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Donnerstag, 23. August 2018

Es kursiert mal wieder ein richtig toller TAG auf YouTube und ich dachte mir, warum diesen nicht auch auf meinem Blog machen?! Also dann mal los!

1. Das beste Buch, das du dieses Jahr gelesen hast

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich die Serie "Outlander" total liebe. Und genau deshalb habe ich mir im ersten Halbjahr diesen Jahres endlich mal den ersten Band der Reihe Feuer und Stein von Diana Gabaldon zu Gemüte geführt. 
Tja, was soll ich sagen? Es ist einfach nur klasse und ich liebe es. Die Handlung ist großartig, gerade die Mischung aus Historischem und Zeitreiseroman, Claire und Jamie habe ich genauso geliebt wie in der Serie und obwohl dieser Roman unendlich viele Seiten hat, hat es sich sowas von gelohnt, ihn zu lesen.

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2. Die beste Fortsetzung, die du gelesen hast

Es gab zwar nicht viele Fortsetzungen, die ich richtig gefeiert habe, aber ein Buch hat es tatsächlich geschafft, nämlich Bourbon Sins von J. R. Ward. Dieser zweite Band hat mich nämlich komplett überrascht und war sogar besser als der Erste. Ich  mochte hier vor allem den Südstaaten Flair, aber auch alles andere hat einfach gepasst und das Buch konnte mich absolut in seinen Bann ziehen, weil es so spannend war und ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

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3. Eine Neuerscheinung, die du noch nicht gelesen hast, aber noch lesen möchtest

Bis Juni sind ja bereits schon einige interessante Bücher heraus gekommen, ein paar habe ich sogar schon gelesen, aber die meisten warten noch darauf. Gar nicht so leicht, sich da auf ein Buch zu beschränken, welches man davon unbedingt noch lesen will, denn eigentlich würde ich am liebsten jedes Buch davon sofort lesen.
Dennoch habe ich mich für One Of Us Is Lying von Karen M. Mc.Manus entschieden, weil ich denke, dass dieses wohl von all den Neuerscheinungen am ehesten in der nächsten Zeit von mir zur Hand genommen werden wird. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt darauf.



4. Ein Buch, das erst im zweiten Halbjahr erscheint und du am meisten erwartest

Hier konnte ich mich absolut nicht entscheiden, denn es kommen dieses Jahr noch so viele Bücher heraus, dass es mir schon schwer gefallen ist, mich für zwei zu entscheiden. Trotzdem ist meine Wahl auf  Die Schwestern von Applecote Manor von Eve Chase und Outlander, Im Bann der Steine von Diana Gabaldon gefallen. 
Ersteres deshalb, weil ich bereits ein Buch der Autorin gelesen habe und es wahnsinnig gut gefunden habe. Ich habe dieses Buch nun auch schon angefragt und hoffe natürlich sehr, dass ich es zur Verfügung gestellt bekommen werde. Aber ich würde es mir auf jeden Fall auch selbst kaufen, sollte es nicht klappen. 
Auch ein unbedingtes Muss ist das zweite Buch, denn ich muss einfach alle Bücher haben, die etwas mit der Outlander-Reihe zu tun haben. Hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung rund um die Welt von Jamie und Claire.


5. Die größte literarische Enttäuschung

Auch hiervon gab es einige für mich im ersten Halbjahr 2018, aber wohl die größte Enttäuschung war Perfect Memories von Holly Cave, denn dieses Buch war einfach nur langweilig, die Charaktere nichtssagend und das Ende vorhersehbar. Schade eigentlich, denn die Geschichte klang wirklich sehr interessant. Außerdem hatte ich dieses Buch im Wege einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen und hätte mir gewünscht, dass es mir schon allein deswegen gefallen würde. Nun, das war aber eben nicht so.

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6. Die größte literarische Überraschung

Ein recht kleiner Verlag, ein Autor, dessen Namen ich vorher noch nie gehört hatte, aber ein echt interessanter Klappentext. Also hatte ich mich, da ich mit alldem gar keine Probleme habe, spontan für die Leserunde zu Zwei Welten. Die zweite Generation von Michael G. Spitzer auf Lovelybooks beworben. 
Es hat geklappt und ich war hin und weg. Dieses Buch ist der Hammer. Spannend und sehr interessant erinnert es ein kleines bisschen an die X-Men und ist dazu noch super gut geschrieben. Also eine echte Empfehlung für alle, die Fantasy Geschichten mit Charakteren lieben, die übernatürliche Fähigkeiten haben.

