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Sonntag, 16. November 2025

„Hat ihre Liebe eine zweite Chance?
Kierra Hughes ist alles andere als glücklich, wie ihr Leben verlaufen ist, und sucht verzweifelt einen Ausweg für sich und ihre Tochter. Aber als sie auf einer Dinnerparty plötzlich Gabriel Sinclair wieder gegenübersteht, wird sie augenblicklich von ihrer Vergangenheit eingeholt. Gabriel, ihre erste große Liebe und der Mann, mit dem sie ihre schönsten Momente teilte. Die Gefühle von damals sind sofort zurück, und sich von ihm fernzuhalten scheint unmöglich - zu groß ist Kierras Sehnsucht nach einer Zukunft, in der sie doch noch zusammenfinden könnten. Aber Gabriel hatte einen Unfall und kann sich weder an Kierra, noch an ihre gemeinsame Zeit erinnern ...“

- Beschreibung des Verlags -

Ja, dieses Buch war wieder mal ein typischer Cherry, die Geschichte war ebenfalls wieder emotional, teils dramatisch und teils super süß und ja, irgendwie kann man einfach alle Bücher der Autorin absolut genießen. Zum Highlight hat es für mich aber leider dennoch nicht ganz gereicht.

Das liegt vor allem daran, dass ich solche Art von Geschichten einfach schon viel zu oft gelesen habe und ich glaube, das ist auch schon das Einzige, was diese wirklich herzerwärmende Story nicht perfekt für mich gemacht hat. Es ist also nicht der Fehler der Autorin, sondern einfach mein Ding. Ansonsten war das ganze Buch einmal mehr großartig, mit größtenteils wunderbaren Charakteren, aber auch einem richtigen Egomanen, die Themen sind wichtig und auf jeden Fall aktuell. So geht es hier vor allem um eine toxische Beziehung, häusliche Gewalt, aber auch um eine alte Liebe, die neu entfacht. Dabei fand ich gerade die Liebesgeschichte zwischen Kierra und Gabriel wirklich toll, sehr respektvoll und voller gegenseitiger Rücksichtnahme. Die Beziehung zwischen Kierra und ihrem Ehemann Henry hingegen ist einfach nur ein Albtraum, da hilft ihr gerade das Wiederaufeinandertreffen mit Gabriel, was ihr auch ein Stück weit Kraft gibt. Vielleicht ist das psychologisch gesehen nicht unbedingt die beste Idee, aber dennoch absolut nachvollziehbar. Gleichzeitig gibt es mit Henrys Tochter Ava aber noch jemanden, die Kierra in ihrer schrecklichen Ehe hält, schließlich hat sie das Mädchen als eigene Tochter angenommen und will sie nicht verlieren. Es ist also alles gar nicht so einfach, wie im echten Leben auch.

Die Charaktere waren, wie schon angedeutet, ebenfalls super geschrieben, sehr realitätsnah und greifbar. Gerade Kierra konnte ich sehr gut nachvollziehen, ihren Kampf, aber auch ihre Zweifel, ihre Liebe für ihre Tochter, aber auch die Zerrissenheit. Ebenso mochte ich Gabriel wirklich sehr, denn er ist, trotz alle Geheimnisse, die nacheinander aufgedeckt werden, einfach nur super verständnisvoll und immer für Kierra da. Und dann ist da noch die aufgeweckte und intelligente Ava, die man einfach nur ins Herz schließen muss, denn obwohl sie ein typischer Teenager ist, ist sie auch super lieb. Dagegen ist Henry ein echter Psychopath, der sich daran erfreut, wenn er seine Frau erniedrigen kann. Ihn kann man einfach nur scheiße finden.

Alles in allem bekommt man hier eben das, was man bei einem Buch von Brittainy Cherry erwarten kann, eine super emotionale, tiefgründige Geschichte, voller Drama und Liebe. Man kann also kaum enttäuscht werden, wenn man ihre Bücher kennt. Ich bin jedenfalls auch von dieser Geschichte wieder begeistert.

