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Mittwoch, 1. Januar 2020


In den sozialen Medien sind sie gerade überall zu sehen, die Jahresrückblicke und -highlights. Auch ich will mich dieser Tradition anschließen und euch einen kurzen Überblick über mein Jahr 2019 zeigen. Auf geht's!

Ich habe zwar im Großen und Ganzen keine genaue Ahnung alle möglichen Daten meine Bücher betreffend, aber ein bisschen weiß ich Bescheid. So kann ich euch sagen, dass ich zur Zeit rund 900 Bücher besitze, von denen derzeit leider noch immer um die 700 Bücher ungelesen sind. Das ist allerdings auch kein Wunder, denn in 2019 sind rund 360 neue Bücher bei mir eingezogen. 

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt, meine gelesenen Bücher. Das waren ganze 124 Stück plus 3 Kurzgeschichten. Hier will ich euch meine absoluten Highlights zeigen.





Schon der erste Band dieser Dilogie von Emma Scott konnte mich absolut begeistern. Und auch Band zwei stand dem in nichts nach. Die Geschichte von Kacey und Theo war packend, herzzerreißend und einfach großartig. Sogar ein paar Tränchen habe ich wegen ihnen verdrückt. Für mich steigt Emma Scott jedenfalls immer weiter im Olymp der Top Autorinnen auf und kann sich durchaus mit Schreiberinnen wie Brittainy C. Cherry und Kylie Scott messen.








Verwirrend, düster und total mitreißend schreibt die Autorin in diesem Jugendthriller über eine Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die total aus dem Ruder läuft, aber vor allem schreibt sie über Themen, die alle etwas angehen und die nicht totgeschwiegen werden dürfen. Das ist natürlich mutig, aber auch großartig. Für mich ist dieser Thriller auf jeden Fall der aufwühlendste Jugendthriller, den ich je gelesen habe.








"Die Bücherdiebin" von Markus Zusak ist hochgelobt und auch ich habe es geliebt. Schade, dass dieser neue, großartige Roman des Autors über fünf Brüder, die ohne ihre Eltern aufwachsen müssen, so in der Menge untergegangen ist, denn Markus Zusak schreibt wahnsinnig witzig und doch einfühlsam. Seine Sprache ist einzigartig und es gibt einfach so viele tolle Sätze in diesem Buch. Und auch die Geschichte ist besonders und auf eine unaufgeregte Weise extrem unterhaltsam.





Und noch einmal gibt es Emma Scott auf meiner Liste, dieses Mal mit ihrer neuen Dilogie, die mich wieder komplett von den Füßen gerissen hat. Die Dreiecksliebesgeschichte zwischen Autumn, Connor und Weston hat mir das Herz zerrissen und mich total fertig gemacht und dieser Cliffhanger am Ende von Band eins hat mich sogar dazu bewogen, Band zwei in Englisch und als E-Book zu lesen. Da ich weder gern auf Englisch lese, noch besonders gern E-Books, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie dringend ich wissen wollte, wie es weiter geht und auch da wurde ich nicht enttäuscht, denn Band zwei ist fast noch mitreißender, emotionaler und romantischer als sein Vorgänger.



Ich muss sagen, dass ich nie ein großer Fan von Colleen Hoover war, auch wenn mir das eine oder andere Buch von ihr wirklich gut gefallen hat. Mit diesem Roman hier hat sie mich allerdings mehr als positiv überrascht. Anders als in ihren anderen Romanen, geht es hier recht brutal zu, es geht um Drogen und eine toxische Beziehung, alles super spannend und emotional erzählt. Am besten haben mir aber die vielschichtigen Charaktere gefallen, allen voran Asa, ein Bösewicht, der viel mehr ist, als einfach nur böse. Ich finde ja, es sollte viel mehr solcher Bücher geben. Was meint ihr?



Auch eine dystopische Trilogie hat es auf meine Liste geschafft, nämlich die von Carya, die sich gegen das System stellt und dabei hinter ein ganz großes Geheimnis blickt. Aber das ist nur eine minimale Zusammenfassung eines umfangreichen, spannenden und mitreißenden Abenteuers, welches mich absolut in seinen Bann gezogen hat. Außerdem ist Carya so eine tolle Protagonistin, genauso ihre Begleiter auf einer aufregenden Reise durch halb Europa.



Joël Dicker ist ein genialer Schriftsteller, der es auch mit seinem zweiten Roman geschafft hat, mich einmal mehr absolut zu packen. Ich habe die Geschichte rund um Markus Goldberg und seine Familie wieder wahnsinnig genossen und förmlich in mich aufgesogen. Der Autor hat einfach ein riesiges Talent, eigentlich ruhige Geschichte zum Leben zu erwecken, so dass man sich beim Lesen direkt in sie hinein gesogen fühlt. Nicht umsonst ist auch dieses Buch eins meiner Jahreshighlights.







