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Mittwoch, 15. Oktober 2025

„Glamour, Lügen und tödliche Geheimnisse
Eigentlich sollte es für Maggie, Giselle, Vivi und Emi der perfekte Mädels-Trip werden: eine Luxusjacht, keine Eltern, strahlende Sonne und jede Menge Champagner. Doch in der letzten Nacht verschwindet Giselle plötzlich. Als die anderen sich am nächsten Morgen die Sicherheitsaufnahmen anschauen, sehen sie Unglaubliches: Maggie hat ihre Freundin über Bord geschubst! Das Mädchen selbst kann sich nicht daran erinnern. Sie weiß nur, dass sie mit rasenden Kopfschmerzen aufgewacht ist - in ihrem Safe Tausende von Dollar, Giselles Tagebuch und ein Pass, der nicht ihr gehört. Maggie muss dringend herausfinden, was passiert ist, denn am Hafen wartet bereits die Polizei auf sie ...“

- Beschreibung des Verlags -

Recht spontan ist mir diese Geschichte in Form des Hörbuchs untergekommen und da dieses schön kurz war, hab ich es mir einfach mal zu Gemüte geführt. So wirklich überzeugen konnte es mich dabei zwar nicht, aber der Dreh am Ende war dennoch echt gut gemacht.

Interessant fand ich, wie das Buch aufgebaut ist, denn die Hauptstory wird rückwärts erzählt, während es nebenbei noch Tagebucheinträge, beziehungsweise Briefe von Giselle an ihre verstorbene Mutter gibt als auch Vernehmungsprotokolle der Polizei. Allerdings ist gerade das Rückwärtserzählen, wenn man das Buch als Hörbuch hört, anfangs noch etwas verwirrend. Als ich mich aber erst einmal ein bisschen geordnet hatte, kam ich damit ganz gut klar. Dennoch war gerade die Hauptstory auch ziemlich langweilig, voller typischer Highschool- und Teenieprobleme, einer ziemlich oberflächlichen Mädchenfreundschaft und etwas Liebe. Zudem haben sowohl Maggie als auch Giselle einige Geheimnisse, was aber auch erst am Ende so richtig zu Tage tritt. Dafür kam, wie schon erwähnt, gerade das Ende mit richtig gut gemachten Wendungen daher, die ich so nicht vorhergesehen habe. Außerdem ist das Buch wirklich gut für Jugendliche geeignet, da es doch recht seicht ist, ohne Gewalt oder gar Brutalität, dafür jedoch mit einigen jugendlichen Themen und eben ein paar Geheimnissen.

Was die Charaktere angeht, so bin ich etwas hin- und hergerissen. Maggie als Protagonistin fand ich relativ undurchschaubar und durchaus interessant, wenn auch nicht super sympathisch. Was sie aber nun tatsächlich von Giselle will, fand ich wiederum echt spannend. Giselle hingegen war für mich einfach nur bedauernswert, einerseits ein reiches, verwöhntes, aber einsames Mädchen, andererseits eine richtige Zicke, die andere einfach furchtbar behandelt. Diesbezüglich waren auch ihre Briefe recht aufschlussreich, denn diese zeigen eine ganz andere Seite von ihr. Ihre anderen beiden Freundinnen Vivi und Emi fand ich leider etwas flach. Viel mehr, als dass Vivi mit Giselles Stiefmutter Brittainy befreundet ist und Emi Maggie nicht mag, erfährt man nicht viel über sie.

Alles in allem bekommt man hier einen seichten Jugendthriller, mit typischen Themen für das angesprochene Klientel und einem sehr interessanten, unvorhersehbarem Twist am Ende. Für mich war das Buch aber nicht unbedingt das, was ich mir erhofft hatte. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu alt dafür.

Samstag, 29. August 2020


Band 1: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
Band 2: Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht
Band 3: Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
Band 4: noch nicht bekannt

 „In Band 3 der Bestsellerreihe rund um Elias und Laia steht das Martialenimperium am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss. Doch dabei kann sie nicht auf Elias zählen. Denn der ist als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, bedingungslos zu dienen – auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.

