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Sonntag, 30. Dezember 2018


Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Die Monate sind nur so verflogen und ich habe die Zeit ausgiebig genutzt mehr oder weniger gute Bücher zu lesen. Heute nun will ich euch die zeigen, die mich am meisten begeistert haben und die mir wohl am meisten im Kopf hängen geblieben sind.


Die Familie Bradford ist von jeher groß im Geschäft mit Bourbon und hat sich damit nicht nur einen großen Namen gemacht, sondern auch eine Menge Vermögen. Als Lane, der jüngste Spross des Hauses, nach Jahren wieder nach hause kommt, trifft er auf seine Jugendliebe Lizzie, die dort als Floristin arbeitet. Bald schon flammen alte Gefühle auf, aber auch alte Konflikte.

Dieses Buch hat mir den Südstaatenflair so nahe gebracht, wie kein anderes. Dazu kommen die Schönen und Reichen, hinter deren Fassade es mächtig brodelt und die gut eingebaute Liebesgeschichte. Ich bin in dieser Reihe regelrecht versunken, weshalb sie, auch wenn der erste Band noch ein paar Mängel hatte, einfach auf diese Liste hier musste.

1946 in den schottischen Highlands: Die junge Krankenschwester Claire und ihr Mann Frank wollen nach Ende des Krieges ihre Flitterwochen nachholen, als Claire durch einen Steinkreis ins Jahr 1743 katapultiert wird. Dort trifft sie auf den jungen Highlander Jamie. Nach und nach kommen sich die beiden näher und eine wunderbare und außergewöhnliche Liebesgeschichte beginnt.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich Outlander als Serie liebe und was soll ich sagen? Natürlich habe ich auch diesen ersten Band der Reihe geliebt. Die Liebesgeschichte zwischen Claire und Jamie ist wunderschön und auch alles ringsherum ist großartig und spannend geschrieben. Ich fand es toll.
Übrigens fand ich auch den zweiten Band großartig, doch mit diesem hier konnte er nicht mehr ganz mithalten.

Auf brutale Art und Weise wird Skye Sedgewick auf ein Boot verschleppt. Dort wird sie von ihrem Entführer gedemütigt und misshandelt. In ihrer Qual flüchtet sie sich in Gedanken an die Vergangenheit, eine Vergangenheit mit ihrem besten Freund Esteban, der irgendwann plötzlich verschwand. Und dann erkennt sie, dass sie ihren Entführer von früher kennt.

Man könnte denken, dass es sich hier um eine typische Entführungsgeschichte handelt, in der das Opfer unter dem Stockholm Syndrom leidet. So ist es aber nicht, denn die Geschichte bietet so viel mehr. Dabei ist sie sowohl grausam und tragisch, als auch wahnsinnig romantisch. Wer mir das nicht glaubt, sollte diesen Roman auf jeden Fall selbst lesen.

Alle zehn Generationen wird in einer Gesellschaft von magisch begabten Menschen ein Kind mit enormen Kräften geboren. Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag erfährt die unbedarfte Charlotte Shearer, dass genau sie eines dieser Kinder ist. Als sie jedoch in die Gesellschaft eingeführt wird, muss sie feststellen, dass diese nicht nur Luxus und ein unbeschwertes Leben zu bieten hat. Charlotte soll Dinge tun, die sie zu tun nicht bereit ist. Also ist sie gezwungen, sich ihrer Fähigkeiten zu bemächtigen.

Was für eine Überraschung! Michael G. Spitzer hat mit diesem Roman eine wahnsinnig spannende Geschichte geschaffen, die mich ein bisschen an die X-Men erinnert hat, mit einem Touch New Adult und viel Liebe zum Detail. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band der Dilogie und kann es kaum erwarten, ihn in die Finger zu bekommen.

Viki hat es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter ist tot und ihr Vater ein heruntergekommener Alkoholiker, dem sie so ziemlich egal ist. In der Schule will es dazu auch nicht so richtig klappen, ihre Zensuren sind schlecht und Freunde hat sie auch keine. Doch dann landet sie ausgerechnet mit Jay im Bett, dem Typen, den sie so gar nicht leiden kann.