Montag, 27. Oktober 2025

„Eine junge Mutter, die um ihr Kind kämpfen muss – und eine intensive Achterbahnfahrt der Gefühle …
Fünf Jahre nach dem tragischen Unfalltod ihrer großen Liebe Scott kehrt Kenna an den Ort des Geschehens zurück. Ihr einziger Wunsch: endlich ihre vierjährige Tochter Diem, die bei Scotts Eltern lebt, in die Arme zu schließen. Gleich am ersten Abend trifft sie auf Ledger, der erste Mann, zu dem sie sich seit Scotts Tod hingezogen fühlt – und er sich umgekehrt auch zu ihr. Doch dann stellt sich heraus, dass Ledger Scotts engster Freund seit Kindertagen war. Und dass er geschworen hat, dass die ihm unbekannte Mutter, die Schuldige am Tod seines Freundes, niemals eine Rolle in Diems Leben spielen wird …“

- Beschreibung des Verlags -

Dass Colleen Hoover emotionale Bücher schreiben kann, war ja schon immer klar, dennoch waren für mich bisher noch nicht viele Highlights dabei und jetzt kommt dieses hier, welches mich nach längere Zeit wieder begeistern konnte. Denn dieses hat für mich einfach alles, was eine schöne, emotionale Liebesgeschichte haben muss.

Dabei ist dieser Roman nicht nur ein einfacher Liebesroman, sondern viel mehr. So geht es hier in erster Linie nicht um die Liebesgeschichte, die sich langsam um Kenna und Ledger spinnt, sondern vor allem um den Verlust eines geliebten Menschen, um Schuld und Sühne, Mutterschaft und ums Verzeihen, auch, wenn es noch so unmöglich scheint. Es geht um Eltern, die ihren Sohn verloren haben und eine junge Frau, die nicht nur mit ihrer Schuld zu kämpfen hat, sondern auch damit, ihre kleine Tochter noch nie gesehen zu haben. Dies alles hat die Autorin wahnsinnig überzeugend und emotional geschrieben, dass ich die ganze Zeit mit Kenna gelitten habe und hoffte, dass sie endlich ihre Tochter kennenlernen darf. Ebenso konnte ich aber auch Scotts Eltern ein Stück weit verstehen, denn diese wollen nur das Beste für ihre Enkelin Diem, nachdem sie ihren Sohn ausgerechnet durch Kennas Schuld verloren haben. Allerdings gibt es auch einige Vorurteile, die es Kenna nicht gerade leicht machen. Die Liebesgeschichte fand ich ebenfalls wirklich gut. Diese beginnt ziemlich rasant, jedoch mit einem großen Knall, der alles zum Wackeln bringt, entwickelt sich aber dennoch weiter und man merkt einfach die Anziehung zwischen Kenna und Ledger.

Richtig gut fand ich auch die Charaktere, denn diese sind sehr vielschichtig, machen Fehler, aber lernen auch daraus. Dabei habe ich Kenna super gut verstehen können und obwohl sie wirklich viel falsch gemacht hat, so tat sie mir dennoch super leid. Auch Scotts Eltern konnte ich, wie gesagt, absolut verstehen. Ebenfalls fand ich Ledger großartig, sehr verantwortungsbewusst und gleichzeitig sexy. Außerdem wird er mit der Zeit zum wichtigen Verbindungsstück zwischen Kenna, Scotts Eltern und Diem, was ihm selbst einige Probleme einbringt.

Alles in allem fand ich diesen Roman super emotional, mit viel Drama, wobei dieses aber sehr realistisch wirkte und nicht übermäßig konstruiert. Genauso mochte ich die Charaktere und der Schreibstil war sowieso großartig. Jetzt freue ich mich auf die Verfilmung und hoffe, dass diese genauso gut wird, wie die Buchvorlage.