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7. Bester neuer Autor

Hier könnte ich auch Michael G. Spitzer nennen, habe mich aber für jemanden anderes entschieden, nämlich für Lin Rina. Ich habe zwar bisher nur ihr Buch Animant Crumbs Staubchronik gelesen, war aber davon so begeistert, dass ich bereits ihr neustes Werk auf dem SuB habe.
Außerdem folge ich ihr auf Instagram und kann bisher nur sagen, dass ich sie zudem noch wahnsinnig sympathisch finde.

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8. Neue fiktionale große Liebe

Nun, ich bin nicht unbedingt die Leserin, die sich in irgendwelche Protagonisten verliebt und wenn, dann auch eher selten. Leider gab es in der ersten Hälfte diesen Jahres keinen männlichen Charakter, den ich so gern mochte, dass ich von "Liebe" sprechen möchte.

9. Neuer Lieblingscharakter

Einerseits mochte ich Animant Crumb aus Animant Crumbs Staubchronik wirklich sehr, weil man sie einfach nur lieben muss. Ihre Liebe für Bücher und ihre, für ihre Zeit, aufgeschlossene und frei denkende Art hat mich wirklich begeistert.
Andererseits mochte ich aber auch Viki aus Liebe ist was für Idioten, wie mich, weil sie ein bisschen wie ein misanthropischer Grufti wirkt, aber ich sie mit ihrem schwarzen Humor und Sarkasmus absolut ins Herz geschlossen habe. Außerdem ist sie kein Püppchen. Schon das ist ein riesiger Pluspunkt.

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10. Ein Buch, das dich zum weinen gebracht hat

Direkt zum weinen hat es mich zwar nicht gebracht, aber dennoch zu tiefst berührt, nämlich Paper Swan. Ich will dich nicht lieben von Leylah Attar. Sowohl die Liebesgeschichte zwischen Skye und ihrem Entführer, die ziemlich brutal beginnt, aber von Seite zu Seite immer intensiver und gefühlvoller wird, sowie Estebans Vergangenheit, haben mich echt mitgenommen. 

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11. Ein Buch, das dich glücklich gemacht hat

Nein, mich haben tatsächlich nicht unbedingt die Erzählungen von Das Echo der Farben glücklich gemacht, obwohl diese wirklich super sind, sondern ein paar Umstände ringsum und natürlich die liebe Alizée, die mich ihr neues Werk hat vorab lesen lassen, meinen Blog mit einem Zitat aus meiner Rezension auf dem Klappentext des Buches angegeben und meinen Namen dann auch noch in der Danksagung verewigt hat. Für manche Blogger mag das Routine sein, für mich war das wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag zusammen. 
Liebe Alizée, falls du das hier liest, noch einmal ein riesiges Dankeschön an dich. 

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12. Die beste Buchverfilmung, die du dieses Jahr gesehen hast

Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber A Shape of Water war einfach nur großartig und etwas ganz Besonderes. So wie vom Kultregisseur  Guillermo Del Toro gewohnt, war der Film düster, surrealistisch, fantasiereich und ging mir ans Herz.


13. Das beste Buch, das du rezensiert hast

Eigentlich finde ich diese Frage ja ein bisschen überflüssig, weil ich alle meine Bücher rezensiere, aber so habe ich immerhin Platz, um euch noch ein Highlight aus der Zeit von Januar bis Juni zu zeigen, nämlich Das Reich der sieben Höfe, Dornen und Rosen von Sarah J. Maas. 
Dieses Buch besticht nun mal mit seinem märchenhaften Flair und den toll gezeichneten Charakteren. Dazu ist das Setting toll, die Handlung und Spannung gibt es auch, ebenso wie Romantik und Liebe. Und der dritte Band ist mindestens genauso toll, eigentlich die ganze Reihe, wenn ich auch den zweiten Band etwas schwächer fand.

