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Freitag, 2. März 2018


Nun ist schon wieder ein Monat um und ich kann gar nicht sagen, wie überrascht ich bin, über die vielen Bücher, die ich tatsächlich zu lesen geschafft habe. Zwar sind sowohl ein dünnes Übungsbüchlein, als auch ein Kinderbuch mit wenigen Seiten, dabei, dafür sind aber letztendlich für meine Verhältnisse trotzdem wahnsinnig viele gelesene Seiten zusammen gekommen, aber seht selbst. Und natürlich habe ich auch wieder ein paar mehr oder weniger tolle Filme und Serien gesehen.

gelesene Bücher: 12
Seiten: ~ 4.680
Neuzugänge: 23 Bücher
aktuelle Bücher:
Sara Holland - Everless-Zeit der Liebe

Bücher:









Filme:

↑ Wunder


Die Geschichte von Auggie, der seit seiner Geburt entstellt ist und jetzt auf eine normale Schule gehen soll, war einfach nur toll und herzerwärmend. Schon das Buch fand ich ja sehr emotional und trotzdem lebensbejahend, der Film stand dem, auch wegen der tollen Performance der Darsteller, in Nichts nach. Schaut ihn euch unbedingt an!

↑ Shape of Water-Das Flüstern des Wassers


Mein absolutes Highlight in diesem Monat! Nicht umsonst wurde dieser wunderbare Streifen von Kult-Regisseur Guillermo del Toro für dreizehn Oscars nominiert. Auch hier kann ich nur sagen, schaut euch diese Liebesgeschichte zwischen der stummen Elisa und dem sympathischen Fischwesen unbedingt an.

↗ Maze Runner 3 - Die Auserwählten in der Todeszone


Echt nicht schlecht, gute Effekte und spannend, aber manchmal hat sich dieser letzte Teil der Filmreihe dann doch ein bisschen komisch für mich angefühlt. Für Fans denke ich aber, dass er ein absolutes Muss ist. Thomas und seine Freunde müssen hier zurück in die letzte Stadt, um ihre Freunde zu befreien. Wie das ausgeht, müsst ihr selbst sehen.

→ Fifty Shades of Grey 3 - Befreite Lust


Für mich war dieser Film, nachdem ich die Verfilmungen der ersten beiden Bücher schon gesehen hatte und recht unterhaltsam fand, Pflicht. Dennoch konnte er mich überhaupt nicht überzeugen. Es gab zwar ein paar schöne Szenen, aber im Großen und Ganzen hat mir viel zu viel aus dem Buch gefehlt. Für Fans der Reihe, die die Bücher noch nicht gelesen haben, könnte dieser Film etwas sein, aber wer die Bücher gelesen hat, wird wohl eher enttäuscht. Trotzdem werde ich mir die DVD auf jeden Fall kaufen, schon allein um alle Teile da zu haben.

→ The Commuter


Stellt euch vor, ihr sitzt in einem Pendlerzug und plötzlich fordert euch jemand auf, jemanden in genau diesem Zug zu finden, der dort nicht hingehört. Wenn ihr das schafft, winken euch 100.000 Dollar. So ergeht es Michael McCauley in diesem Actionfilm. Sehr spannend, aber absolut nichts Neues.

↘ Don't Breath


Ein paar Jugendliche brechen bei einem blinden Mann ein, nichts ahnend, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begeben, denn dieser ist alles andere als wehrlos. Klingt gut, war aber total langweilig. Ich weiß, dass viele diesen Film richtig gut fanden, ich dagegen fand ihn oftmals einfach nur vorhersehbar und die Charaktere dumm. Das war wohl leider nichts.

Serien:

The Gifted


Ich mag diese Serie rund um Mutanten, die im Untergrund um ein Recht auf Freiheit kämpfen, immer mehr. Es gibt derzeit nicht viele Serien, die ich regelmäßig schaue, aber diese hier ist ein Muss.

Zoo



Was war das bitte für ein Ende?! Ich konnte es tatsächlich nicht glauben. Nicht nur, dass die dritte und letzte Staffel nicht mehr mit den ersten beiden mithalten konnte, das Ende sie dann auch noch endgültig zerstört.

