesem Buch etwas gewöhnungsbedürftig, denn dieser ist sehr simpel und ohne jede wörtliche Rede geschrieben. Umso weiter man allerdings in die Geschichte eintaucht, desto mehr wird klar, wie gut dieser Schreibstil zum Roman passt. Denn hier erzählt Mary, die keinerlei Bildung hat, ihre eigene Geschichte in ihren eigenen, einfachen Worten. Er ist also im Nachhinein betrachtet, einfach perfekt.

Die Handlung beginnt eher ruhig und wird auch bis zum Ende nicht sonderlich spannend. Dafür ist sie aber sehr sensibel und richtig packend geschrieben. Obwohl anfangs nicht viel passierte, konnte ich nicht aufhören zu lesen, denn Marys Erlebnisse haben mich einfach mitgerissen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit ihr weiter geht. Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist. Nachdem man den Klappentext des Buches gelesen hat, kann man sich das Ende schon denken und so kam es dann auch. Trotzdem gab es doch noch eine kleine Überraschung, die mich tatsächlich zerstört und mit einem schweren Herzen zurückgelassen hat. Außerdem mochte ich die Atmosphäre des Buches und das sehr bildliche Setting, welches mich direkt in die Story hineingezogen hat.

Ebenfalls fand ich die Charakterzeichnung sehr gelungen, auch wenn circa die Hälfte der auftretenden Personen eher unsympathisch war. Alle hatten das gewisse Etwas, waren authentisch und überzeugend. Im Mittelpunkt steht allerdings ohne jede Konkurrenz Mary, dieses ungestüme, offene und trotz aller Widrigkeiten immer fröhliche Mädchen, welches sich nicht unterkriegen lässt. Ich will ehrlich sein. Am Anfang hatte ich noch meine Probleme mit ihrer Offenheit, die manchmal auch etwas frech rüber kam. Doch von Seite zu Seite habe ich sie immer mehr in mein Herz geschlossen und ich wage zu behaupten, dass es selten solch außergewöhnliche Buchcharaktere wie sie gibt.

Für mich gehört dieser Roman auf jeden Fall zu denen, die man gelesen haben sollte. Er ist bewegend, aber ohne jede Sentimentalität geschrieben, nimmt den Leser jedoch von der ersten Seite an mit. Wen Marys Schicksal kalt lässt, dem ist meiner Meinung nach eindeutig nicht mehr zu helfen.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Gerade mal eine Woche ist rum und schon sind wieder zwölf neue Bücher bei mir eingezogen. Und wer ist schuld? Natürlich Thalia, denn die haben seit letzter Woche wiedermal eine Taschenbuchaktion und deshalb eine riesengroße Mängelexemplarkiste vor ihren Türen stehen. Dazu noch gewünschte und gewonnene Bücher und schon hat das Bücherregal wieder mehr als genug Futter. Aber seht selbst!


Natürlich fange ich wieder mit den Wunschbüchern an, die ich mir neu bei Thalia gekauft habe. Da die meisten Bücher im Februar erst gegen Mitte beziehungsweise Ende des Monats heraus kommen, sind es bisher noch nicht besonders viele geworden. 
In Bloody Weekend von M. A. Bennett geht es um Greer, die wider Erwarten zu einem Jagdwochenende eingeladen wird. Jedoch entpuppt sich diese Jagd als echter Horror. Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, mit einer großen Portion Thrill, wie mir scheint. Ich bin schon sehr gespannt drauf.
Auf Die Farbe von Milch von Nell Leyshon bin ich durch YouTube gekommen. Dort wurde dieses Buch ja richtig gehypt. Da die Geschichte sich sehr interessant anhörte, musste ich es auch haben. Im Buch geht es um die fünfzehnjährige Mary, die zum Dorfpfarrer kommt, um dort dessen Frau beizustehen. Als diese stirbt, ändert sich für das Mädchen jedoch alles.
Ein ganz anderes Buch, habe ich eher spontan mitgenommen, nämlich das Journal of Happiness, eines dieser Eintragebücher für jeden Tag. Mir hat die Aufmachung sehr gut gefallen und sowas lockt mich ja immer wieder.