Ihrer aller Schicksal ist miteinander verknüpft. Und sie alle kämpfen gegen eine uralte Macht, deren Zerstörungskraft sie unterschätzen …“

- Beschreibung des Verlags -

Lange ist es her, dass ich die ersten zwei Bände dieser Reihe gelesen habe. Nun habe ich mich, in dem Gedanken, dass es das Finale der Reihe ist, Band drei gewidmet, leider mit einer Enttäuschung, denn die Geschichte ist noch immer nicht zu ende erzählt und ein vierter Band ist noch nicht in Sicht. Dieser Fakt hat mir leider das Hörerlebnis im Nachhinein extrem geschmälert.

Dabei ist der Schreibstil der Autorin wirklich gut und trotz der vielen fremden Begriffe und des teils  römisch, teils orientalisch angehauchten Settings ist er gut verständlich. Auch die Sprecher des Hörbuches machen einen wirklich guten Job und bringen die Geschichte super herüber. Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat, war die teilweise recht verrohte Sprache und das viele Fluchen. 

Nach so lange Zeit wieder in diese relativ komplexe Geschichte hineinzufinden, ist mir leider auch nicht ganz so leicht gefallen, selbst wenn es immer wieder Erklärungen und Rückblicke auf die vorhergegangenen Ereignisse gibt. Aber nach einer Weile ging es und ich konnte wieder in die Geschichte abtauchen. Überhaupt fand ich diese sehr spannend, was auch den aus wechselnden Perspektiven erzählten Kapiteln zu verdanken ist. Diese enden nämlich immer mit einem kleinen Cliffhanger und man muss einfach weiterlesen beziehungsweise -hören, um zu erfahren, wie es denn nun mit dem jeweiligen Erzählenden weiter geht. Doch auch die Atmosphäre dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die verschiedenen Handlungsorte waren sehr interessant, die Verstrickungen, Geheimnisse und Machtspiele super gut umgesetzt. Die ganze Zeit wusste ich nicht, wohin sich die Geschichte wohl entwickeln wird. Dementsprechend wurde ich oft mit verschiedenen Wendungen überrascht, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Und doch hat mich das Ende enttäuscht, weil es, statt die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen, nur noch Hoffnungslosigkeit mit sich brachte und ich nun wohl auch noch auf einen vierten Band warten muss.

Die Charaktere fand ich super gut geschrieben. Vor allem mochte ich, dass dieses Mal auch Helena, im Buch nur Blutgreif genannt, ihre eigenen Kapitel bekam und man so einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle hat. Und schon wird klar, dass sie gar nicht der Mensch ist, der sie nach außen hin scheint. Aber auch Elias und Laia mochte ich wieder sehr, selbst wenn gerade Laia anfangs noch sehr unsicher war. Doch sie hat sich wirklich gut entwickelt und aus einem unsicheren Mädchen wurde mit der Zeit eine starke junge Frau, die für ihr Volk einsteht. Überhaupt haben sich hier viele Charaktere  weiterentwickelt und auch andere Seiten von sich gezeigt. 

Da ich nicht damit gerechnet hatte, dass es zu dieser Reihe noch einen vierten Band geben wird, muss ich leider sagen, dass er mich insgesamt ein bisschen enttäuscht hat. So sehr habe ich mir ein Happy End, nicht nur für Elias und Laia, gewünscht. Doch das Ende dieses Bandes war einfach nur düster und zusammen mit all den kleinen Makeln, ist das Buch zwar noch immer gut, aber die Enttäuschung darüber, wieder vermutlich lange Zeit auf Band vier warten zu müssen, wiegt schwer.


Sonntag, 1. März 2020


Oh man, es ist schon wieder März. Die Zeit rennt wie verrückt und dennoch habe ich es tatsächlich geschafft, meine Leseflaute zu überwinden. Aber seht selbst.

Bücher:

gelesene Bücher: 13 + 1 abgebrochen
Seiten: ~ 4.800
Neuzugänge: 20 Bücher
aktuelles Buch:
Colleen Hoover - Was perfekt war

(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)

 
 

Auch dieses Mal kann ich mich nicht für ein einziges Highlight entscheiden, weswegen es gleich zwei gibt und das sind "A Wish for Us" und "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt". Beide Bücher sind nicht nur Monatshighlights, sondern sogar schon Jahreshighlight. Sie sind endlos emotional, aber nicht kitschig und einfach großartig.