Eine bezaubernde Geschichte mit einer genialen, leicht misanthropischen Protagonistin im Gruftilook, die mir einfach im Gedächtnis geblieben ist. Ich habe mit Viki und Jay geliebt, gelacht und gelitten. Ein tolles Buch für jeden, der etwas andere New Adult Geschichten mag.


Animant Crumb liebt Bücher. Dagegen kann sie mit dem männlichen Geschlecht so gar nichts anfangen. Ihre Mutter sieht das allerdings anders und kann es nicht lassen, ihre Tochter unter die Haube bringen zu wollen. Als dann Animants Onkel aus London ihr jedoch eine Stelle in der Bibliothek der Universität anbietet, kann sie nicht nein sagen.

Animant Crumb hat mich begeistert, aber das muss ich wohl nicht mehr erwähnen, sonst wäre sie hier nicht mit dabei. Jedenfalls fand ich diese historische Geschichte rund um die tolle und selbstständig denkende junge Frau einfach nur großartig. Und dafür brauchte es keinerlei Spannung oder Action, sondern einfach nur einen schönen Schreibstil und viel Liebe zur Literatur.


Nachdem Feyre im Wald einen Wolf schießt, der sich als Fae entpuppt, eines dieser magischen Wesen, vor denen sich die Menschen fürchten, wird sie von einem Monster ins Land Prythian verschleppt. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass es sich bei dem Monster jedoch um Tamlin handelt, den High Lord des Frühlingshofes und schon bald entwickelt sie Gefühle für ihn. Doch über dem Land der Fae liegt ein grausamer Schatten und nur Feyre kann helfen, das Land davon zu befreien.

Ich muss zugeben, dass auch ich dem Hype um diese Neuinterpretation von "Die Schöne und das Biest" verfallen bin. Das märchenhafte Setting und die wahnsinnig spannende Geschichte, haben mich einfach nur gepackt. Und auch die Liebesgeschichte fand ich einfach nur genial.

Lucy ist eine junge Frau, die sich aufopferungsvoll um ihre kranke Schwester kümmert. Nur zu ihrer ältesten Schwester Lyric hat sie ein eher gespaltenes Verhältnis. Als sie aber auf den kühlen und abweisenden Erfolgsautor Graham trifft, ändert sich nicht nur ihr Leben, sondern vielmehr auch das seine.

Dass Brittainy C. Cherry einen wunderschönen, poetischen Schreibstil hat und tief emotionale Bücher schreibt, darüber muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Nicht umsonst hat sie es mit ihrer Romance Elements-Reihe unter meine liebsten Autoren geschafft. Allerdings sticht dieser Roman hier meiner Meinung nach noch ein bisschen heraus und hat mich von allen ihren Büchern am meisten berührt.

Victoria ist im Heim aufgewachsen, was sie zu einem recht störrischen Kind hat werden lassen. Doch in einem Jahr hat sich alles für sie verändert. In diesem Jahr lernte sie auch, die Sprache der Blumen zu verstehen. Bis ein schreckliches Ereignis alles zerstört. Zehn Jahre später, Victoria hat gerade das Heim verlassen, fällt es ihr schwer, in der Welt zurecht zu kommen und dann trifft sie auf einen jungen Mann, der wie sie, die Sprache der Blumen versteht.

Für mich war dieses Buch wohl das, was man einen Glücksgriff nennt. Ohne irgendetwas über die Geschichte zu wissen, hatte ich das Buch vor vielen Jahren als Mängelexemplar gekauft und nun konnte es mich tatsächlich so sehr begeistern, dass es bei meinen Jahreshighlights landen konnte.