Nun hier die Mängelexemplare (für jeweils 2,99 €, weil mehr als drei Stück) aus der Grabbelkiste:

Dem Horizont so nah von Jessica Koch habe ich ja bereits gelesen und es gehört definitiv zu meinen Highlights. Die beiden Folgebände jedoch haben mich nicht so richtig interessiert. Das hat sich nun aber geändert, nachdem ich Dem Abrund so nah und Dem Ozean so nah als Mängelexemplar entdeckt habe. In den Büchern erzählt die Autorin zum einen ihrer Liebesgeschichte zu Danny und zum anderen dessen schwierige, emotionale Lebensgeschichte und über seine tiefe Freundschaft zu Tina.
Der Klang deines Lächelns ist mein drittes Buch von Dani Atkins. Gelesen habe ich zu meiner Schande aber noch keines davon. Trotzdem interessieren mich ihre Bücher sehr. Hierin geht es um Ally und Charlotte, die sich lange Zeit nicht mehr gesehen haben und ausgerechnet in dem Krankenhaus wieder aufeinander treffen, wo ihre Männer liegen.
Um was es in Kiss & Keep-Ewig in meinem Herzen von Rachel van Dyken geht, weiß ich noch gar nicht, da es ganz spontan mitkommen durfte. Ich weiß nur, dass es sich hier um einen zweiten Band handelt. Ob ich mir den ersten noch zulegen werde, weiß ich noch nicht, denn anscheinend kann man beide unabhängig voneinander lesen.
Von dem Buch Wolgatöchter von Ines Thorn habe ich auch schon einiges gehört und es deshalb mitgenommen. Es handelt sich hierbei um einen historischen Roman über die Schwestern Annmarie, Aurora und Lydia, Töchter eines Kunstdiebs und -fälschers, die 1765 von Frankfurt nach Russland flüchten, um dort ein neues Leben zu beginnen. 
Außerdem habe ich mich dafür entschieden, das zweite Buch der Poetry-Slammerin Julia Engelmann, Jetzt, Baby, mitzunehmen. Das erste Buch von ihr hatte mir schon sehr gut gefallen, ist mir aber irgendwie abhanden gekommen und das dritte habe ich bereits. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses einziehen durfte. Sicherlich ist dieses Büchlein eine schöne Lektüre für zwischendurch.

Zu guter Letzt hier noch diverse Bücher, die ich gewonnen beziehungsweise als Prämie bekommen habe:

Aquila von Ursula Poznanski stand zwar nie auf meiner Wunschliste, dennoch klingt der Klappentext sehr interessant und spannend. Es geht nämlich um die Studentin Nika, die ohne Erinnerungen und Handy, Pass sowie Schlüssel durch Siena streift. Deshalb habe ich meine Punkte auf Wasliestdu? gegen diesen Roman eingetauscht und nun kam es endlich an.
Zu Rattatatam, mein Herz von Franziska Seyboldt gab es auf Lovelybooks eine Diskussionsrunde mit anschließender Verlosung, wobei ich Glück hatte und dieses Buch gewonnen habe. Ich habe es sogar schon gelesen und natürlich rezensiert. Zur Rezi kommt ihr hier.
Und dann habe ich mich mal wieder für eine Leserunde beworben, ebenfalls auf Lovelybooks. Zu gewinnen gab es Entdecke deinen Mann von Gary Smalley. Dieser Ratgeber beschäftigt sich damit, wie man als Frau seinem Mann wieder näher kommt und ihn dazu bringt, sich auch wieder mehr ihr zuzuwenden. Ich habe es schon angefangen, aber bisher bin ich noch nicht so ganz überzeugt von diesem Buch.

So ihr Lieben, das war es dann erstmal. Aber ich kann euch schon sagen, dass noch mehr Bücher einziehen werden, schließlich kommen diesen Monat, wie schon erwähnt, noch einige Bücher raus, die ich unbedingt haben will.