Freitag, 5. September 2025

Band 1: Dark Cinderella
Band 2: Broken Prince

„Als ich mich in das Leben von Kronprinz Maximilian eingeschlichen habe, hatte ich nur ein Ziel: meine verschwundene beste Freundin zu finden, die zuletzt im Schloss gesehen wurde. Gefühle für den Prinzen zu entwickeln, stand allerdings nicht auf dem Plan. Denn seine Nähe ist nicht nur verführerisch, sie bringt mich in Lebensgefahr. Meine Nachforschungen haben einen Stein ins Rollen gebracht, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Selbst wenn er mich, Maximilian und die gesamte Königsfamilie unter sich begräbt …“

- Beschreibung des Verlags -

Was im ersten Band aufgebaut wurde, geht hier, nach einer actionreichen Flucht, noch spannender weiter, wobei Sofia der Wahrheit immer näher kommt. Aber auch die Liebesgeschichte intensiviert sich, doch kommen auch hier Wahrheiten ans Licht, welche die Beziehung zwischen Sofia und Maximilian gefährden könnten.

Das alles hat die Autorin sehr rasant verpackt, aber auch mit viel Romantik und auf jeden Fall auch mehr Spice als noch im ersten Band. Die Liebesgeschichte ist wirklich süß und gefühlvoll, muss aber geheim bleiben, was für alle Beteiligten nicht leicht ist. Dann findet Maximilian auch noch Dinge über sich heraus, die ich so nicht erwartet hätte und natürlich löst sich zum Glück auch das Rätsel rund um Alva auf. Auch hier hätte ich bis zu einem gewissen Punkt nicht unbedingt damit gerechnet, was tatsächlich passiert ist und vor allem auch, was Alva mit der königlichen Familie verbindet. Diesbezüglich tritt auch ein neuer Antagonist auf die Bühne, der es echt in sich hat. Richtig schön fand ich auch hier wieder die liebevolle Beziehung zwischen Sofia und ihrer Oma Edda und auf emotionale Weise erzählt Sofia Maximilian zudem davon, was mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Nora geschehen ist. Und auch von Maximilian erfährt man neue Dinge, die vorher noch nicht angesprochen wurden.

Schade fand ich ein bisschen, dass auch hier wieder gegendert wurde, aber das war klar und zum Glück weiterhin nicht zu schlimm. Auch ein bisschen Aufklärung durfte natürlich nicht fehlen. Und leider wurde nicht so richtig aufgelöst, warum Linnea zu Drogen gegriffen hat. Dafür hat aber auch sie ansatzweise ihr Glück gefunden.

Alles in allem fand ich diesen Band echt gut, auf jeden Fall besser noch als Band eins. Er war spannender, noch romantischer und hat die Geschichte passend abgeschlossen, ohne, dass er vorhersehbar gewesen wäre. Damit kann ich die Dilogie durchaus empfehlen, so man den ersten Band schon gemocht hat.

Dienstag, 26. August 2025

„Ein tragischer Unfall verändert von einer Sekunde auf die andere Morgans Leben und entlarvt, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen basierte. Gleichzeitig entgleitet ihr ihre Tochter Clara immer mehr: Sie trifft sich heimlich mit einem Jungen, von dem sie weiß, dass ihre Mutter ihn nicht an ihrer Seite sehen möchte. Halt findet Morgan in dieser schweren Zeit ausgerechnet bei dem einen Menschen, bei dem sie keinen Trost suchen sollte ...“

- Beschreibung des Verlags -

Wieder einmal wurde ein Buch von Colleen Hoover verfilmt, welches ich bis dato noch nicht gelesen hatte, weshalb ich das schnell noch vor Erscheinen des Filmes nachgeholt habe und das Erste, was mir zu diesem Buch einfällt, ist, dass es gleichzeitig dramatisch und zuckersüß ist.

Die Geschichte wird dabei aus zwei Perspektiven erzählt, nämlich einmal aus der der vierunddreißigjährigen Morgan, die nach einem plötzlichen Verlust auch noch mit einer wirklich fiesen Offenbarung klarkommen muss. Gleichzeitig kommt sie einem Mann immer näher, dem sie vielleicht nicht so nahe kommen sollte. 