In der Reihe rund um die Rockband "Stage Dive" geht es darum, wie die jeweiligen Mitglieder ihre große Liebe finden. In Band eins ist Evelyn nach einer durchzechten Nacht plötzlich mit dem Gitarristen und Songwriter David verheiratet. In Band 2 zieht Malcolm, der Drummer, kurzerhand in Annes Wohnung, nachdem ihre Mitbewohnerin sie hat sitzen lassen. In Band 3 bekommt es Lena als Assistentin mit Jimmy, dem Sänger der Band, zu tun, der ein riesiges Drogenproblem hat. Und in Band 4 verliebt sich Lizzy in den Bassisten Ben. Als sie dann auch noch ein Kind von ihm erwartet, wird es schwierig.

Wie ihr sicherlich wisst, liebe ich Rockstar-Geschichten und mit ihrer Reihe hat es Kylie Scott geschafft, mich absolut zu packen. Ich habe jede einzelne der Protagonistinnen sehr gemocht und ebenso alle vier Jungs, so verschieden sie auch waren. Dazu haben alle vier Geschichten einfach nur gerockt.

Als Edie kurz vor ihrem Highschoolabschluss in einen Raubüberfall verwickelt wird, denkt sie schon, ihr Leben wäre zu ende. Doch ihr wird ausgerechnet vom Bad Boy John das Leben gerettet. Zwischen ihnen entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die beide grundsätzlich verändert.

Und noch ein Buch von Kylie Scott, welches mich absolut begeistern konnte. Ich mochte nicht nur die Geschichte, sondern auch die etwas anderen Charaktere. Gerade Edie ist nicht dieses typische hübsche, schlanke Mädchen, sondern ein bisschen moppelig und voller Selbstzweifel. Dazu noch ein bisschen Spannung und die Sache war perfekt.


Kacey ist ein Rockstar. Mit ihrer aufstrebenden Rockband „Rapid Confession“ lebt sie den Lifestyle mit Partys und viel Alkohol. Doch dann lernt sie ausgerechnet den sittsamen, ruhigen Chauffeur Jonah kennen, auf dessen Sofa sie nach einer alkoholgetränkten Nacht aufwacht. Ohne zu wissen, dass er ein trauriges Geheimnis hütet, verliebt sie sich in ihn.

Ich will nicht sagen, dass dieses Buch das beste Buch war, welches ich dieses Jahr gelesen habe, aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass mich keines mehr zum Weinen gebracht hat. Diese Geschichte ist einfach der Hammer, sehr emotional und voller Liebe. Ein toller Roman über Liebe, Tod und die Chance auf ein neues Leben.


Tessa ist das nette Mädchen von nebenan, immer ordentlich gekleidet und frisiert, mit einwandfreiem Betragen. Doch als sie ans Collage kommt, trifft sie ausgerechnet auf Hardin Scott, tätowiert, Piercings im Gesicht und ungehobelte Manieren. Schnell entwickeln sich aus anfänglicher Abneigung tiefe Gefühle zwischen den beiden. Aber Hardin ist kein einfacher Mensch und so kommt es immer wieder zu Problemen.

Noch nicht lange her, dass ich diese Reihe gelesen habe, bin ich mir schon jetzt sicher, dass sie einfach zu meinen Jahreshighlights gehört. Und das, obwohl mich bisher noch keine Reihe so sehr genervt hat, wie diese. Tessa und Hardin haben mir einfach das Herz gestohlen und ich bin in diesen Büchern versunken, denn die Geschichte ist einfach nur wahnsinnig fesselnd und alles andere als heile Welt.

Das waren sie nun, meine Bücher/Reihen, die ich im Jahr 2018 am meisten geliebt habe und ich könnte noch einige nennen, die nah dran waren. Doch das soll und muss erstmal reichen. Welche Bücher standen bei euch denn auf den ersten Plätzen. Ich würde mich, wie immer, über Kommentare freuen.


Donnerstag, 23. August 2018

Es kursiert mal wieder ein richtig toller TAG auf YouTube und ich dachte mir, warum diesen nicht auch auf meinem Blog machen?! Also dann mal los!