Black Mirror


Diese Anthologieserie rund um den inzwischen überall vorhandenen schwarzen Spiegel, zeigt verschiedene teils Angst einflößenden, teils emotionalen Szenarien, wie dieser unser Leben beeinflusst und noch weiter beeinflussen könnte. In abgeschlossenen Folgen wird der Zuschauer in verschiedene Sience-Fiction-Welten entführt, die zum Nachdenken anregen. Eine super spannende Serie, die ich mir gleich komplett anschauen musste. 

The Walking Dead


Seit Montag gibt es nun auch wieder diese beliebte Zombie-Serie rund um Rick Grimes und seine Freunde zu sehen. Die erste Folge fand ich noch etwas langweilig, da sie sich extrem zog, aber ich werde mal schauen, wie es weiter geht.


Wie ihr sehen könnt, lief es im Februar mehr als gut für mich. Wie ging es euch? Was habt ihr so gelesen und gesehen? Tipps sind immer erwünscht. Aber erstmal wünsche ich euch einen schönen und lesereichen März.

Donnerstag, 15. Februar 2018


Es ist das frühe neunzehnte Jahrhundert, als das Bauernmädchen Mary von ihren nicht sehr liebevollen Eltern zum Dorfpfarrer geschickt wird, um sich dort um dessen kranke Frau zu kümmern. Diese schließt das schwer arbeitende, ehrliche Mädchen sofort in ihr Herz. Als die Frau des Pfarrers jedoch stirbt, bleibt Mary mit dem Pfarrer allein und es ändert sich alles. Im ersten Moment ist der Schreibstil in diesem Buch etwas gewöhnungsbedürftig, denn dieser ist sehr simpel und ohne jede wörtliche Rede geschrieben. Umso weiter man allerdings in die Geschichte eintaucht, desto mehr wird klar, wie gut dieser Schreibstil zum Roman passt. Denn hier erzählt Mary, die keinerlei Bildung hat, ihre eigene Geschichte in ihren eigenen, einfachen Worten. Er ist also im Nachhinein betrachtet, einfach perfekt.

Die Handlung beginnt eher ruhig und wird auch bis zum Ende nicht sonderlich spannend. Dafür ist sie aber sehr sensibel und richtig packend geschrieben. Obwohl anfangs nicht viel passierte, konnte ich nicht aufhören zu lesen, denn Marys Erlebnisse haben mich einfach mitgerissen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit ihr weiter geht. Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist. Nachdem man den Klappentext des Buches gelesen hat, kann man sich das Ende schon denken und so kam es dann auch. Trotzdem gab es doch noch eine kleine Überraschung, die mich tatsächlich zerstört und mit einem schweren Herzen zurückgelassen hat. Außerdem mochte ich die Atmosphäre des Buches und das sehr bildliche Setting, welches mich direkt in die Story hineingezogen hat.

Ebenfalls fand ich die Charakterzeichnung sehr gelungen, auch wenn circa die Hälfte der auftretenden Personen eher unsympathisch war. Alle hatten das gewisse Etwas, waren authentisch und überzeugend. Im Mittelpunkt steht allerdings ohne jede Konkurrenz Mary, dieses ungestüme, offene und trotz aller Widrigkeiten immer fröhliche Mädchen, welches sich nicht unterkriegen lässt. Ich will ehrlich sein. Am Anfang hatte ich noch meine Probleme mit ihrer Offenheit, die manchmal auch etwas frech rüber kam. Doch von Seite zu Seite habe ich sie immer mehr in mein Herz geschlossen und ich wage zu behaupten, dass es selten solch außergewöhnliche Buchcharaktere wie sie gibt.

Für mich gehört dieser Roman auf jeden Fall zu denen, die man gelesen haben sollte. Er ist bewegend, aber ohne jede Sentimentalität geschrieben, nimmt den Leser jedoch von der ersten Seite an mit. Wen Marys Schicksal kalt lässt, dem ist meiner Meinung nach eindeutig nicht mehr zu helfen.