Auf der anderen Seite ist da Morgans sechzehnjährige Tochter Clara, welche denselben Verlust durchstehen muss, das in einer Phase, wo sich sowieso schon alles ändert. Hier spielen viele verschiedene Themen eine Rolle, unter anderem natürlich der Verlust selbst, aber auch die erste Liebe, die Probleme, die mit der Pubertät auf Mütter und ihre Töchter zukommen sowie Schuldgefühle und Zweifel. Besonders hat mir dabei die Beziehung zwischen Clara und ihrem Freund Miller gefallen, weil sie einfach super süß miteinander umgehen, selbst, wenn sie sich mal streiten. Sämtliche Szenen zwischen den beiden fand ich einfach nur großartig und habe sie wahnsinnig genossen. Aber auch Morgans Part fand ich wirklich schön, wenn auch nicht ganz so spannend, wie den von Clara, weil ihre Geschichte nicht wahnsinnig besonders war, aber trotzdem echt schön. Zudem fand ich die Beziehung zwischen Morgan und Clara sehr interessant und realistisch gezeichnet, die Streitereien, die langsame Absondern Claras und auch das ganze Gefühlschaos. Die Geschichte ist jedenfalls insgesamt einerseits tragisch, weil sowohl Morgan als auch Clara einiges durchmachen müssen, andererseits aber auch so oft super süß, mit richtig tollen, herzerwärmenden Szenen. 

Auch die Charaktere mochte ich hier sehr, denn diese sind sehr lebendig geschrieben und auch, wenn mich Claras Verhalten manchmal echt genervt hat, so war dieses für ein junges Mädchen mitten in der Pubertät einfach normal, zumal sie auch noch einiges durchzustehen hat. Ebenso mochte ich Morgan wirklich gern und konnte ihre Verzweiflung über die aktuelle Situation in ihrem Leben als auch den Problemen mit Clara absolut nachvollziehen. Ebenfalls fand ich Miller und Jonah super toll. Miller, weil er so viel Geduld mit Clara hat, scheinbar immer genau das Richtige tut und super witzig ist. Jonah, weil er für Morgan da ist, sich gleichzeitig aber auch zurücknimmt, obwohl er in sie verliebt ist.

Alles in allem war dieser Roman wieder einmal ein typischer Hoover, wenn man hier auch gleich zwei Liebesgeschichten in einem bekommt und gleichzeitig auch noch eine Coming-of-Age Geschichte. Dieser war super gut und flüssig geschrieben, emotional und, wie schon öfter erwähnt, zuckersüß. Jetzt freue ich mich jedenfalls auf den Film und hoffe, dass dieser gut umgesetzt wurde.

Mittwoch, 20. August 2025

Band 1: My Haunted Heart
Band 2: Your Haunted Heart (11.02.2026)

Ein großes Dankeschön an Vorablesen und den Aufbau Verlags für die Bereitstellung dieses Romans zu Rezensionszwecken!

„»Ich wünschte, ich könnte dich genug für uns beide lieben.«
Immer wieder taucht ein mysteriöser Fremder in Floras Blumenladen auf. Dann nachts vor ihrem Haus. Wer ist er, und was will er ausgerechnet von ihr? Obwohl er ihr Angst macht, fällt es Flora mit jedem Tag schwerer, sich von Sawyer fernzuhalten. Tiefer und tiefer verliert sie sich in einem Strudel verbotener Gefühle. Doch der ehemalige Soldat ist nicht in Bishop’s Hope, um sie kennenzulernen. Er ist gekommen, um sich von ihr zu verabschieden. Denn sie beide verbindet eine Vergangenheit, die alles infrage stellt, was Flora zu wissen glaubte ...“

- Beschreibung des Verlags -

Nach langer Zeit habe ich hiermit endlich wieder ein Buch gelesen, welches mich absolut packen konnte und welches ich kaum aus den Händen legen konnte, weil mich die Geschichte so sehr in ihren Bann gezogen hat. 