1. Das beste Buch, das du dieses Jahr gelesen hast

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich die Serie "Outlander" total liebe. Und genau deshalb habe ich mir im ersten Halbjahr diesen Jahres endlich mal den ersten Band der Reihe Feuer und Stein von Diana Gabaldon zu Gemüte geführt. 
Tja, was soll ich sagen? Es ist einfach nur klasse und ich liebe es. Die Handlung ist großartig, gerade die Mischung aus Historischem und Zeitreiseroman, Claire und Jamie habe ich genauso geliebt wie in der Serie und obwohl dieser Roman unendlich viele Seiten hat, hat es sich sowas von gelohnt, ihn zu lesen.

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2. Die beste Fortsetzung, die du gelesen hast

Es gab zwar nicht viele Fortsetzungen, die ich richtig gefeiert habe, aber ein Buch hat es tatsächlich geschafft, nämlich Bourbon Sins von J. R. Ward. Dieser zweite Band hat mich nämlich komplett überrascht und war sogar besser als der Erste. Ich  mochte hier vor allem den Südstaaten Flair, aber auch alles andere hat einfach gepasst und das Buch konnte mich absolut in seinen Bann ziehen, weil es so spannend war und ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

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3. Eine Neuerscheinung, die du noch nicht gelesen hast, aber noch lesen möchtest

Bis Juni sind ja bereits schon einige interessante Bücher heraus gekommen, ein paar habe ich sogar schon gelesen, aber die meisten warten noch darauf. Gar nicht so leicht, sich da auf ein Buch zu beschränken, welches man davon unbedingt noch lesen will, denn eigentlich würde ich am liebsten jedes Buch davon sofort lesen.
Dennoch habe ich mich für One Of Us Is Lying von Karen M. Mc.Manus entschieden, weil ich denke, dass dieses wohl von all den Neuerscheinungen am ehesten in der nächsten Zeit von mir zur Hand genommen werden wird. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt darauf.



4. Ein Buch, das erst im zweiten Halbjahr erscheint und du am meisten erwartest

Hier konnte ich mich absolut nicht entscheiden, denn es kommen dieses Jahr noch so viele Bücher heraus, dass es mir schon schwer gefallen ist, mich für zwei zu entscheiden. Trotzdem ist meine Wahl auf  Die Schwestern von Applecote Manor von Eve Chase und Outlander, Im Bann der Steine von Diana Gabaldon gefallen. 
Ersteres deshalb, weil ich bereits ein Buch der Autorin gelesen habe und es wahnsinnig gut gefunden habe. Ich habe dieses Buch nun auch schon angefragt und hoffe natürlich sehr, dass ich es zur Verfügung gestellt bekommen werde. Aber ich würde es mir auf jeden Fall auch selbst kaufen, sollte es nicht klappen. 
Auch ein unbedingtes Muss ist das zweite Buch, denn ich muss einfach alle Bücher haben, die etwas mit der Outlander-Reihe zu tun haben. Hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung rund um die Welt von Jamie und Claire.


5. Die größte literarische Enttäuschung

Auch hiervon gab es einige für mich im ersten Halbjahr 2018, aber wohl die größte Enttäuschung war Perfect Memories von Holly Cave, denn dieses Buch war einfach nur langweilig, die Charaktere nichtssagend und das Ende vorhersehbar. Schade eigentlich, denn die Geschichte klang wirklich sehr interessant. Außerdem hatte ich dieses Buch im Wege einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen und hätte mir gewünscht, dass es mir schon allein deswegen gefallen würde. Nun, das war aber eben nicht so.

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6. Die größte literarische Überraschung

Ein recht kleiner Verlag, ein Autor, dessen Namen ich vorher noch nie gehört hatte, aber ein echt interessanter Klappentext. Also hatte ich mich, da ich mit alldem gar keine Probleme habe, spontan für die Leserunde zu Zwei Welten. Die zweite Generation von Michael G. Spitzer auf Lovelybooks beworben. 
Es hat geklappt und ich war hin und weg. Dieses Buch ist der Hammer. Spannend und sehr interessant erinnert es ein kleines bisschen an die X-Men und ist dazu noch super gut geschrieben. Also eine echte Empfehlung für alle, die Fantasy Geschichten mit Charakteren lieben, die übernatürliche Fähigkeiten haben.

