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Freitag, 3. August 2018


Entschuldigt bitte, dass mein Monatsrückblick für Juli erst heute online kommt, aber es war einfach zu heiß, um sich vor den Computer zu setzen und meine Konzentration ist zur Zeit leider auch nicht die beste. Dazu habe ich noch eine ziemliche Leseflaute, was mich echt ein bisschen nervt. Dennoch bin ich erstaunt, dass ich tatsächlich noch sieben Bücher geschafft habe zu lesen. Und auch ein paar Filme habe ich geschaut. Nur was die Serien angeht, kann mich gerade überhaupt nichts locken. Wenn ihr auf die Cover klickt kommt ihr übrigens zu meiner Rezension des jeweiligen Buches.

Bücher:

gelesene Bücher: 7
Seiten: ~ 2.400
Neuzugänge: 6 Bücher
aktuelle Bücher:
Timothy Keller - Es ist nicht alles Gott was glänzt
Krystyna Kuhn - Das Tal. Die Katastrophe





Filme:

↗A Quiet Place

Die Welt wurde von außerirdischen Wesen eingenommen, die zwar nicht sehen können, dafür aber besonders gut hören. In dieser Welt versucht die Familie Abbott zu überleben, in dem sie sich auf das Leben ohne Geräusche eingerichtet hat. Obwohl ich anfangs meine Sorgen hatte, weil in dem Streifen so gut wie gar nicht gesprochen wird, fand ich ihn wirklich sehr gelungen und vor allem spannend.

↗ Bastille Day

Ein Taschendieb gerät in Paris zwischen die Fronten von Terroristen und der CIA. Für mich hat bei diesem Action-Thriller alles gepasst. Schade, dass ich ihn nicht schon viel früher gesehen habe, gerade weil Richard Madden (Rob Stark aus GoT) echt cool rüber kommt. 

↗ Train to Busan

In einem Zug werden die Passagiere plötzlich von Zombies angegriffen. Dazwischen Seok-woo und seine Tochter Su-an. Ein actiongeladener Zombifilm aus Südkorea, der wirklich spannend ist und mal was anderes. Mich hat er jedenfalls richtig gut unterhalten.

↗ Extinction

Peter wird immer wieder von Albträumen heimgesucht, in denen die Erde von Außerirdischen angegriffen wird. Als das dann wirklich geschieht, muss er seine Familie beschützen. Ein wirklich spannender Film mit einer echt guten Wendung. Kann ich nur empfehlen.

→ I kill Giants

Barbara ist eine mürrische, wenn auch mutige Außenseiterin. In ihrer Fantasie tötet sie Riesen, wobei Fantasie und Realität für sie immer mehr verschwimmen. Wer "Sieben Minuten nach Mitternacht" gesehen hat, wird bei diesem Film ganz schnell Parallelen feststellen, denn eigentlich ist das Grundthema das Gleiche. An sich fand ich ihn auch recht gelungen, aber eben nicht so gut, wie andere Filme dieser Art.


Das war er nun, mein Lesemonat Juli. Nicht so gut, wie Juni, aber dennoch besser als gedacht. Mal sehen, wie der August aussehen wird. Ich bin schon gespannt. Und wie lief es bei euch im letzten Monat so? Was habt ihr schönes gelesen oder gesehen? Immer her mit Tipps.


Donnerstag, 26. Juli 2018


Hanna und Ben sind beste Freunde und obwohl Ben anders ist, verrückter und übermütiger, hängt Hanna sehr an ihm. Als die beiden gerade ihr Abitur in der Tasche haben, machen sie sich spontan auf den Weg ans Meer. Dort, an einem einsamen Strand, um den sich eine mysteriöse Legende rankt, kommen sich Hanna und Ben näher als je zuvor. Bis etwas Schlimmes geschieht. 

Ich muss sagen, dass ich mir unter dem Klappentext ein bisschen etwas anderes vorgestellt habe. Dennoch hat mir das, was ich dann tatsächlich gelesen habe, wirklich gut gefallen, vor allem, weil es im Bereich dieses Genres tatsächlich mal etwas anderes war.

Der Schreibstil der Autorin ist in diesem Buch sehr poetisch und bildhaft, lässt sich aber dennoch im Großen und Ganzen recht leicht und schnell lesen. Außerdem konnte er mich recht schnell packen und hat mich super durch die Geschichte geführt.

Diese war, wie schon gesagt, mal etwas ganz anderes. Zwar ein bisschen verwirrend und verrückt, konnte sie mich dennoch richtig schnell in ihren Bann ziehen. Und obwohl die Handlung auf den ersten 250 Seiten sich eher darum dreht, wie sich Ben und Hanna näher kommen und nicht wahnsinnig spannend ist, war es trotzdem extrem interessant, die beiden dabei zu begleiten. Als dann allerdings geschieht, was geschehen muss, wurde es richtig spannend und sogar ein bisschen emotional. Leider war die Auflösung des aufgestellten Rätsels dann aber etwas zu vorhersehbar, obwohl mich der Weg dahin etwas verwirrt hat und nicht ganz nachvollziehbar war. Das Ende dann konnte mich auch nicht so richtig überzeugen.

Was die Charaktere angeht, so sind auch diese in diesem Roman etwas Besonderes. Hanna, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, war für mich undurchschaubar und dennoch habe ich sie in mein Herz geschlossen. Noch mysteriöser hingegen fand ich Ben. Er ist ein Träumer und macht, worauf er Lust hat. Dabei nimmt er keine Rücksicht auf die Menschen, die ihm nahe stehen, nicht einmal Hanna. Ihn fand ich zwar nicht besonders sympathisch, dennoch mochte ich, wie er geschrieben war. 

Ich kann nur sagen, dass mir dieses Buch, trotz kleinerer Mängel, sehr gut gefallen hat. Gerade diese Andersartigkeit der Handlung und der Charaktere fand ich sehr gelungen und ich kann diesen Roman nur weiter empfehlen.