Diese beginnt noch ziemlich ruhig und man könnte denken, es wird, obwohl gleich am Anfang eine Trauerfeier stattfindet, eine gemütliche Kleinstadt-Romanze. Doch falsch gedacht. Was man hier bekommt, ist nämlich eine zutiefst emotionale Liebesgeschichte mit einem gebrochenen, männlichen Charakter, der für mich irgendwie den Mittelpunkt der ganzen Geschichte gebildet hat, obwohl eigentlich Flora die Protagonistin ist. Er ist einerseits typisch Mann, der seine wahren Gefühle versteckt, der harte Ex-Soldat, der andern droht und ihnen Angst einjagt. Andererseits versteckt er innen drinnen selbst ganz viele Ängste, Angst vor Fehlern, Angst, nicht richtig zu sein und Angst vor der Zukunft. Dabei spielen viele verschiedene Themen eine Rolle, zu aller erst PTBS, was unter anderem zu Suizidgedanken führt, aber auch Krankheit und in gewissem Maße auch Stalking, wobei ich dieses Thema absolut nicht schlimm in diesem Buch fand. 

Die Liebesgeschichte selbst fand ich aber auch großartig geschrieben, voller Verständnis von Seiten Floras, selbst, als andere sich einmischen, ihr von einer Beziehung mit Swayer abraten und ihn als gefährlich ansehen. Ihre Hingabe habe ich bewundert und wie sie ihn immer wieder verteidigt, ihn auffängt und am Leben hält, ist sehr realistisch und ohne unnötigen Kitsch geschrieben, nachvollziehbar und sehr menschlich. Vor allem fand ich schön, wie sie mit dem Thema Briefe umgeht, worüber ich nicht zu viel verraten möchte. Allerdings gibt es diesbezüglich auch ein kleines Logikproblem, was ich aber auch nicht weiter bewerten möchte. Das Ende der Geschichte fand ich ebenfalls großartig, denn es ist ein bittersüßes Happy End, bei welchem sich die Autorin keine unrealistische Lösung für ein bestehendes Problem herbeifantasiert hat. 

Alles in allem kann ich sagen, dass ich dieses Buch wirklich toll fand, die Geschichte sehr schön, emotional und obwohl sie lange Zeit teilweise echt düster ist, ist sie doch auch irgendwie lebensbejahend. Ebenso mochte ich die Charaktere, selbst die, die nicht unbedingt Sympathieträger sind, weil sie einfach gut und nachvollziehbar geschrieben sind. Und auch den Schreibstil fand ich super, mal ganz ohne Gendern, außer in den Anmerkungen.

Mittwoch, 6. August 2025

„ER BESCHÜTZT NICHT NUR IHR LEBEN, SONDERN AUCH IHR HERZ
Hallie Thorne, Tochter des ehemaligen Präsidenten der USA, lebt das sorgenfreie Leben eines It Girls in Los Angeles. Als sie es auf einer Party mal wieder zu weit treibt und ein freizügiges Foto von ihr für Schlagzeilen sorgt, zieht ihr Vater die Reißleine: Er stellt Hallie einen Bodyguard zur Seite, der darauf achten soll, dass sie sich benimmt. Ransom Lockwood hat eigentlich gar keine Lust darauf, Babysitter für eine verzogene Hollywoodprinzessin zu spielen, und auch Hallie hält nichts von ihrem strengen Aufpasser, mag er noch so attraktiv sein. Doch bei jedem hitzigen Wortgefecht knistert es bald gewaltig zwischen ihnen ...“

- Beschreibung des Verlags -

Mal ganz ehrlich, wer die Bücher dieser Autorin kennt, der weiß, dass diese selten wirklich mit Tiefgang aufwarten können und so ist es auch hier. Dennoch hat sie das Talent, wahnsinnig unterhaltsame Romane mit interessanten Charakteren zu schreiben und genau so einer ist dieser hier.