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7. Bester neuer Autor

Hier könnte ich auch Michael G. Spitzer nennen, habe mich aber für jemanden anderes entschieden, nämlich für Lin Rina. Ich habe zwar bisher nur ihr Buch Animant Crumbs Staubchronik gelesen, war aber davon so begeistert, dass ich bereits ihr neustes Werk auf dem SuB habe.
Außerdem folge ich ihr auf Instagram und kann bisher nur sagen, dass ich sie zudem noch wahnsinnig sympathisch finde.

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8. Neue fiktionale große Liebe

Nun, ich bin nicht unbedingt die Leserin, die sich in irgendwelche Protagonisten verliebt und wenn, dann auch eher selten. Leider gab es in der ersten Hälfte diesen Jahres keinen männlichen Charakter, den ich so gern mochte, dass ich von "Liebe" sprechen möchte.

9. Neuer Lieblingscharakter

Einerseits mochte ich Animant Crumb aus Animant Crumbs Staubchronik wirklich sehr, weil man sie einfach nur lieben muss. Ihre Liebe für Bücher und ihre, für ihre Zeit, aufgeschlossene und frei denkende Art hat mich wirklich begeistert.
Andererseits mochte ich aber auch Viki aus Liebe ist was für Idioten, wie mich, weil sie ein bisschen wie ein misanthropischer Grufti wirkt, aber ich sie mit ihrem schwarzen Humor und Sarkasmus absolut ins Herz geschlossen habe. Außerdem ist sie kein Püppchen. Schon das ist ein riesiger Pluspunkt.

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10. Ein Buch, das dich zum weinen gebracht hat

Direkt zum weinen hat es mich zwar nicht gebracht, aber dennoch zu tiefst berührt, nämlich Paper Swan. Ich will dich nicht lieben von Leylah Attar. Sowohl die Liebesgeschichte zwischen Skye und ihrem Entführer, die ziemlich brutal beginnt, aber von Seite zu Seite immer intensiver und gefühlvoller wird, sowie Estebans Vergangenheit, haben mich echt mitgenommen. 

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11. Ein Buch, das dich glücklich gemacht hat

Nein, mich haben tatsächlich nicht unbedingt die Erzählungen von Das Echo der Farben glücklich gemacht, obwohl diese wirklich super sind, sondern ein paar Umstände ringsum und natürlich die liebe Alizée, die mich ihr neues Werk hat vorab lesen lassen, meinen Blog mit einem Zitat aus meiner Rezension auf dem Klappentext des Buches angegeben und meinen Namen dann auch noch in der Danksagung verewigt hat. Für manche Blogger mag das Routine sein, für mich war das wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag zusammen. 
Liebe Alizée, falls du das hier liest, noch einmal ein riesiges Dankeschön an dich. 

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12. Die beste Buchverfilmung, die du dieses Jahr gesehen hast

Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber A Shape of Water war einfach nur großartig und etwas ganz Besonderes. So wie vom Kultregisseur  Guillermo Del Toro gewohnt, war der Film düster, surrealistisch, fantasiereich und ging mir ans Herz.


13. Das beste Buch, das du rezensiert hast

Eigentlich finde ich diese Frage ja ein bisschen überflüssig, weil ich alle meine Bücher rezensiere, aber so habe ich immerhin Platz, um euch noch ein Highlight aus der Zeit von Januar bis Juni zu zeigen, nämlich Das Reich der sieben Höfe, Dornen und Rosen von Sarah J. Maas. 
Dieses Buch besticht nun mal mit seinem märchenhaften Flair und den toll gezeichneten Charakteren. Dazu ist das Setting toll, die Handlung und Spannung gibt es auch, ebenso wie Romantik und Liebe. Und der dritte Band ist mindestens genauso toll, eigentlich die ganze Reihe, wenn ich auch den zweiten Band etwas schwächer fand.

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14. Das schönste Buch

Ich glaube, ich bin sicher nicht die Einzige, die dieses Buch einfach nur wunderschön findet. Also für mich ist dieser Roman, der wohl schönste, der in meinem Regal steht. Seht ihn euch an!