Total enttäuscht hat mich "All die verdammt perfekten Tage". Wie sollte es auch anders sein, schließlich habe ich es abgebrochen und das nicht ohne Grund. Obwohl diese Geschichte so gut und emotional klang, konnte sie mich einfach nicht packen und ich habe mich circa 100 Seiten gequält, bis ich endgültig genug hatte.

Filme:

Sieben Filme habe ich im Februar zum ersten Mal geschaut. Eine ganze Menge für meine Verhältnisse, denn seit langem habe ich nicht mehr so viele geschaut.

Systemsprenger ↑
Was macht man mit einem Kind, welches voller Wut ist und einfach nicht ins System passen will? Dieser Frage stellt sich dieser Film auf eine wahnsinnig bedrückende und emotionale Weise. Die 9-jährige Benni will eigentlich nur geliebt werden, doch ihre aggressive Art macht es ihren Mitmenschen schwer, ihr diese entgegenzubringen. Mich hat dieser Film sehr bewegt und vor allem hat er mich traurig gemacht. Aber er ist auch super gut gemacht und hat mich echt beeindruckt.

All die verdammt perfekten Tage ↑
Während mich das Buch total enttäuscht hat, war der Film genau das, was ich von der Geschichte erwartet hatte. Er ist wahnsinnig emotional und tiefgründig, hat Witz, aber auch tief traurige, dramatische Szenen. Dabei beschäftigt er sich mit einem wahnsinnig wichtigen Thema. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal anschauen, weil er mich absolut bewegt hat.

A Fall from Grace ↗
Dieser Film war mal wieder ein gut durchdachter Thriller, spannend und unvorhersehbar. Als Grace einen um einige Jahre jüngeren Mann kennenlernt, schwebt sie im siebten Himmel. Doch schon bald steht ihr gesamtes Leben am Abgrund. Ich mochte diesen Thriller, weil es mal wieder einer war, der mich echt gepackt und gut unterhalten hat.

Isi und Ossi ↗
Bei diesem Film prallen zwei Welten aufeinander. Isi, die Tochter reicher Eltern, will ausbrechen und ihren eigenen Weg gehen. Ossi hingegen will einfach nur boxen. allerdings fehlt ihm das Startgeld für Profiboxkämpfe. Damit beide ihr Ziel erreichen, spielen sie Isis Eltern eine Beziehung vor. Der Film ist teils wirklich witzig, teils echt süß, manchmal aber auch sehr überspitzt. Dennoch hat er mich absolut unterhalten und ich habe ihn total gern gesehen.

Until Forever - Für immer bei dir ↗
Ich mag Geschichten, in denen Religion und Glaube eine größere Rolle spielen und ich liebe Filme, die emotional sind. Hier gibt es von allem ein bisschen. Ich fand den Film sehr süß, aber auch traurig und vor allem mochte ich, wie mit dem Thema Glaube umgegangen wird. Das einzige, was mich wirklich gestört hat, war die Synchronisation, denn diese Stimmen sind einfach nur furchtbar nervig. 

Auftauchen →
Vorsicht, in diesem Film wird ziemlich oft und ziemlich heftig, naja, ihr wisst schon. Was emotional und prickelnd hätte werden können, war für mich aber leider ziemlich lasch, denn außer dem hemmungslosen Sex und ein bisschen Bla Bla Bla hatte der Film nicht viel zu bieten. Aber für einmal schauen reicht es.

Liebe mich! →
So richtig weiß ich gar nicht, was ich über diesen Film schreiben soll. Die Beschreibung klang interessant, aber letztendlich war eine junge Frau Anfang zwanzig, die sich aufführt wie eine Pubertierende, manchmal schon ziemlich unglaubwürdig und lahm. Okay, auch dieser Film ist für einmal schauen ganz unterhaltsam, aber mehr brauche ich davon nicht.

Serien:

Serien schaue ich zur Zeit nur eher sporadisch neben dem Lesen, aber ab und zu ist das sogar so gewollt und dann gibt es die Serien, die es tatsächlich schaffen, mich vom Lesen abzuhalten. Es hält sich die Waage.