Wahnsinnig viel Intellekt braucht man für die Lektüre dieses Schmökers definitiv nicht, aber gefallen hat er mir dennoch richtig gut. Er war nämlich echt unterhaltsam, spicy, ohne zu viel Sex, humorvoll, teilweise etwas spannend und auch romantisch. Die Chemie zwischen Hallie und Ransom fand ich gleichzeitig prickelnd und explosiv, wobei es auch noch einige witzige Szenen zwischen ihnen gab. Aber auch ein bisschen Drama gab es in diesem Roman, denn sowohl Hallie als auch Ransom haben eine nicht allzu schöne Vergangenheit, wobei emotionale Vernachlässigung, sexuelle Misshandlung und Gewalt eine große Rolle spielen. Außerdem gibt es noch eine diffuse Gefahr, welche gegen Ende noch einmal zu etwas Spannung führte.

Die Charaktere fand ich in diesem Roman besonders gut gelungen, weil gerade die beiden Protagonisten nicht die üblichen Klischees bedienten. So wird Hallie zum Beispiel total verkannt, als It-Girl abgestempelt und ansonsten kein Wert zugesprochen, weshalb sie sich selbst für dumm hält. Allerdings stellt sich mit der Zeit heraus, dass sie ganz anders ist und viel mehr zu bieten hat, als was man ihr andichtet. Ransom ist der eher harte Typ, der keine Gefühle zeigt und in Dinge verstrickt zu sein scheint, die nicht ganz legal sind. Gleichzeitig hat er etwas ausgefallene sexuelle Vorstellungen, Und dennoch schlägt hinter seiner stahlharten Brust ein sanftes Herz, welches nur noch herausgekitzelt werden muss. Und dann sind da noch die Nebencharaktere, die mal mehr, mal weniger wichtig für die Geschichte waren, aber allesamt lebendig geschrieben waren, mit Macken aber auch guten Seiten.

Alles in allem bekommt man mit diesem Roman reine Unterhaltungsliteratur ohne viel Tiefgang geboten, welche auch nicht wahnsinnig emotional ist, aber dafür umso mehr mit der Beziehungen zwischen den total unterschiedlichen Protagonisten spielt, was ich super spannend fand und echt prickelnd.

Montag, 4. August 2025

„Zwei Leben, zwei Lieben, eine Entscheidung. Was wäre wenn?
Als Hannah in einer Bar in Los Angeles auf ihre Jugendliebe trifft, weiß sie noch nicht, dass die Entscheidung, die sie an diesem Abend trifft, ihr ganzes Leben verändern wird. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, der für sie bestimmt ist? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, worauf es wirklich ankommt? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?“

- Beschreibung des Verlags -

Irgendwie ist diese Geschichte schon etwas Besonderes, denn nachdem man die Protagonistin kurz kennenlernt, wird diese gleich in zwei parallele Realitäten geworfen. In einer der Realitäten verlässt sie eine Bar, um kurz danach einen Unfall zu erleiden und im Krankenhaus zu landen. Dort lernt sie den charmanten Pfleger Henry kennen, zu welchem sie sich immer mehr hingezogen fühlt. In der anderen Realität bleibt sie in der Bar und verbringt ihren Abend mit ihrer Highschool Liebe Ethan, was ihre Beziehung wieder verfestigt. 

Beide Realitäten fand ich nachvollziehbar und wirklich schön geschrieben. Die Liebesgeschichten sind wirklich süß und romantisch, wobei die zu Henry dann aber doch etwas intensiver auf mich wirkte als die zu Ethan. Irgendwie blieb mir diese nämlich zu oberflächlich und Ethan zu blass. Dennoch fand ich die Idee schon richtig toll und die Umsetzung auch großartig. Auf jeden Fall wurde ich gut unterhalten und durch den guten Schreibstil fühlte es sich an, als würde die Geschichte nur so an mir vorbeirasen. Ansonsten mochte ich die Freundschaft zwischen Hannah und Gaby, als auch die Beziehung zu Gabys Eltern, welche mehr Hannahs Familie sind als ihre eigene. Außerdem kommt noch ein kleiner Hund dazu, der mein absolutes Highlight in der Geschichte war. Gerade auch eine Szene, die mit einer Fahrt zum Tierarzt zu tun hat, fand ich super witzig. 