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14. Das schönste Buch

Ich glaube, ich bin sicher nicht die Einzige, die dieses Buch einfach nur wunderschön findet. Also für mich ist dieser Roman, der wohl schönste, der in meinem Regal steht. Seht ihn euch an!

Dienstag, 3. April 2018


Ein klein wenig später als gewohnt, aber hier ist er, mein Monatsrückblick. Lesetechnisch lief es zwar nicht ganz so gut wie im Februar, dennoch sind eine ganze Menge gelesene Bücher zusammen gekommen, die allerdings von sehr gut bis schlecht alles zu bieten hatten. Dafür habe ich gerade mal vier Filme und genauso viele Serien geschaut. Und auch die Neuzugänge halten sich, für meine Verhältnisse, relativ im Rahmen. Im Großen und Ganzen lief der Monat gut und ich bin vollkommen zufrieden.

gelesene Bücher: 8
Seiten: ~ 3.000
Neuzugänge: 16 Bücher/2 DVDs
aktuelles Buch:
Lin Rina - Animant Crumbs Staubchronik

Bücher:





Filme:

↗ I, Tonya



Der Film über die Eiskunstläuferin Tonya Harding, die trotz ihres Erfolges kein einfaches Leben hatte, war wirklich gut. Mit viel Witz, aber dennoch der notwendigen Sicht auf die Tragik der Protagonistin, konnte er mich echt überraschen. Der Streifen ist auf jeden Fall einen Blick wert und Margot Robbie ist sowas von überzeugend, dass ich ihr die Rolle voll abgenommen habe. 

↗Tulpenfieber


Schon länger wollte ich diesen Film sehen, kam aber irgendwie nie dazu. Nun war es endlich soweit und obwohl er ganz anders war, als ich ihn mir vorgestellt hatte, war ich doch recht angetan davon. Für mich war der Film eine gute Mischung aus historischem Drama, Liebesgeschichte und irgendwie auch Thriller. Ich mochte ihn und auch die Leistung der jeweiligen Darsteller.

→ Auslöschung


Eine Expeditionsgruppe von fünf Wissenschafterlinnen wird in ein Gebiet geschickt, dass unter einer seltsamen Schicht, Schimmer genannt, verschwunden ist. Darunter auch Lena, deren Mann bereits vor einem Jahr in diesem Gebiet verschwand. Ich fand den Film durchaus spannend und die Idee dahinter richtig gut, aber trotzdem fand ich ihn auch ziemlich verwirrend und teilweise hatte er irgendwas ekstatisches, was mir gar nicht gefallen hat.

↘Mein Engel


Ein unsichtbarer Junge, von seiner Mutter nur "Mein Engel" genannt, lernt irgendwann das blinde Mädchen Madeleine kennen. Doch dann soll sie ihre Augen operiert bekommen und er weiß nicht, wie er ihr seine Unsichtbarkeit erklären soll. Innovativ war die Geschichte auf jeden Fall, aber auch wahnsinnig langatmig, dazu noch die furchtbare Synchronisation und schon war der Spaß an dem Streifen dahin.

Serien:

The Walking Dead



Der Kampf zwischen Rick und seinen Leuten gegen Negan und die Saviors dreht sich inzwischen so sehr im Kreis und kommt zu keinem Punkt, dass ich schon darüber nachgedacht habe, die Serie abzubrechen. Leider bin ich aber noch immer zu neugierig und so habe ich mir diese auch im März wieder angetan.

The Gifted



Diese Serie rund um neue Mutanten und die Familie Strucker, deren Kinder selbst welche sind, hat mir wohl diesen Monat noch am besten gefallen. Umso mehr finde ich es schade, dass sie nun schon wieder vorbei ist. Jedenfalls kann ich sagen, dass ich sie richtig gern hatte, auch wenn ich nicht alles zu 100 Prozent gut an ihr fand.

Ghost Wars


Eine abgelegene Stadt in Alaska wird plötzlich von Geistern überrannt und der einzige, der den Bewohnern helfen kann, scheint ausgerechnet Außenseiter Roman Mercer zu sein, denn er kann nicht nur die Geister sehen, sondern auch mit ihnen kommunizieren. Ich habe diese Serie gleich am Stück geschaut, weil sie trotz ihrer Mittelmäßigkeit was die Story und auch das Spiel der Darsteller angeht, dennoch ziemlich spannend war.