Eigentlich hatte ich bei dieser Dilogie damit gerechnet, dass es eine süße kleine Liebesgeschichte geben wird. Aber nichts da. Diese Geschichte hat extrem spannende Thrillerelemente und hat mich von der ersten Seite an absolut gepackt. Ja, es gibt eine Liebesgeschichte und die ist auch wirklich emotional, obwohl sie erst in Band zwei so richtig zum Tragen kommt, aber das, was alles ringsherum passiert ist hoch explosiv und mal etwas ganz anderes. Mich haben diese zwei Romane jedenfalls großartig unterhalten und ich war so froh, dass ich sie gelesen habe.



So, das waren sie, meine Jahreshighlights 2019. Aber mein altes Jahr ist noch immer nicht abgeschlossen, denn ich schulde euch noch immer meinen Monatsrückblick Dezember und genauso die Neuzugänge. Diese kommen dann in den nächsten Tagen. Bis dahin macht es gut und ich wünsche euch ein gesundes neues Lesejahr.


Montag, 4. Februar 2019


Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran mit meinem Monatsrückblick, aber nun ist es endlich an der Zeit und ich will euch mal wieder daran teilhaben lassen, welche Welten ich im letzten Monat alles erkundet habe. Es waren zwar dieses Mal nicht ganz so viele Bücher, wie in den vorherigen Monaten, dafür habe ich aber wieder einige Filme und Serien geschaut. Seid ihr schon gespannt? Dann geht es los.

Bücher:
gelesene Bücher: 6
Seiten: ~ 2.200
Neuzugänge: 49 Bücher, 2 DVDs
aktuelle Bücher:
Kate Harrison - Soul Beach. Frostiges Paradies
Emma Scott - All In. Zwei Versprechen

(ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension)



Monatshighlight:

Ich muss ehrlich sein. Ich kann mich nicht entscheiden. Zwar waren die Bücher total verschieden, konnten mich aber dennoch beide mit ihrer Spannung und dem jeweils wahnsinnig interessanten Thema absolut fesseln. Deswegen möchte ich sowohl "Was geschah mit Femke Star", als auch "Angstrausch" als meine Monatshighlights küren.

Enttäuschung des Monats:

Nein, es gab im Januar für mich kein annähernd schlechtes Buch. Trotzdem gab es eines, von dem ich noch ein bisschen mehr erwartet hätte und von dem ich gedacht habe, dass es einfach perfekt sein muss und dieses Buch war "Wenn das Meer leuchtet". Allerdings ist es noch immer wahnsinnig gut.

Filme:

→ Brimstone-Erlöse uns von dem Bösen
Für diesen Film wurde mit einem grandiosen Cast geworben und auch der Trailer sah nicht schlecht aus, doch leider konnte er sein Versprechen nicht so ganz halten. Weder hatten diverse Schauspieler eine größere Rolle, noch fand ich die Geschichte wahnsinnig spannend. Dennoch muss ich dem Streifen zu Gute halten, dass er eine recht atmosphärische Stimmung rüber gebracht hat.

→ Maggie
Mal ein etwas anderer Zombiefilm war dieser Streifen, in dem man einen Vater begleitet, dessen Tochter sich langsam verändert und immer mehr in einen lebende Tote verwandelt. Die Geschichte war total interessant, aber ebenfalls recht langweilig und wenig emotional umgesetzt. Ich hatte jedenfalls ein bisschen mehr erwartet.
↗ Bird Box
Wenn man es sieht, treibt es einen in den Selbstmord. Ich habe diese Netflix-Produktion mit Sandra Bullock eher spontan geschaut, weil der Film mir bis vor Kurzem noch unbekannt war. Und er hat mir tatsächlich gefallen, weil die Geschichte mal wieder etwas anderes war, selbst wenn das Thema an sich mich ein bisschen an "The Happening" erinnert hat. 

↗ Deine Juliet
Überrascht war ich über diesen Streifen. Ich hatte zwar erwartet, dass er mir ganz gut gefallen könnte, aber was mir dann geboten wurde, war noch viel besser. Neben Liebe und Bücher gab es nämlich noch ein Geheimnis, wodurch die Geschichte richtig spannend wurde.

Serien:
Vikings
Die Serie ist einfach nicht mehr das, was sie einmal war und ich glaube auch, dass sich das nicht mehr ändern wird. Dennoch muss ich sagen, dass mir der zweite Teil der fünften Staffel doch nochmal richtig gut gefallen hat.

Outlander
Ich muss, glaube ich, nicht mehr viel über diese Serie sagen. Schade, dass sie schon wieder rum ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich sie nun auch in Deutsch noch einmal anschauen kann und dann hoffentlich auch bald die Staffel auf DVD erscheint. Leider kommt die fünfte Staffel allerdings wahrscheinlich erst 2020 raus. Es wird also eine lange Wartezeit.

The Passage
Lange habe ich mich auf die Serie gefreut, die den Stoff von Justin Cronins Passage-Trilogie behandelt. Nun bin ich nach drei Folgen schon wieder ein bisschen ernüchtert. Nicht nur, dass es noch lange dauern kann, bis es die Serie auch in Deutsch gibt, gefällt mir die Umsetzung bis jetzt nur eher semi gut, weil zu viele grundlegende Dinge abgeändert wurden. 