Auch ansonsten fand ich die Charaktere gut und lebendig geschrieben. Hannah mochte ich wirklich gern und Gaby ist ein riesiger Schatz, eine beste Freundin, wie man sie sich nur wünschen kann. Ebenso mochte ich Henry und auch Ethan echt gern, wobei, wie gesagt, Henry mehr mein Fall war. Und dann sind da natürlich noch Gabys Eltern, die ebenfalls echt toll sind.

Alles in allem mochte ich dieses Buch wirklich sehr, denn es handelt sich dabei um einen richtigen Schmöker mit einer süßen, romantischen und unterhaltsamen Geschichte, aufgeteilt in zwei verschiedene Realitäten. Diese Idee allein ist schon großartig und wurde hier zudem richtig gut umgesetzt. Ich werde also auch weiterhin Bücher der Autorin konsumieren.

Samstag, 2. August 2025

Band 1: Was wir im Stillen fühlten
Band 2: Was wir verloren glaubten
Band 3: Was wir leise hofften
Band 4: Weil wir es uns versprochen haben (08.11.2025)

„Für Willow Kingsley bedeutet Freiheit alles - immer unterwegs, ohne festes Zuhause. Doch als sie für einen Sommer nach Honey Creek zurückkehrt und ihr Wohnmobil auf dem Grundstück von Theo Langford parkt, gerät alles ins Wanken. Willow wirbelt das Leben ihres mürrischen Nachbarn komplett durcheinander, während sie selbst merkt, wie schwer es ist, die Fassade aufrechtzuerhalten, mit der sie sonst anderen Menschen begegnet. Theo erkennt bald, dass sich hinter ihrem Lächeln eine tiefe Traurigkeit und Gefühle verbergen, die er selbst nur zu gut kennt. Doch kann Willow alles, was sie sich aufgebaut hat, hinter sich lassen, um bei Theo endlich sie selbst zu sein?“

- Beschreibung des Verlags -

Ich muss zugeben, dass ich mit Liebesgeschichte in letzter Zeit zwar meist durchaus zufrieden war, aber mich kaum noch eine wirklich vom Hocker gerissen hat, umso mehr freut es mich, dass ich diesen dritten Band der Problems-Reihe von Brittainy Cherry einfach nur geliebt habe.

Dieser handelt von der dritten der Kingsley-Schwestern und damit auch der Jüngsten, Willow, ein echter Sonnenschein, welche auf den grummeligen Einzelgänger Theo trifft, was zu einigen interessanten, teils tragischen, teils echt süßen Ereignissen führt. Dabei bekommt man hier zwei vollkommen unterschiedliche Welten, die aufeinander treffen, was anfangs noch zu einigen Neckereien führt. Doch nach und nach kommen sich die beiden wie selbstverständlich immer näher, auf eine super süße Weise auch noch dazu. Aber natürlich gibt es auch eine Menge Drama, denn Willow wird insgeheim von starken Schuldgefühlen gequält, welche sie mit ihrer quirligen Art zu vertuschen versucht, während Theo scheinbar noch immer darunter leidet, dass er als Kind von seiner Mutter verlassen wurde.  Zudem ist da noch sein echt anstrengender und abstoßender Cousin Peter mit dessen Sohn Jensen, der ein total lieber Junge ist und dem sich Theo immer wieder annimmt.

Und dann gibt es da noch Theos Großeltern Molly und Harry, bei welchen er aufgewachsen ist und die für ihn wie Eltern sind, sein Großvater aber bereits hochbetagt und nicht mehr ganz gesund. Damit drängt sich auch noch das Thema Abschied und Tod immer näher heran. Schön fand ich diesbezüglich, dass die Geschichte auch teilweise aus Mollys und Harrys Sicht erzählt wird, sodass man ebenfalls eine Einsicht in deren Gedanken und Gefühle bekommt. Das Bonuskapitel aus Mollys Sicht, hat mich dann endgültig gecatcht, denn dieses ist super emotional und wunderschön. Ebenso fand ich schön, dass man auch noch einmal Yara und Avery begegnet, welche inzwischen eigene Familien gegründet und damit ihr Glück gefunden haben.  