The War of the Worlds (BBC) ↗
Vor kurzem habe ich erst eine andere Serienadaption des Themas geschaut und fand sie im Endeffekt eher mau. Diese Version hingegen fand ich im Großen und Ganzen echt gut. Gerade der Anfang der Serie war echt stark und ich mochte das Setting sehr.

Telefonistinnen ↗
Ich hätte ja nie gedacht, dass mich diese Serien so fesseln könnte, schließlich konnte ich mit der Beschreibung erst nichts anfangen. Aber die Serie ist ebenfalls richtig gut. Sie hat von allem etwas. Es gibt Freundschaft, Liebe, Drama, Sex, Mord und Action. Und bei alldem merkt man gar nicht, dass es eine spanische Serie ist, weil die Qualität wirklich gut ist. Nun bin ich echt gespannt auf den zweiten Teil der letzten Staffel, denn Teil eins hatte einen richtig fiesen Cliffhanger.

Suits ↗
"Suits" ist für mich eine typische Serie, die ich gern nebenbei schaue, während ich lese und genau dafür ist sie richtig. Sie lässt sich einfach klasse zwischendurch anschauen und ist total unterhaltsam, nicht zuletzt wegen der total coolen Charaktere. Ich liebe Harvey Specter einfach.

The 100 ↗
Wie lange habe ich darauf gewartet, dass endlich die sechste Staffel dieser richtig tollen Serie herauskommt und jetzt war es endlich so weit und ich konnte alle Folgen hintereinanderweg suchten. Wieder einmal war die Staffel wahnsinnig spannend und emotional. Ich mag diese Serie total und freue mich schon jetzt auf die siebte und letzte Staffel, obwohl es wohl noch ein bisschen dauern wird, bis diese herauskommt.
Ragnarök →
Es hätte so gut werden können. Ja, hätte es. Aber was wirklich interessant anfing und obwohl die Mischung aus nordischer Mythologie und Superheldenserie echt spannend klang, fand ich die Serie eher mittelmäßig und vor allem das Ende hat mich echt enttäuscht zurückgelassen.

Ich schweige für dich →
Diese Serie habe ich auch nur eher nebenbei gelesen und fragt mich nicht, um was es so richtig ging. Mich konnte diese Serie nämlich nicht wirklich dazu bewegen, von meinem Buch aufzuschauen. Wenn ich aber mal aufgeschaut habe, war sie okay, mehr auch nicht.

Das war mein Monatsrückblick für Februar und ich bin echt zufrieden. Wie war denn euer Monat? Was habt ihr gelesen und geschaut? Seid ihr auch zufrieden?




Montag, 17. Februar 2020


Band 1: Zorn und Morgenröte
Band 2: Rache und Rosenblüte
+ diverse Kurzgeschichten

Jeden Tag heiratet der Kalif von Chorasan ein anderes Mädchen, nur um es am nächsten Morgen hinrichten zu lassen. Auch Shiva, die beste Freundin von Shahrzad war eines dieser Mädchen und nun hat Shahrzad nur den einen Wunsch, den Kalifen zu töten und ihre Freundin damit zu rächen. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, sind die Gefühle, die sie in Gegenwart von Chalid verspürt.  

Dieses Buch stand inzwischen schon so lange ungelesen in meinem Regal, dass ich es endlich einmal zur Hand nehmen musste. Und die orientalisch angehauchte Geschichte hat mir mit ihrem tollen, märchenhaften Setting auch wahnsinnig gut gefallen, war aber nicht perfekt. 

Das Buch wird durchgehend aus der dritten Person erzählt, wobei die Sicht aber immer wieder und ziemlich unvorhersehbar auf verschiedene Charaktere wechselt. Im Mittelpunkt steht aber größtenteils Shahrzad als Protagonistin. Der überaus bildliche Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und an sich ließ er sich relativ einfach und flüssig lesen. Allerdings war er an manchen Stellen auch ein bisschen zu ausführlich. Dazu kommt die Sprache, an die man sich erst gewöhnen muss, gerade an die arabischen/orientalischen Begriffe. Super finde ich hier, dass man am Ende des Buches einen Glossar dazu findet, einiges habe ich aber auch gegoogelt, um es mir besser vorstellen zu können. Insgesamt bin ich jedoch nur eher langsam durch das Buch hindurch gekommen.

Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich sie größtenteils eher ruhig fand, zwischendrin sogar etwas langatmig. Zwar gab es ein paar spannende Szenen, gerade zum Ende hin, dennoch besticht sie mehr durch ihr Flair. Dieses ist nämlich großartig. Die Atmosphäre von Tausendundeiner Nacht hat mich sehr begeistert und konnte mich an die Geschichte fesseln. Die Beschreibungen der Umgebung, der Kultur und die Nähe zur Realität, aber auch das Märchenhafte, mochte ich am meisten am ganzen Buch. Ebenso hat mir die Interaktion zwischen den Charakteren gefallen, die Dialoge zwischen Shahrzad und ihrer Magd Despina, und auch mit allen anderen, waren teils erheiternd, teils aber auch recht tiefgründig. Und dann diese Liebesgeschichte. Ich hätte vorher nie gedacht, dass Romantik und Emotionalität auf solch eine Weise in einem Jugendbuch überhaupt möglich sind. Ich wurde absolut positiv überrascht, denn hier geht es nicht Knall auf Fall und man merkt beiden Protagonisten ihre widersprüchlichen Gefühle immer wieder an. Schließlich kam Shahrzad, um den Kalifen umzubringen und nicht, um sich in ihn zu verlieben und er selbst hat mit einer Schuld zu kämpfen. Was allerdings dahinter steckt, weshalb er seine Ehefrauen umbringen ließ und warum er Shahrzad nun eigentlich am Leben lässt, erfährt man erst relativ spät im Buch. 

Richtig toll fand ich in diesem Buch auch die großartig geschriebenen und authentischen Charaktere, mit all ihren Starken aber auch Unzulänglichkeiten. So gibt es mit Shahrzad eine Protagonistin, die ich einfach nur gefeiert habe. Sie ist tough, frech und schlagfertig, lässt sich nichts sagen. Ihr gegenüber steht mit Chalid ein ruhiger, kalt wirkender Charakter, der aber extrem vielschichtig ist und eben nicht nur der grausame Herrscher. Hinzu kommen noch viele andere, ganz verschiedene Charaktere, die ich der Autorin alle so abgenommen habe und die ich mir super gut vorstellen konnte.

Mich konnte dieser erste Band der Dilogie wirklich überzeugen, gerade eben wegen der tollen Atmosphäre und der großartigen Charaktere. Da konnte ich der Geschichte auch die eine oder andere Länge verzeihen. Nun freue ich mich auf jeden Fall auf den zweiten Band und hoffe, dass auch dieser mich wieder begeistern kann. 

Freitag, 1. November 2019


Heute mal pünktlich zum ersten Tag des neuen Monats will ich euch meine gelesenen Bücher für Oktober zeigen. Insgesamt waren es zwar wieder einige, aber nicht allzu viele Seiten. Dennoch bin ich zufrieden, denn immerhin habe ich auch einige Filme und Serien geschaut.

Bücher:

gelesene Bücher: 10 + 1 abgebrochen
Seiten: ~ 3.490
Neuzugänge: 23 Bücher (davon 1 E-Book) + 1 DVD
aktuelles Buch:
S. Sagenroth - A.S. Tory und die verlorene Geschichte

(ein Klick auf das Cover bringt euch, wie immer, zur Rezension)





Auch im Oktober gab es wieder ein absolutes Lesehighlight, nämlich "Follow me back". Obwohl es einige Bücher gab, die ich grandios fand, war dieses das, welches mich am meisten beeindruckt hat.

Dafür war der zweite Band von "Cinder & Ella" ein riesiger Flop. Das Buch war zwar an sich nicht schlecht, konnte mich aber absolut nicht packen und war schlichtweg langweilig. Deshalb habe ich es auch bei etwa Seite 300 abgebrochen.

Filme:

Palmen im Schnee ↑

Zwei Brüder reisen 1954 zur Unterstützung ihres Vaters auf eine afrikanische Insel. Dort verliebt sich Kilian, einer der Brüder in die Einheimische Bisila. Damit beginnt eine wunderschöne aber auch tragische Liebesgeschichte. Ich habe diesen Film zwar vor Jahren schon einmal gesehen, aber jetzt war es mal wieder so weit und ich liebe, liebe, liebe ihn. 