Dienstag, 3. April 2018


Ein klein wenig später als gewohnt, aber hier ist er, mein Monatsrückblick. Lesetechnisch lief es zwar nicht ganz so gut wie im Februar, dennoch sind eine ganze Menge gelesene Bücher zusammen gekommen, die allerdings von sehr gut bis schlecht alles zu bieten hatten. Dafür habe ich gerade mal vier Filme und genauso viele Serien geschaut. Und auch die Neuzugänge halten sich, für meine Verhältnisse, relativ im Rahmen. Im Großen und Ganzen lief der Monat gut und ich bin vollkommen zufrieden.

gelesene Bücher: 8
Seiten: ~ 3.000
Neuzugänge: 16 Bücher/2 DVDs
aktuelles Buch:
Lin Rina - Animant Crumbs Staubchronik

Bücher:





Filme:

↗ I, Tonya



Der Film über die Eiskunstläuferin Tonya Harding, die trotz ihres Erfolges kein einfaches Leben hatte, war wirklich gut. Mit viel Witz, aber dennoch der notwendigen Sicht auf die Tragik der Protagonistin, konnte er mich echt überraschen. Der Streifen ist auf jeden Fall einen Blick wert und Margot Robbie ist sowas von überzeugend, dass ich ihr die Rolle voll abgenommen habe. 

↗Tulpenfieber


Schon länger wollte ich diesen Film sehen, kam aber irgendwie nie dazu. Nun war es endlich soweit und obwohl er ganz anders war, als ich ihn mir vorgestellt hatte, war ich doch recht angetan davon. Für mich war der Film eine gute Mischung aus historischem Drama, Liebesgeschichte und irgendwie auch Thriller. Ich mochte ihn und auch die Leistung der jeweiligen Darsteller.

→ Auslöschung


Eine Expeditionsgruppe von fünf Wissenschafterlinnen wird in ein Gebiet geschickt, dass unter einer seltsamen Schicht, Schimmer genannt, verschwunden ist. Darunter auch Lena, deren Mann bereits vor einem Jahr in diesem Gebiet verschwand. Ich fand den Film durchaus spannend und die Idee dahinter richtig gut, aber trotzdem fand ich ihn auch ziemlich verwirrend und teilweise hatte er irgendwas ekstatisches, was mir gar nicht gefallen hat.

↘Mein Engel


Ein unsichtbarer Junge, von seiner Mutter nur "Mein Engel" genannt, lernt irgendwann das blinde Mädchen Madeleine kennen. Doch dann soll sie ihre Augen operiert bekommen und er weiß nicht, wie er ihr seine Unsichtbarkeit erklären soll. Innovativ war die Geschichte auf jeden Fall, aber auch wahnsinnig langatmig, dazu noch die furchtbare Synchronisation und schon war der Spaß an dem Streifen dahin.

Serien:

The Walking Dead



Der Kampf zwischen Rick und seinen Leuten gegen Negan und die Saviors dreht sich inzwischen so sehr im Kreis und kommt zu keinem Punkt, dass ich schon darüber nachgedacht habe, die Serie abzubrechen. Leider bin ich aber noch immer zu neugierig und so habe ich mir diese auch im März wieder angetan.

The Gifted



Diese Serie rund um neue Mutanten und die Familie Strucker, deren Kinder selbst welche sind, hat mir wohl diesen Monat noch am besten gefallen. Umso mehr finde ich es schade, dass sie nun schon wieder vorbei ist. Jedenfalls kann ich sagen, dass ich sie richtig gern hatte, auch wenn ich nicht alles zu 100 Prozent gut an ihr fand.

Ghost Wars


Eine abgelegene Stadt in Alaska wird plötzlich von Geistern überrannt und der einzige, der den Bewohnern helfen kann, scheint ausgerechnet Außenseiter Roman Mercer zu sein, denn er kann nicht nur die Geister sehen, sondern auch mit ihnen kommunizieren. Ich habe diese Serie gleich am Stück geschaut, weil sie trotz ihrer Mittelmäßigkeit was die Story und auch das Spiel der Darsteller angeht, dennoch ziemlich spannend war.