Überhaupt fand ich auch die Charaktere in diesem Roman wunderbar geschrieben, sehr lebensnah und liebenswert. Vor allem Willow ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen und auch Molly ist eine super weiche und herzliche Person. Theo und Harry hingegen kommen eher etwas grummelig rüber, sind aber dennoch super weich unter ihrem harten Kern.

Alles in allem war dieser Band für mich der Schönste dieser Reihe und ich habe ihn von vorn bis hinten absolut genossen. Für mich war er ebenfalls ein würdiger Abschluss der Geschichten rund um die Kingsley-Schwestern, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe. 

Montag, 28. Juli 2025

„Erst rettet er sie aus den Flammen, dann rettet sie sein Herz
Bree und Rob, Eason und Jessica. Die befreundeten Paare sind unzertrennlich, doch als in einer tragischen Nacht ein Feuer ausbricht und Bree und Eason ihre Partner verlieren, liegt ihre Welt in Scherben. Auch Easons Haus wurde durch den Brand zerstört, und er steht mit seiner kleinen Tochter Luna vor dem Nichts. Kurzentschlossen nimmt Bree die beiden bei sich auf. Was als Zweck-WG beginnt, wird langsam zu einer richtigen Familie; Bree und Eason geben sich gegenseitig Halt. Doch sie haben nicht nur mit ihrem Verlust, sondern auch mit Schuldgefühlen zu kämpfen, als ihre Gefühle füreinander immer mehr über Freundschaft hinausgehen. Bis Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht kommen und ihr Leben droht, ein zweites Mal in Flammen aufzugehen …“

- Beschreibung des Verlags -

Wer dramatische Liebesgeschichten liebt, wird mit diesem Roman sicherlich einiges geboten bekommen und im Großen und Ganzen fand ich ihn auch wirklich gut, sehr romantisch, mit viel Drama, aber nur angedeutetem Spice, ohne explizite Sexszenen. Es werden aber auch eine Menge Themen angeschnitten, was manchmal etwas zu viel auf einmal für mich war, denn man bekommt hier nicht nur einen typischen Liebesroman, sondern auch noch ein Familiendrama, eine Rockstargeschichte und einen winzig kleinen Thrilleranteil gibt es gegen Ende auch noch. Dafür kommt die Liebesgeschichte manchmal etwas zu kurz. Gerade am Anfang hätte die Beziehung zwischen Bree und Eason nämlich etwas mehr Entwicklung benötigt. 

Dennoch fand ich die Geschichte wirklich toll, vor allem, weil die Charaktere erwachsene Menschen sind, die mitten im Leben stehen, sogar schon Kinder haben und nach einem Brand dieses noch einmal vollkommen neu ordnen müssen, wobei es immer wieder neue Enthüllungen gibt, die das gar nicht so leicht machen. Auch Brees und Easons Beziehung fand ich letztendlich sehr schön beschrieben, sehr verständnisvoll, voller gegenseitigem Respekt und Liebe. Genauso ist es mit der Beziehungen zu den drei Kindern, welche gerade Eason pflegt. 

Er ist aber auch ein großartiger Mensch, immer für Bree und die Kinder da, zuvorkommend, treu und liebevoll. Bree ist ebenfalls sympathisch, aber etwas reservierter, taut allerdings im Laufe der Geschichte noch auf. Mein Highlight waren allerdings die Kinder, allen voran Asher, der wahnsinnig klug und aufgeschlossen ist, ein richtiger Sonnenschein. Der Schreibstil der Autorin war ebenfalls gut, recht flüssig und vor allem bildlich.  

Alles in allem fand ich diesen Roman wirklich schön, manchmal gab es zwar etwas zu viel von allem, aber insgesamt war er dennoch sehr unterhaltsam, romantisch und teilweise sogar echt spannend. Die Charaktere sind super geschrieben, die Kinderfiguren echt süß und der Schreibstil ist auch gut lesbar. Ich kann ihn jedenfalls durchaus weiterempfehlen.