The 100
Endlich gibt es die fünfte Stafel im deutschen TV zu sehen und ich habe mich wirklich drauf gefreut. Allerdings finde ich, dass die Serie abbaut. Die neuen Gegner nerven mich einfach nur und was aus Octavia gemacht wurde, gefällt mir so gar nicht. Aber die Spannung ist weiterhin super.

Midnight, Texas
Noch so eine Serie, auf die ich mich ewig gefreut habe und die jetzt endlich auch im deutschen TV zu sehen ist. Allerdings ging mir das eindeutig zu langsam und so habe ich gerade noch so Ende Januar die erste Staffel der Mystery-Serie durch gesuchtet.

Damit wars das dann auch schon wieder mit meinem Rückblick auf den Monat Januar. Nun hoffe ich, dass ich im Februar wieder ein paar mehr Bücher schaffe zu lesen. Und wieder einmal interessiert mich, was ihr schönes gelesen oder gesehen habt. Hinterlasst mir doch gern einen Kommentar.




Mittwoch, 9. Januar 2019



Anouk und Femke waren die besten Freundinnen, die man sich vorstellen kann, bis Femke einen Fehler begangen hat, den ihr Anouk nicht vergeben konnte. Seit dem gehen die beiden getrennte Wege. Mehr als drei Jahre später steht Femke plötzlich wieder vor Anouk und bittet sie um Hilfe. Doch es kommt zu einem furchtbaren Unfall, in dessen Folge Anouk herauszufinden versucht, was in den letzten Jahren mit ihrer ehemals besten Freundin geschehen ist. Dabei stößt sie auf unaussprechliches Unrecht und ihr wird klar, dass nichts so ist, wie es einst schien.

Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven und dennoch ist es wahnsinnig wichtig, dass es geschrieben wurde, auch wenn die Geschichte rund um Anouk und Femke auf eine offene Art so brutal ist, dass es selbst beim Lesen schon weh tut.

Kerstin Ruhkieck hat einen recht einfach und leicht lesbaren Schreibstil, wobei gerade anfangs noch ein gewisser Sarkasmus die sehr ernste Handlung auflockert. Dabei nimmt sie aber auch kein Blatt vor den Mund. Jedenfalls bin ich, so ich zum Lesen kam, direkt durch die Seiten geflogen.

Richtig beeindruckt hat mich aber die Handlung an sich. Diese ist anfangs zwar noch sehr verwirrend, entwickelt sich aber von Seite zu Seite immer mehr zu einem wahnsinnig spannenden und mitreißenden Horrortrip. Was hier mit der Protagonistin geschieht, ist kaum auszuhalten und doch muss man einfach weiter lesen, wobei immer mehr schreckliche Geheimnisse ans Tageslicht treten, immer genau richtig portioniert. So fiel es mir immer schwerer, dieses Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Allerdings sollte man nicht unbedingt mit einer typischen Freundschaftsgeschichte rechnen, denn die Freundschaft zwischen Anouk und Femke ist zwar wichtig für die Handlung, aber meiner Meinung nach, nicht das Hauptthema. Nur will ich dazu nicht zu viel verraten. Was ich jedoch sagen kann ist, dass diese Geschichte wahnsinnig viele Facetten zu bieten hat. So gibt es viel Drama, ein bisschen Freundschaft, aber auch Liebe. Im Mittelpunkt steht aber ein Thema, welches jeden etwas angeht und welches nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte und welches die Autorin mit einer solchen Intensität und Ernsthaftigkeit beschreibt, dass es dem Leser unter die Haut gehen muss. Was die Auflösungen der zahlreichen Fragen angeht, die die Handlung immer wieder aufwirft, so muss ich sagen, dass ich des öfteren eine Vermutung hatte, in welche Richtung es gehen könnte, aber nie zu einhundert Prozent richtig lag. Das Ende dann hat mich zerstört und ich weiß noch immer nicht so richtig, was ich davon halten soll.

Was ich von den Charakteren halten soll, so bin ich mir allerdings sicher, denn die sind alle so gut geschrieben, dass sie mir von Anfang an ausgesprochen realistisch und lebendig vorkamen. Dabei habe ich gerade mit Anouk und Femke sehr mitgelitten und war davon, wie die beiden, als Einheit, aber auch als eigenständige Persönlichkeiten, geschrieben wurden, sehr beeindruckt. Aber auch alle anderen Charaktere fand ich extrem ausdrucksstark und fassbar.

Sei zum Schluss nur noch zu sagen, dass ich diesen Jugendthriller, der aber auch gut und gerne von Erwachsenen gelesen werden sollte, nur weiter empfehlen kann. Jedoch sollte man auch wissen, dass man sich hiermit auf eine Geschichte einlässt, die extrem triggern könnte, gerade wenn man selbst schon Gewalt in jeglicher Art erfahren hat.