Emerald City



Auch von dieser Serie habe ich zumindest die letzte Hälfte der Staffel am Stück geschaut und das nicht unbedingt, weil sie besonders gut war, sondern eher, weil ich neugierig war und die Serie endlich hinter mich bringen wollte. Allerdings hat mich dann das Ende richtig sauer gemacht, denn es gibt einen riesigen Cliffhanger und die Serie wird nicht mit einer zweiten Staffel fortgesetzt. 

Das war er also, der Monat März, was die Bücher, Filme und Serien angeht, die ich konsumiert habe. Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen März und wünsche euch einen schönen, lesereichen April!

Donnerstag, 15. März 2018



Band 1: Liebe ist was für Idioten. Wie mich.       Band 2: Sowas passiert nur Idioten. Wie uns.

Vikis Leben ist eine Katastrophe. Ihre Mutter ist tot und ihr Vater ein heruntergekommener Alkoholiker, der sie schlecht behandelt. Auch in der Schule klappt es nicht so richtig, die Noten sind schlecht und sie selbst eher ein Außenseiter. Und dann gibt es da diesen Rockstar, den sie absolut nicht leiden kann. Für Viki ist Jay einfach nur ein Bier trinkender, Weiber abschleppender Möchtegern. Bis sie selbst in seinem Bett landet.

Viele gute Meinungen habe ich über dieses Buch gehört, weshalb ich es auch unbedingt lesen musste. Jetzt war es endlich soweit und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin hat einen super tollen, leicht lesbaren und packenden Schreibstil, der einfach nur durch die Geschichte fliegen lässt. Vor allem fällt der triefende Sarkasmus auf, den sie der Protagonistin Viki verpasst hat. Aber dazu später mehr.

Erst einmal weiter zur Handlung. Man sollte sich hier auf jeden Fall bewusst werden, dass es sich um noch recht junge Protagonisten im Alter von um die siebzehn Jahre handelt und sich so die Geschichte auch lesen lässt. Allerdings sollte man auch nicht mit einer locker leichten Liebesgeschichte rechnen, denn das ist sie auch nicht. Viel mehr ist sie eine Geschichte, die zwar oft zum Lachen anregt, aber auch sehr sehr emotional und teilweise sogar tiefgründig ist. Dabei trieft jedoch keinerlei Kitsch durch die Zeilen. Die Autorin schafft es, genau die richtige Balance zwischen Humor, wenn dieser auch größtenteils als Galgenhumor bezeichnet werden kann, und tief tragischer Liebesgeschichte zu schaffen, ohne dabei zu übertreiben oder rührselig zu werden. Dabei ist die Story einfach nur spannend und mitreißend. Die Gefühle der Charaktere perfekt transportiert und man fliegt einfach so durch die Seiten, weil man wissen will, wie es mit Viki und Jay weiter geht. Man lacht mit den beiden, leidet mit ihnen und freut sich mit ihnen. Das Ende dann hatte es wirklich in sich und hat mich echt mitgenommen.

Was diesem Roman allerdings den richtigen Flair gibt, ist die wahnsinnig charismatische, einzigartige Protagonistin. Ich würde sie noch nicht mal als Sympathieträgerin bezeichnen, trotzdem habe ich sie einfach in mein Herz geschlossen. Ihr schwarzer Humor und ihr Sarkasmus sind super bezeichnend für ihren Charakter und dennoch merkt man von Anfang an, dass sie ihre wahren Gefühle verbirgt. Und auch Jay mochte ich sehr. Für mich war er kein typischer Bad Boy, sondern ein sehr liebevoller und liebenswerter junger Mann. Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr gut geschrieben und sie alle wirken sehr lebensnah.

Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, denn mich hat es auf jeden Fall gepackt und auch nicht mehr los gelassen. Ich mochte sowohl den Schreibstil, sowie die Geschichte und vor allem ganz sehr die Charaktere, allen voran Viki. Ein absolutes Highlight!