Salz auf unserer Haut ↗

Auch wenn dieser Film schön ein Stückchen älter ist und ich kein großer Fan von Vincent D' Onofrio bin, mochte ich ihn wirklich sehr. Diese Liebesgeschichte ist nämlich ebenfalls sehr tragisch und erotisch angehaut.

Dem Horizont so nah ↗

Die Buchvorlage zu diesem Film ist eine meiner Lebens-Lese-Highlights. Dem Film habe ich entgegen gesehnt, seit bekannt gegeben wurde, dass es ihn geben wird. Nun kam er endlich in die Kinos und ich war wirklich zufrieden, was aus der Story gemacht wurde, auch wenn sie mich verfilmt nicht so sehr bewegt hat, wie in Buchform.

Maleficent 2. Mächte der Finsternis ↗

In diesem Teil steht Maleficent der angehenden Schwiegermutter von Aurora gegenüber, welche versucht, das Moorvolk zu vernichten. Hier gibt es richtig Action und eine niedliche kleine Liebesgeschichte. Wer den ersten Teil gemocht hat, wird diesen sicher auch lieben.

Im hohen Gras →

Irgendwie hat mir auch dieser Film wieder bewiesen, dass ich mit Horrorfilmen nicht wirklich etwas anfangen kann. Leute, die sich stundenlang im hohen Gras verlaufen und ab und zu mal eine splattermäßige Szene sind einfach nicht mein Ding. Trotzdem, einmal kann man sich diesen Film schon anschauen.

Hostile →

Eigentlich sitzt hier die meiste Zeit eine Frau in einem verunfallten Auto fest und muss aufpassen, nicht von zombieähnlichen Wesen gefressen zu werden. Die Liebesgeschichte im Hintergrund war aber ganz interessant. Kann man sich auch mal anschauen, weil es wenigstens ein bisschen unterhaltsam ist.

Serien

Sense8 ↑

Acht Menschen müssen feststellen, dass sie plötzlich miteinander verbunden sind und schon geht die Action los. Eine tolle Story, großartige Darsteller, meine neue Lieblingsserie. Muss ich mehr sagen? Schade, dass nach zwei Staffeln Schluss war.

Anne with an E ↑

Die zweite Staffel war auch hier wieder genauso großartig wie die erste. Anne ist so ein tolles, außergewöhnliches und liebenswürdiges Mädchen. Die Geschichte rund um sie herum ist spannend und immer wieder interessant. Ich liebe diese Serie. 

The Terror ↗

Nun ist auch die zweite Staffel dieser Anthologie-Serie vorbei und ich muss sagen, dass ich diese um Welten besser fand als die erste. Zwar ist sie auch nicht perfekt, hat einige langweiligere Folgen, aber im Großen und Ganzen mochte ich sie.

Doom Patrol ↗

Wer Superhelden mag, die nicht immer so superheldenhaft sind, wie sie sollten, der sollte sich diese Serie mal anschauen. Klar, man kann sie nicht immer so recht ernst nehmen, aber das bezweckt sie auch gar nicht. Ich habe immerhin viel gelacht.

Aufräumen mit Marie Kondo ↗

"Magic Cleaning" ist das allseits bekannte Buch von Marie Kondo, welches schon vor einiger Zeit auf Netflix sein filmisches Pendant bekommen hat. Ich fand die Serie wirklich interessant und habe mir einige Tipps abschauen können. 

The Walking Dead →

Die zehnte Staffel hat begonnen und ich weiß noch nicht so recht, wo sie wohl hinführen wird. Noch ist sie nicht wahnsinnig spannend, verspricht aber noch spannend zu werden. Mal gucken, wie lange sie mich noch bei der Stange halten kann.

The Vampire Diaries →

Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht. Doch leider habe ich die Serie nun innerhalb der zweiten Staffel abgebrochen, weil ich sie nicht so gut fand, dass ich unbedingt hätte weiterschauen müssen. Es sollte halt nichts mit uns werden.

So, ich denke, das sollte reichen. Wie sah denn euer Lesemonat Oktober aus? Kennt ihr eins der Bücher, einen der Filme oder eine der Serien? Erzählt es mir gern in den Kommentaren.