Emerald City



Auch von dieser Serie habe ich zumindest die letzte Hälfte der Staffel am Stück geschaut und das nicht unbedingt, weil sie besonders gut war, sondern eher, weil ich neugierig war und die Serie endlich hinter mich bringen wollte. Allerdings hat mich dann das Ende richtig sauer gemacht, denn es gibt einen riesigen Cliffhanger und die Serie wird nicht mit einer zweiten Staffel fortgesetzt. 

Das war er also, der Monat März, was die Bücher, Filme und Serien angeht, die ich konsumiert habe. Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen März und wünsche euch einen schönen, lesereichen April!

Dienstag, 13. März 2018



In einer Welt, in der es möglich ist, sich einen eigenen Himmel kreieren zu lassen, damit man nach dem Tod in den eigenen, schönsten Erinnerungen weiter leben kann, arbeitet Isobel als Himmelsarchitektin. Sie entwirft virtuelle Himmel für diese, die es sich leisten können und liebt ihren Job. Doch eines Tages steht der todkranke Jarek vor ihrer Bürotür, attraktiv und viel zu jung zum sterben. Bald schon entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden, ohne dass Isobel weiß, welch dunkles Geheimnis Jarek verbirgt.

Ein lieber Dank geht an den Arctis Verlag für dieses Leseexemplar für eine Leserunde auf Lovelybooks. Auch, wenn mich dieses Buch nicht abholen konnte, habe ich doch gern meine Gedanken mit meinen Mitlesern geteilt.

Doch kommen wir mal wieder zu erst zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist im Grunde recht einfach und lässt sich schnell lesen. Auch konnte ich mir die Umgebung, in der der Roman spielt, gut vorstellen. Diese wirkte sehr clean und steril. Was er allerdings überhaupt nicht transportieren konnte, waren Emotionen, denn diese haben mir vollends gefehlt.

Und so war auch die Geschichte recht trist. Was anfangs noch vielversprechend begonnen hatte, gerade weil ich mich sehr an die Serie „Black Mirror“ erinnert fühlte, entwickelte sich einfach nicht weiter. Leider konzentrierte sich die Autorin zu sehr auf den technischen Aspekt hinter den virtuellen Himmeln, so dass die tatsächliche Spannung viel zu kurz kam. Außerdem ging sie für mich mit der Thematik nicht kritisch genug um. Jedenfalls fühlte es sich so an, als wäre beinahe alles, was geschieht, völlig legitim. Erst zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass es dahingehend eine kleine gedankliche Wendung gab, doch auch diese war mir nicht ausgebaut genug. Ebenfalls die Liebesgeschichte zwischen Isobel und Jarek konnte mich nicht begeistern. Für mich war sie überhaupt nicht nachvollziehbar und wenig emotional. Genauso ging es mir mit dem Thrilleranteil der Geschichte. Was diesen anging, war er bis zum gefühlt letzten Drittel des Buches so gut wie gar nicht vorhanden. Und erst auf den letzten fünfzig Seiten wurde es dann auch etwas spannend, aber eben nicht genug, um das Rad noch umreißen zu können. Die tatsächliche Auflösung der Story hat mich dann auch nicht überraschen können, was vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass es eigentlich von vornherein keine andere Möglichkeit gab.

Ebenso konnten mich die Charaktere nicht überzeugen. Isobel bleibt bei all ihrer immer wieder angedeuteten Zwanghaftigkeit ziemlich blass und nichtssagen und Jarek war mir schon beinahe unsympathisch. Dazu kamen auch noch andere Personen, die alles nichts Besonderes waren. Weder konnten die Guten besonders hervorstechen, noch waren die Bösen besonders ernstzunehmen.

Ich kann leider nur sagen, dass sich zwar hinter diesem Roman eine durchaus interessante Idee verbirgt, diese aber nicht gut umgesetzt wurde. Für mich war die Geschichte einfach nur langweilig und ich hatte mir wirklich mehr erhofft. Dennoch würde ich mir für die Autorin wünschen, dass es andere gibt, denen ihr Buch besser gefällt. Für mich war es jedoch nichts.